So., 19.4.2015: SVTB entführt bei 1:1 gegen SG Punkt aus OD

Abpfiff in Oldeloe - aufgrund der Verletzungssorgen ist das Remis ein gefühlter Sieg des SVTB. Foto: H. Hagelmann.
Abpfiff in Oldeloe - aufgrund der Verletzungssorgen ist das Remis ein gefühlter Sieg des SVTB. Foto: H. Hagelmann.

Das Orga-Team der I. Herren musste richtig bereuen, letzte Woche Kai Schneegaß´ Einladung zum Testspiel  gegen die Hoisdorfer A-Jugend angenommen zu haben: Mit Tamer Özgündüz, Jorge Silva Mella und Rodrigo "Taka" Bustos fehlten durch die im Freundschaftsspiel erlittenen Blessuren gleich drei Stammkräfte - da sich der SVTB aus disziplinarischen Gründen von Jonathan Lopez trennte, waren es eigentlich vier.

Mit 12 Spielern fuhr die I. Herren also zum Tabellenzweiten nach Oldesloe, der aufgrund seiner körperbetonten Spielweise für die Timmerhorner schon immer ein schwieriger Gegner war. Als sich beim Aufwärmspiel Björn Michelsens Knie erneut schmerzend bemerkbar machte, rückte Neuzugang Marcel Meisterknecht in die Startformation und man war nur noch zu elft.

Timmerhorn verteidigte geschickte, stellte sich hinten rein und ließ die SG Grabau/Oldesloe das Spiel machen, allein die tat sich damit sehr schwer. Robin Meincke musste ein paar gute Möglichkeiten des Gegners mit super Reflexen  entschärfen, gefährlich wurde es für den SVTB aber vor allem im Zweikampf: Nach einer halben Stunde wollte Maurice Abel seinen Gegenspieler auszaubern, bekam aber dessen Oberschenkel zu spüren und verdrehte sich auf dem stupfen Rasen im Kurpark prompt das Knie. So war die I. Herren fortan nur noch zu zehnt, die SG egalisierte allerdings nach gelb-roter Karte nach wiederholtem Foulspiel die Mannschaftsstärken und mit einem Unentschieden in Bezug auf Spielerzahl und keine Tore ging es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff war es eigentlich das gleich Bild, nur der SVTB etwas ungeschickter: Enver Hoxha bekam den Ball vor dem eigenen 16er nicht richtig weg und den Oldesloer Schuss fälschte Georg Erdelbrock mit einem langen Bein unhaltbar ab. Was dann kam, sollte sich aber rächen: Die SG verwaltete die 1:0 Führung, schob endlos die Bälle hinten herum, während die Timmerhorner sich in Position brachten. Der erstmals seit einem Jahr wieder für den SVTB aktive Raùl Sanchez tauschte mit Maximilian Matschunas die Position, so dass der schnelle "Max" auf Konter lauern konnte. Und prompt hatten in den letzten zehn Minuten Max und Kingsley Danquah jeweils einmal den Ausgleich auf dem Fuß, doch es bedurfte der Nachspielzeit, um nach einer perfekten Hereingabe von Sanchez und technisch super vollstreckter Abnahme das 1:1 durch Enver Hoxha zu erzielen.

Ein moralisch hoch verdienter Punkt, den sich die I. Herren mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung im Kurpark erkämpften - mit einem sehr gelungenen Einstand von Meisterknecht und Sanchez.



So., 22.3.2015: Jonas Dietz erleidet Kreuzbandriss bei 1:3 gegen VfL Rethwisch

In der ersten Viertelstunde noch souveräner Sechser in der SVTB-Defensive: Jonas Dietz. Foto: Martina Meincke
In der ersten Viertelstunde noch souveräner Sechser in der SVTB-Defensive: Jonas Dietz. Foto: Martina Meincke

Über die 1:3 Heimpleite gegen den VfL Rethwisch hätte man sich vielleicht ärgern können, aber angesichts der schweren Verletzung von Jonas Dietz, der in der 32. Minute mit Riss von Innenband, Kreuzband und Meniskus vom Platz musste, spielte das Ergebnis keine Rolle.

Timmerhorn startete nicht gut und Rethwisch war gewohnt körperbetont, so dass in der ersten Halbzeit das Spiel nicht besonders ansehnlich war. Einen Führungstreffer hätte keine Mannschaft verdient gehabt, da der SVTB in der 18. Minute mit drei Mann plus Keeper die Pille aber nicht aus dem eigenen Fünfer befördert bekam, ging der VfL durch Tim Breed in Führung.

Ähnlich überraschend kam der Ausgleich in der 36. Minute zustande: Der bis dahin in seinem ersten Spiel für den SV T.-Bünningstedt eher unglücklich agierende Arian Hijraan legte perfekte quer auf Mister SVTB-Goalgetter Jorge Silva Mella: 1:1. Nebensächlich, denn fünf Minuten vorher hatte sich Jonas Dietz´ Gegenspieler auf dessen durchgestrecktes Bein fallen lassen, wobei Dietz sich einen Kreuzbandriss zuzog.

In der zweiten Halbzeit musste die Timmerhorner Defensive ohne Dietz und den zur Arbeit eilenden Georg Erdelbrock im Defensivverband auskommen. Vielleicht lag es daran, dass Rethwisch nach einem Standart in der 66. Minute durch Leon Suepke das 1:2 gelang, allerdings hatte der SVTB in der Folgezeit die Möglichkeit zum Ausgleich, doch kurz vor der Torlinie brachten es weder Waldo Lucero noch Dion Peemöller fertig, den Ball zum Ausgleich in den Rethwischer Kasten zu bolzen.

So gesehen war das 1:3 durch erneut Leon Suepke bedeutungslos, wenn auch ärgerlich, weil Kingsley "Kain" Danquah in der Vorwärtsbewegung unnötig den Ball verloren hatte. Wichtig für die kommenden Wochen: gute OP für Jonas mit perfekter Reha, damit wir ihn in der Rückrunde der nächsten Saison wieder am Schäferdresch begrüßen dürfen.


So., 15.3.2015: SVTB schlägt sich bei 6:3-Niederlage gegen JuS Fischbek selbst

Die Niederlage des SV T.-Bünningstedt in Fischbek mit drei Toren Unterschied spiegelt nicht gerade das Geschehen auf dem Rasen wider. Klar ist die Niederlage verdient, da sich die Timmerhorner unclever verhielten, die Entstehung ist dennoch kurios: Beim Warmmachen verdrehte sich Torwart Robert Meincke das Knie, stand jedoch in der Startelf, da Henri Hagelmann erst später kommen konnte. Dieser Umstand blockierte offensichtlich die Mannschaft komplett, denn sie bekam fast nichts auf die Reihe und provozierte durch Fehlpässe im Mittelfeld Angriffe des JuS, die zum 1:0 (7. Min.) aus dem Spiel heraus und zum 2:0 (17.) nach Freistoß führten.

in der 25. Minute wurde dann Henri Hagelmann eingewechselt und von da an war alles anders. Hagelmann bekam in der ersten Halbzeit keinen Ballkontakt und Timmerhorn schnürte Fischbek in der eigenen Hälfte ein. Zahlreiche Chancen blieben aber ungenutzt und die Fischbeker konnten sich in die Pause retten. In der Timmerhorner Kabine herrschte zur Halbzeit Zuversicht, das Spiel zu drehen und danach sah es nach Wiederanpfiff auch aus: In der 48. Minute enteilte Jorge Silva Mella den Fischbeker Verteidigern, die im Zusammenspiel mit dem eigenen Keeper etwas unglücklich aussahen, und schoss zum Anschlusstreffer ein (48. Min.). In der 55. Minute startete dann Neuzugang Maurice Abel durch und wurde im JuS-16er gefoult. Den fälligen Elfer verwandelte Silva Mella souverän zum Ausgleich.

Dann eröffnete allerdings der SVTB ein sein Kuriositätenkabinett in dem er mit Abprallertor nach Eckmal, nach Pass in den Fuß des Gegners im Spielaufbau, Torwartfehler und Auflösungserscheinung Fischbek vier Tore schießen ließ.

Nach Freistoß von Abel und Kopfballvorlage von Georg Erdelbrock hatte zwischenzeitlich Dion Peemöller seinen ersten Treffer für den SVTB erzielt, allein es reichte nur für Ergebniskosmetik.

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So., 8.3.2015: 2:1-Auftaktsieg des SVTB gegen SV Preußen 09

Tamer Özgündüz mit guter Schusshaltung.                   Foto: Holger Meincke
Tamer Özgündüz mit guter Schusshaltung. Foto: Holger Meincke

Nach der Winterpause wieder gut in die Punktspielserie zu kommen, ist erfahrungsgemäß nicht einfach. So zählte auch nicht die Spielweise  vom vergangenen Sonntag gegen die Preußen aus Reinfeld, sondern nur das Ergebnis. Das ging mit 2:1 vollkommen in Ordnung und spiegelt letztlich auch die Feld- überlegenheit der Hausherren über die Gesamtspielzeit. Allerdings taten sich die Timmerhorner nicht leicht und gerade in der ersten Halbzeit mangelte es an richtigen Torchancen.

Nach einem trägen Beginn der zweiten Halbzeit startete der SVTB dann aber doch durch, der Torerfolg kam dabei wortwörtlich aus heiterem Himmel: In der 55. Minuten stand Jorge Silva Mella mit dem Rücken zum Tor und der Ball schien schon abgewehrt. Silva Mella setzte aber einfach zum Fallrückzieher an und schoss die Pille in den Winkel des Reinfelder Gehäuses.

In der 73. Minute war es dann der Kapitän der I. Herren, der den SVTB endgültig auf die Siegerstraße brachte: Nach perfekt geschlagener Ecke von Luis Contreras köpfte Georg Erdelbrock ebenfalls in den Winkel zum 2:0.

Silva Mella hätte wenig später noch zum 3:0 erhöhen können, im Eins-zu-eins gegen SVP-Keeper Florian Broecker traf er aber nur den Pfosten. Auf der Gegenseite hatte der SVTB Glück, dass die Reinfelder eine gute Hereingabe von außen nur über das Tor beförderten, so war das 2:1 von Frederik Warncke in der dritten Minute der Nachspielzeit nur Ergebniskorrektur.

 

Sonntag endet am Schäferdresch die Winterpause

Drei Monate gab es für die Fußballer des SV T.-Bünningstedt keinen Rasensport, am Sonntag geht es aber endlich wieder los. In der Vorbereitung bewiesen sich die Herren - mit Ausnahme eines harten Kerns - nicht als Trainingsweltmeister, dennoch guckt Chefcoach Herbert Schweim optimistisch in die Rückrunde. Mit Maurice Abel und Marcel Meisterknecht hat sich die Mannschaft auch noch einmal personell verstärkt - Kay Fürstenaus Abgang zum FC Ahrensburg zeichnete sich schon im letzten Drittel der Hinrunde ab und fiel dort schon nicht ins Gewicht. Debütieren wird am Sonntag auch Torwarttalent Robert Meincke, der nach dem Zerfall der A-Jugend im letzten Jahr dem SVTB die Treue hielt und nun für die Herren spielberechtigt ist.

750,- Euro Prämie für die I. Herren

SVTB verkauft sich gut beim Futsal-Turnier zum Integrations-Cup

Mannschaftskapitän Georg Erdelbrock mit Tim Wind von der Sparda-Bank Hamburg. Foto: Jan-Magnus Kramp
Mannschaftskapitän Georg Erdelbrock mit Tim Wind von der Sparda-Bank Hamburg. Foto: Jan-Magnus Kramp

 

Nachdem es für die Fußballer des SV T.-Bünningstedt keine Möglichkeit gegeben hatte, ein Qualifikationsturnier für die Futsal-Landesmeisterschaft zu spielen, bot der Sparda-Bank Integrations-Cup doch noch die Gelegenheit für Budenzauber der feineren Art. Allerdings war die Gruppe mit Mannschaften aus Schleswig-Holstein-Liga, zweimal Verbandsliga und Kreisliga  stark aufgestellt. Der I. Herren gelang dann auch kein Überraschungscoup und  lediglich gegen das B-Klassen Team des TSV Seedorf Sterly gelang ein Sieg. Gegen den SV Henstedt-Ulzburg setzte es zu Turnierbeginn eine Klatsche, gegen den VfB Lübeck II und vor allem die Mannschaften von Strand 08 und VfL Neumünster II verkauften sich die Timmerhorner aber richtig gut.

Mit Glück hätte der SVTB noch einen Platz gut machen können, denn im Spiel gegen die Kreisligamannschaft vom VfL Neumünster konnte man das Spiel offensiv gestalten und bekam nach kulminiertem Foulspiel der Neumünsteraner einen Strafstoß zugesprochen. Rodrigo "Taka" Bustos schoss aber zu unplatziert und fast im Gegenzug bekam dann der Gegner den "4.-Foul-Strafstoß", den er zum Siegtreffer verwandelte. 

Mit einer Siegprämie von 750,- Euro kehrte die Mannschaft dann aus Lübeck zurück. Damit hatte man die Prämie für die Kreismeisterschaft um 250,- Euro erhöht und durfte sich überlegen, ob die Mannschaftskasse für eine Saisonabschlussfahrt oder für neue Ausrüstung gefüllt wird. Das Votum war ziemliche eindeutig: es werden auf eigene Kosten endlich neue Kurzarmtrikots beschafft!

Der Platz für einen Sponsoren-Schriftzug auf der Brust ist noch nicht vergeben - herzliche Einladung an die örtlichen Firmen, sich dort zu verewigen.

SV T.-Bünningstedt Kreismeister

Im Sparda-Bank Integrations-Cup 2014/2015 Bester aus Stormarn

Coach Herbert Schweim und Enver Hoxha bei der Ehrung der Vizemeister 2014
Coach Herbert Schweim und Enver Hoxha bei der Ehrung der Vizemeister 2014

Reichte es letzte Saison nur zur Stormarner Vizemei-sterschaft im Sparda-Bank Inte- grationscup, wurde der SV T.-Bün-ningstedt in dieser Saison überlegen Meister und belegte in der Gesamttabelle aller Schleswig-Holsteinischen Vereine Rang 6 von 888! Damit steht der Mannschaft schon einmal ein Preisgeld von 500,- Euro und der Startplatz im Qualifikations-turnier in Lübeck zu. Am Samstag geht es dann in der Wendischen Straße in Lübeck im Rahmen eines Futsal-Turniers um die Qualifikation fürs Abschlussturnier im Sommer und weitere Preisgelder, vor allem aber dürfen sich die Timmerhorner mit Vereinen aus Schleswig-Holstein- und Verbandsliga messen.

Weiter Infos zum Integrations-Cup einschließlich des Spielplans finden sich auf der Seite des SHFV.

Jahresabschluss 2014

Nachdem sich die Mannschaft mit einem bitteren 3:4 gegen die FSG Südstormarn in die Winterpause verabschiedet hatte, folgte Mitte Dezember der gemütliche Jahresausklang mit Grill und Getränken.

Chefcoach Herbert Schweim nahm die Gelegenheit wahr, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, u.a. zeichnete er die Trainingsmeister der letzten Saison aus und gab einen Ausblick auf die Rückrunde. Bezüglich der Trainingsbeteiligung war der Kapitän mal wieder ganz vorne weg - dessen trockener Kommentar bei Überreichung einer kleinen Anerkennung: "Wo war ich eigentlich die fehlenden zehn Einheiten?!" In dieser Saison wird es aber eng für den Mannschaftsführer, denn Neuzugang Jonas Dietz ist ebenfalls so gut wie immer auf dem Platz, in punkto Einsatzminuten steht er mit 1486 Spielminuten sogar vor Georg Erdelbrock, der mit 1485 Spielminuten den Rest der Mannschaft aber ebenfalls weit hinter sich lässt. 

Mit auf der Weihnachtsfeier dabei schon zwei wichtige Neuzugänge für die Rückrunde: Dion Peemöller, der künftige die linke Seite beackern wird, und Co-Trainer Holger Meincke, der sich schon in den vergangenen Trainingseinheiten immer wieder die Torhüter vornahm und in der Rückrunde voll ins Trainerteam einsteigt. Willkommen geheißen wird auch Robert Meincke, der auf der Torwartposition Henri Hagelmann Konkurrenz machen wird und wie Jonas Dietz und Dion Peemöller den Altersdurchschnitt der Mannschaft merklich senkt und zur dringend erforderlichen Verjüngung des Kaders beiträgt. Nicht nur Verjüngung, sondern auch Verlässlichkeit wird neben dem sportlichen Ziel eines oberen Tabellenplatzes in der Rückrunge angestrebt. Die Disziplinlosigkeiten auf dem Platz konnte Herbert Schweim schon beseitigen, nun gilt es, dem Kader auch Kontinutiät zu geben, damit man gegen einen Tabellenzweiten nicht wieder plötzlich nur mit zwölf Mann auf dem Zettel da steht.

Nachdem der Verein eine finanzielle Achterbahnfahrt hingelegt hat und das Teammanagement im Ungewissen ist, was die künftige Ausrüstung des Kaders betrifft, wird zur Rückrunde noch dringen ein "Fundraiser" gesucht, d.h. eine Person, die im Hintergrund finanzielle Unterstützung für die I. Herren einwirbt oder eben ein Sponsor selbst ist.

Sa., 29.11.2014: SVTB schießt beim 2:7 in Oldesloe den Frust weg

Rechtzeitig vor dem letzten Spiel vor der Winterpauses gegen den wochenlangen Spitzenreiter FSG Südstormarn I hat der SV T.-Bünningstadt im Kurpark in Bad Oldesloe seine Negativserie gestoppt. Mit 2:7 gewannen die Jungs von Herbert Schweim gegen den SV Türkspor Bad Oldesloe, allerdings ohne in der ersten Hälfte die Konzentrationsschwächen nach hinten abstellen zu können. Zweimal gelang es dem Gegner, sich durchzudribbeln und einzunetzen, so dass der Pausenstand von 2:2 mal wieder nicht die Chancenflut der Timmerhorner widerspiegelte.

Nach der Pause drehte der SVTB dann aber auf und machte die Chancen, die man in den letzten Wochen gegen Meddewade und die FSG II kläglich vergab, konsequent rein. Jorge Silva Mella mit vier Treffern, Jairo Gutierrez mit zwei und Jonas Dietz mit seinem Einstandstor in der I. Herren (vielen Dank für die Kiste am Dienstag :)) schossen einen auch in dieser Höhe völlig verdienten Auswärtssieg heraus.

Bleibt abzuwarten, ob am Sonntag im letzten Spiel dieses Jahres - zu Hause am Schäferdresch - die Trendwende bestätigt werden kann.

So., 16. und 23.11.2014: 1 Punkt aus zwei Spielen und 5:9 Tore...

Konnte man die Niederlage in Witzhave noch mit dem Vermerk abhaken, dass an jenem Tag einfach nichts ging, musste man bei den beiden Pleiten zu Hause am Schäferdresch doch lange den Kopf schütteln. Beim 4:4 gegen die FSG Südstormarn II hatte man ganz souverän 1:0 zur Pause geführt, doch dann startete ein Torfestival, bei dem die FSG aus jeder Position und Distanz traf. Als wäre der goldene Fuß von Dreier-Pack-Stürmer Kebba Jammeh noch nicht glücklich genug, schenkte der Schieri der FSG noch einen indirekten Freistoß vor dem Torraum, da er das Rufen von Björn Michelsen beim Kopfball als Irritation des Gegenspielers wertete. Dafür dass kein Gegenspieler, sondern nur Mitspieler um Michelsen herum waren, eine seltsame Regelauslegung. Südstormarn nutzte es, doch der SVTB erspielte sich weiter Chance um Chance. Da der Schnitt der Ausbeute dabei allerdings weiter hinter dem der Gäste lag, reichte es nach 94 Minuten nur für ein 4:4 (dabei der FSG-Ausgleich in der 93. Min).

Richtig übel war es dann am letzten Wochenende, als der SV Meddewade seine Hinspielpleite am Schäferdresch wieder wettmachen wollte, in der ersten Halbzeit aber dazu fast chancenlos war. Jorge Silva Mella und Luis Contreras versäumten es leider, Meddawade den Zahn zu ziehen: gleich zweimal allein vor Meddewades Keeper brachte Silva Mella die Kugel im Gästetor nicht unter - noch schmerzhafter war anzugucken wie Contreras, perfekt von Silva Mella freigespielt, freistehend vor dem Tor überhastet daneben schoss, anstatt locker rechts den Ball ins Tor zu schieben. Auch hier wieder rätseln über den Schieri: Silva Mellas Schüsse waren vom Keeper parariert, doch obwohl auch er den Referee darauf hinwies, verweigerte der Unparteiische Timmerhorn zweimal den Eckstoß. Mit Toren durch Gastgebergeschenke kurz vor und nach der Pause lag Meddewade dann glücklich vorne.

Für den SVTB gab es aber Chancen genug. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 schossen die Roten allein in einer Szene vier Mal auf die Meddewader Kiste, wo mit Mann und Maus auf und vor der Linie geblockt wurde und Timmerhorn den Ball einfach nicht im Netz zum 2:2 unterbrachte. Die Schlüsselszene gab es aber letztlich Anfang der letzten 20 Spielminuten: Neuzugang und Torschütze Jairo Gutierrez ging alleine auf Meddewades Keeper zu, setzte den Ball aber links neben das Tor. Im Meddewader Aufbauspiel im Gegenzug langte Waldo Lucero gleich zweimal hintereinander hin und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Jonathan Lopez tat es ihm drei Minuten später gleich und überließ die Mannschaft dann den Meddewader Kontern, die noch drei Buden ergaben.

So gab Timmerhorn nicht nur den oberen Tabellenplatz, sondern auch Platz 4 in der Fairnesstabelle vorerst wieder ab.

So., 9.11.2014: 2:1-Niederlage mit Rumpelfußball in Witzhave

Es war ein Sonntag, den man ganz schnell vergessen sollte. Nicht nur der HSV verlor, sondern am Mittag musste sich der SV T.-Bünningstedt dem Witzhaver SV mit 2:1 geschlagen geben. Es lag nicht an einer grundsätzlich schlechten Leistung der Timmerhorner, sondern an der eiskalten Chancenverwertung des WSV, dem üblen Platz und der zu kurzen Spielzeit, dass der SVTB mit einer Niederlage heim fuhr.

Timmerhorn war zwar spielbestimmend und hatte prozentual viel mehr Ballbesitz, aber mit einem tiefen, hubbeligen, ungemähten Rasen kamen die technisch versierten Fußballer von Herbert Schweim nicht zurecht, Witzhave riegelte mit sechs Mann konsequent immer nach hinten ab und setzte zwei erfolgreiche Konter, das reichte.

In der ersten Halbzeit hätte durch Kopfballchance von Georg Erdelbrock und Abstauberschuss nach Eckball von Enver Hoxha der SVTB führen können, beide Bälle flogen aber über den WSV-Kasten und nach Hoxhas vergebener Chance fiel auf der Gegenseite das Tor für die Gastgeber nach schnellem Flankenlauf und scharfem Pass in die Mitte, wo in der 22. Minute Christian Hans nur den Fuß hinzuhalten brauchte.

Die Mannschaften gingen mit 1:0 für den WSV in die Pause, und in der SVTB-Kabine machte man sich keine richtigen Sorgen. In der zweiten Halbzeit wollte aber trotz zahlreicher Chancen kein Treffer fallen, stattdesssen das 2:0 noch für die Grün-Weißen und der Anschlusstreffer von Jorge Silva Mella zum 2:1 reichte nicht, um noch einmal an einen Punktgewinn heran zu kommen.

So., 2.11.2014: Gegen Tabellennachbarn aus Zarpen nur 1:1

Hier muss Max Matschunas Timmerhorn in Führung bringen. Stattdessen steht es zur Halbzeit 0:1
Hier muss Max Matschunas Timmerhorn in Führung bringen. Stattdessen steht es zur Halbzeit 0:1

Es war der Klassiker: in der Vorwoche super Spiel gegen den Tabellenzweiten gemacht und gewonnen und dann verpasst nachzulegen. So erging es dem SV T.-Bünningstedt als nach 93 Min. gegen den TSV Zarpen im Heimspiel am Schäferdresch nur ein 1:1 Unentschieden erreicht war. Schon in der ersten Halbzeit hätte Timmerhorn in Führung gehen müssen, zwei Hunderprozentige wurden vergeben, stattdessen ließ Henri Hagelmann einen Fernschuss von Zarpens Christoph Edler zum 0:1 passieren und der SVTB lief einem Rückstand hinterher. Wieder einmal zeigte sich, dass Jorge Silva Mella als Torjäger nicht einfach zu ersetzen ist. Silva Mella hatte sich morgens vom Spiel abgemeldet, da die Geburt von Tochter Paulina sich ankündigte, die prompt bei Abpfiff auf der Welt war.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Timmerhorn noch einmal den Druck, wurde dadurch aber auch für Konter anfällig, so dass die wenigen Zuschauer am Schäferdresch Chancen auf beiden Seiten sahen. Der wegen Trainingsrückstand nur eingewechselte Kingsley "Kaine" Danquah sorgte in der 56. Minute für den hoch verdienten Ausgleich, ein weiteres Tor sollte aber nicht fallen, dabei hatte der ebenfalls eingewechselte Mo Elham den Siegtreffer auf dem Fuß. Auf der Gegenseite verhinderte Henri Hagelmann dann noch in den Schlussminuten mit einer glänzenden Fußabwehr, dass Timmerhorn mit vollends leeren Händen dastand.

So., 26.10.2014: 0:1-Sieg in Hoisdorf gegen den Tabellenzeiten!

Graubau, Hoisdorf, Zarpen - die Wochen der Wahrheit!, denn wenn der SV T.-Bünningstedt noch einmal die Spitzengruppe ärgern will, muss gegen die oben stehenden Mannschaften richtig gepunktet werden. Gegen die SG Union/Grabau gelang dies nur bedingt, viel besser war es dann aber am letzten Sonntag: mit 0:1 gewannen die Timmerhorner gegen den Tabellenzweiten TuS Hoisdorf.

Dabei hatte es am Sonntag morgen personell nicht mehr so gut ausgesehen, wie bei der Spielplanung am Vortag. Mit Wladimir Reyes und Kingsley Danquah fielen krankheitsbedingt zwei starke Mittelfeldspieler aus, doch die Mannschaft kompensierte das gut!: Hoisdorf machte das Spiel und Timmerhorn verlegte sich geschickt aufs Kontern. Der SVTB ließ hinten überhaupt nichts anbrennen und wurden nach Balleroberung oft  gefährlich. Letztlich war es dann aber einmal mehr Jorge Silva Mella, der einen wunderbar durchgesteckten Konterpass aus spitzem Winkel zur 0:1-Pausenführung verwandelte.

Nach der Pause drückte Hoisdorf umso mehr, offenbarte dabei allerdings große Schwächen in der Abwehr, die nur kein Timmerhorner zu wissen nutzte. So blieb es nach über 90 Min. bei einem verdienten Auswärtserfolg des SVTB, der am kommenden Sonntag gegen den TSV Zarpen unbedingt die Erfolgsserie fortsetzen will.

So., 19.10.2014: 0:0 gegen Karsten "Kaschi" Drubes Jungs

Kurz vor Spielende vergab Jorge Silva Mella das 1:0 per Kopf
Kurz vor Spielende vergab Jorge Silva Mella das 1:0 per Kopf

Letztlich war es am Schluss ein gerechtes Unentschieden, über das sich allerdings vor allem "Kaschi" Drube und seine Jungs von der SG Union/Graubau ärgerten. Immer wieder war die SG gefährlich vor den Timmerhorner Kasten gekommen, aber dreimal hielt Henri Hagelmann im SVTB-Kasten glänzend und damit stand die Null. Timmerhorn selbst war gerade in der ersten Halbzeit spielbestimmend, auch Chancen arbeitete man sich heraus, aber ein Sieg des SVTB wäre glücklicher gewesen, als einer für die Gäste. Kurz vor Ende des Spiels hätte es noch einmal Jorge Silva Mella regeln können, aber die von Wladimir Reyes getretene Ecke köpfte er neben den Winkel des SG-Tores.

So., 12.10.2014: 5:1 Auswärtssieg in Tangstedt

Tangstedt in der SVTB-Hälfte - meistens war es umgekehrt
Tangstedt in der SVTB-Hälfte - meistens war es umgekehrt

WSV-Stürmer Heiko Kaschner hatte einmal den Ausgleich zum 1:1 auf dem Fuß, doch Henri Hagelmann im SVTB-Kasten parierte mit dem Fuß brilliant und damit war die Einseitigkeit der Partie zementiert. Timmerhorn bestimmte das Spiel nach Belieben, spielte diszipliniert, mal per Kurzpass, mal mit Cross-Bällen, vor allem aber auch über die Seiten und gewann absolut verdient, wobei Tangstedt mit fünf Gegentoren sogar noch gut bedient war.

Im Gegensatz zur 9-Mann Pokalpleite gegen die WSV-Erste konnte SVTB-Coach Herbert Schweim auf Torjäger Jorge Silva Mella und Mittelfeldroadrunnner Wladimir Reyes zurückgreifen. Außerdem bot der Cheftrainer auf der Sechs den in den letzten Wochen zu Einzeltraining und Denk-Spiel-Pause verdonnerten Waldo Lucero auf, und diese drei trugen auch maßgeblich zu einem hoch verdienten Auswärtssieg bei.

Silva Mella begann schon nach zehn Minuten klug steil geschickt den Torreigen, als er sicher im 1:1 gegen den Keeper verwandelte. In der 27. Minute schoss Wladimir Reyes ein Traumtor aus der Distanz und drei Minuten später legte Tamer Özgündüz herrlich zu Kay Fürstenau quer, der zur 3:0-Pausenführung einschlenzte.

In der zweiten Halbzeit erspielte sich Timmerhorn Chancen im Minutentakt, Jonathan Lopez, Luis Contreras und etliche Male Tamer Özgündüz vergaben aber kläglich. Besser machte es Kingsley Danquah, der wunderbar von Contreras in der 49. Minute freigespielt worden war und wieder Silva Mella, der in der 53 Minute zum 5:0 einschoss. Ärgerlich lediglich der Gegentreffer von André Bolke, der einen Fangfehler von dem ansonsten stark agierenden Hagelmann zum WSV-Ehrentreffer nutzen konnte und die mangelnde Chancenausbeute auf Seiten des SVTB.

So., 5.10.2014: 3:2-Heimsieg gegen VfL Tremsbüttel II

Kingsley "Kain" Danquah auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer
Kingsley "Kain" Danquah auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer

In der Vorwoche ließen beim 2:2 zwischen dem FC Ahrensburg und dem SV T.-Bünningstedt beide Mannschaften gleich zahlreiche Torchancen aus - im letzten Punktspiel war es dann nur der SVTB, denn Tremsbüttel II versenkte zwei von vier Schüssen auf den Timmerhorner Kasten. So wurde das Match trotz absoluter spielerischer Überlegenheit der Heimmannschaft zum A-Klassen-Krimi.

In der ersten Halbzeit ging der Ball eigentlich nur in Richtung Tremsbüttler-Tor,bis in der 27. Minute es mit "eigentlich" vorbei war und Jan Petersen einen von bislang zwei grün-weißen Torschüssen im Kasten von Christian Weber unterbrachte. In den verbleibenden knapp zwanzig Minuten bis zur Pause hatte der SVTB zwar weitere super Chancen, man musste mit 0:1 aber in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit spielte Timmerhorn feldüberlegen weiter, erhöhte den Druck, wurde gleichzeitig aber auch anfälliger für VFL-Konter. Allerdings setze Kingsley "Kain" Danquah endlich mal seine persönlichen Vorgaben des Trainers um - im schnellen Antritt in die Box - und schoss den SVTB mit einem Doppelschlag (62./66) in Führung. Unverdient dann der Ausgleich der Tremsbüttler in der 81. Minute, wobei nicht einer der Konter saß, sondern aus einer Eckstoß-Situation heraus Timon Mussehl den Ball aus dem Gewühle über die Linie buxierte.

Timmerhorn wollte aber den Dreier und machte Druck auch in den verbleibenden Minuten, in denen Tamer Özgündüz dann im VFL-Sechszehner gefällt wurde. Der erstmals nach langer Verletzungspause wieder in der Startformation stehende Jorge Silva Mella verwandelte den fälligen Elfer sicher zum 3:2 Endstand.

So., 21.9.2014: 1:0 Arbeitserfolg gegen SC Elmenhorst II

Im eigenen 16-er jeweils Kopfballsieger: Ex-Timmer- horner Christopher Löwenberg und Georg Erdelbrock
Im eigenen 16-er jeweils Kopfballsieger: Ex-Timmer- horner Christopher Löwenberg und Georg Erdelbrock

Nach einer blamablen 5:1-Niederlage in der Vorwoche in Rethwisch präsentierte sich der SV T.-Bünningstedt am Sonntag in konzentrierter Form bemüht um Wiedergutmachung. Trainer Herbert Schweim hatte disziplinarisch durchgegriffen und Timmerhorn mit neuer Aufstellung aufs Feld geschickt. Die ersten Elf nahm das Heft gleich richtig in die Hand und Elmenhorst kam kaum zu Chancen, denn immer wieder blockte die SVTB-Verteidigung die Schüsse oder Jonas Dietz auf der Ausputzer-Position drängte SVE-Stürmer Christopher Moses oder Oliver Illig nach außen ab. Doch nicht nur die Abwehr hielt die Null, sondern Mittelfeld und Sturm erarbeiteten für den SVTB in den ersten 60 Min. die größeren Spielanteile. Die Rot-Weißen kombinierten gefällig, konnten Flanken bringen und gingen in der 23. Minute folgerichtig durch Kay Fürstenau 1:0 in Führung.

Im letzten Spieldrittel verlegte sich der SVTB dann aufs Kontern und hätte hier eine höhere Führung heraus schießen müssen: nach Schuss von Mo Elham vergab Luis Contreras frei vor dem SVE-Kasten stehend, Fürstenau schoss über das Tor anstatt quer zu legen und Elham fummelte sich an der Grundlinie durch den Elmenhorster 16-er, um dann eine tote Flanke Richtung Enver Hoxer zu bringen. Glück auf der Gegenseite, dass der SC einen indirekten Freistoß im Timmerhorner Strafraum nicht zum Ausgleich nutzte und Christopher Löwenbergs Fallrückzieher nur an die Latte klatschte. Alles in allem war es ein verdienter Sieg des SVTB, der in den kommenden Wochen hoffentlich in ruhigeren Fahrwassern spielt.

Fr., 12.9.2014: 7:3 Futsal-Pokal-Achtelfinal-Niederlage in Bremen

So., 7.9.2014: 0:4-Klatsche gegen JuS Fischbek

Mannschaftskapitän Georg Erdelbrock war gleich zweimal beim Kopfball glücklos
Mannschaftskapitän Georg Erdelbrock war gleich zweimal beim Kopfball glücklos

In Meddewade hatte es die I. Herren des SV T.-Bünningstedt noch hinbekommen, für ihre vergebenen Torchancen aus der ersten Halbzeit nicht bestraft zu werden, gegen den JuS Fischbek sah es am vergangenen Sonntag aber anders aus und nach dem Björn Michelsen wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz gegangen war, baute Fischbek eine 1:0-Führung aus der 53. Minute zu einem sehr, sehr glücklichen 4:0-Auswärtssieg aus.

Timmerhorn hatte nach Minuten des gegenseitigen Abwartens in der ersten Halbzeit spielerisch gut aufgezogen. Luis Contreras spielte seinen Gegenspieler schwindelig und Kingsley "Kain" Danquah konnte aus dem Mittelfeld immer wieder gefährlich mit dem Ball an den Fischbeker-Strafraum vordringen. Allein die Chancen wurden nicht verwertet. Kain schoss dreimal scharf auf Norman Fäcknitz Kasten, zweimal leicht verzogen, einmal rettet Fäcknitz brilliant. Luis Contreras Eckstoß köpfte Georg Erdelbrock am Winkel vorbei und Tamer Özgündüz erlief sich einen perfekt durchgesteckten Ball und verwandelte - zur Verzweiflung der Roten und ihrer Anhänger wertete der Schieri allerdings das Tor wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht. 

So gingen die Mannschaften mit einem für Fischbek schmeichelhaften Unentschieden in die Pause, nach deren Ende Timmerhorn erneut das Heft in die Hand nahm. In der 53. Minute gab es dann den Betriebsunfall in der Timmerhorner Abwehr: Georg Erdelbrock wehrte einen Fischbeker Pass in die Spitze per Kopf ab, allerdings flipperte der Ball von einem Fischbeker Stürmer zu Erdelbrocks Stürmer, der nur noch Mo Elham vor sich hatte und im Eins-zu-eins ihn wie auch Christian Weber im SVTB-Kasten bezwang. Fast im direkten Gegenzug musste Waldo Lucero den Ausgleich machen, nachdem Kain und Contreras ihn perfekt im Fischbeker 16er freigespielt hatten, doch Lucero nagelte den Ball in die Wolken.

Weitere zehn Minuten später dann der Anfang vom Ende, Michelsen musste mit Gelb-Rot runter, Mo vertändelte den Ball: 0:2. Timmerhorn warf noch einmal alles nach vorne und Fischbek machte in der 87. und 89. einen Auswärtssieg perfekt, der in keiner Weise dem Spielverlauf entsprach.

So., 31.8.2014: Preußen 09 schafft in der 90. Min. das 2:2

Würden die Spiele nur 85. Minuten dauern oder gäbe es keine Standardsituationen, wäre der SVTB I auf Platz 2. der Tabelle, doch Freistoß/Eckstoß für den Gegner und Schlussminuten sind für die Timmerhorner eine ganz schlechte Kombi, mit der sich die Jungs von Herbert Schweim schon dreimal die spielerisch verdienten Punkte noch nehmen ließen. 

Den letzten Beweis dafür gab es am vergangenen Sonntag in Reinfeld gegen SV Preußen 09 II: spielerisch überlegen, eine gute Anzahl an 100-Prozent-Chancen, herausgespielte Tore durch Luis Contreras (38. Min.) und Enver Hoxa (75. Min.), aber es reichte nicht für einen Auswärtssieg, da Frederik Warncke in der 60 Min. einen Freistoß zum zwischenzeitlichen Ausgleich einschießen und Lars-Henrik Sieg in der Schlussminute einen Eckball per Kopf zum glücklichen 2:2 Ausgleich für die Preußen verwandeln konnte.

Um die Tabellenspitze nicht ziehen zu lassen, müssten schon am kommenden Sonntag gegen den JuS Fischbek die Torchancen konsequenter genutzt oder Standardsituation verhindert und in in den Schlussminuten die Konzentration hoch gehalten werden...

So., 24.8.2014: 4:1-Sieg im Heimdebüt gegen SV Türkspor

Nach überstandener Leistenverletzung in topform: Luis Contreras Rojas
Nach überstandener Leistenverletzung in topform: Luis Contreras Rojas

Im ersten Heimspiel der Saison 2013/2014 gab sich die I. Herren des SV T.-Bünningstedt kaum eine Blöße und besiegte den SV Türkspor Oldesloe hochverdient mit 4:1. Zu bemängeln wären lediglich die Chancenausbeutung und das Gegentor, ansonsten überzeugten die Timmerhorner auf ganzer Linie.

Ganz groß zog Luis Contreras Rojas auf. Hatte Contreras Rojas den Saisonbeginn aufgrund einer Leistenverletzung verpasst, meldete er sich fit zur Heimpremiere der Saison 2014/2015 zurück. In den Sturm gestellt mischte er den SV Türkspor kräftig auf. Schon in den Anfangsminuten machte er vor allem im Zusammenspiel mit Max Matschunas mächtig Druck, knallte selbst einmal den Spielball gegen das Lattenkreuz und war Symbol der fußballerischen Fähigkeiten des SVTB.

Folgerichtig der Timmerhorner Überlegenheit fiel in der 11. Minute das 1:0 durch Tamer Özgündüz, der einen von Türkspor-Keeper Ulrich abgewehrten Schuss Kay Fürstenaus zur SVTB-Führung abstaubte. Feld- und Chancenüberlegenheit konnte der SVTB bis zur Halbzeit aber nicht nutzen, um seine Führung auszubauen.

Mit Muhamat Zeka brachte Türkspor nach der Halbzeit seinen gefährlichsten Angreifer, doch Kay Fürstenau machte mit dem 2:0 schon in der 52. Minute klar, dass der Dreier am Schäferdresch bleiben würde. Der SVTB geriet ein bisschen ins Schwimmen, nachdem Abwehrmann Georg Erdelbrock in der 62. Min. verletzt raus musste. In der 75. Minute dann die Erleichterung: Kingsley Danquah schoss die 3:0 Führung und so konnte es nicht mehr allzu bedrohlich sein, dass Zeka ein ums andere Mal die SVTB-Abwehr ausdribbelte.

In der 85. Minute schoss Zeka das 3:1, nachdem er erneut drei Timmerhorner verladen hatte, doch bevor mehr passieren konnte, krönte Contreras Rojas mit dem Tor zum 4:1 seine super Leistung.

Di., 19.8.2014: 10:0 für WSV Tangstedt im "Trainings"-Kreispokal-Kick

Vergangenen Dienstag gab es für den SV T.-Bünningstedt ein Déjà-vu zu seiner letzten Kreisligasaison. War in jenem Katastrophenjahr die I. Herren mal locker zu neunt aufgelaufen, weil man sowieso keine Leute hatte, reichte es beim Kreispokal-Spiel am vergangen Dienstag für zehn Mann in der Startformation, da die Verletzungssorgen groß waren und der ein und andere Spontanausfall dazu kam. Mit zwölf Mann hatte das Teammanagement gerechnet, dann inhalierte mittags Max Matschunas auf Arbeit eine Runde Brom und Langarbeiter Björn Michelsen besuchte abends sein Auto im Knast in Billbrook - da waren es dann nur noch zehn...

Timmerhorn trainierte deswegen das Verschieben im Abwehrverband und das Stellen der Abseitsfalle, ohne sich Hoffnung auf Außenseiterchancen zu machen. So gelangten die in Überzahl spielenden Tangstedter im Kleinen Alsterstadion zu einer 4:0 Halbzeitführung. Dabei hatte Kay Fürstenau zwischenzeitlich den 3:1 Anschlusstreffer auf dem Fuß, konnte sich nach wie vor das Gelupfe aber nicht abgewöhnen und vergab.

Tamer Özgündüz blieb dann mit einer leichten Zerrung nach der Halbzeit in der Kabine - direkt von der Arbeit auf den Platz und dann drei Leute ausfummeln, vertrug sich nicht mit der Jahrgangsmuskulatur. So war der SVTB wie vor zwei Jahren zu neunt, hatte im Gegensatz zu damals aber die Tangstedter I. vor der Brust, die gut mittrainierte. Da es den Jungs vom Schäferdresch nicht gelang, die zweistellige Niederlage zu verhindern, lässt sich lediglich als Erfolg vermelden, dass Henri Hagelmann im SVTB-Tor im 1:1 ein Wand ist, Tangstedt 47-mal ins Abseits lief (Zählung WSV-Trainerbank) und der SVTB auch mal ohne eine gelbe Karte wegen Meckerns nach 90 Min. zum Biertrinken gehen kann.

So., 17.8.2014: 2:1 Niederlag im "Spitzenduell" gegen FSG I

In der 49. Min. schoss Kay Fürstenau das 1:1 und brachte Timmerhorn wieder in die Spur
In der 49. Min. schoss Kay Fürstenau das 1:1 und brachte Timmerhorn wieder in die Spur

Das Spiel in Lütjensee - Tabellenzweiter gegen -dritten - war das erwartet schwere Spiel, nachdem schon am Donnerstagabend gegen die FSG Südstormarn II nur ein Punkt geholt wurde. Ohne ihren im Kurzurlaub weilenden Trainer gingen die Timmerhorner aber voll konzentriert in die Partie gegen den Kreisliga 11. der Vorsaison und erarbeiteten sich leichte Feldvorteile, ohne allerdings zwingend vor den FSG-Kasten zu kommen.

In der 23. Minute schlug dann Daniel-Cadoso Mankumbani zu, der unter Sven Schmechel auch schon mal in Timmerhorn vorstellig war: ein Timmerhorner Angriff war abgefangen worden, die FSG leitete einen schnellen Konter ein und mit dem ein oder anderen Bein dazwischen kam der Ball in den SVTB-16er, wo Cadoso in den Winkel verwandelte.

Innerhalb weniger Minuten nach dem Rückstand kamen dann die Timmerhorner zu ihrer ersten richtigen Torchance, allerdings aus einem Eckball heraus und letztlich konnte der Abstauber-Schuss von Tamer Özgündüz von einem Lütjenseer auf der Linie abgewehrt werden. Danach brach Timmerhorn ein. Die FSG konnte einen Angriff nach dem anderen starten und das Geknatsche innerhalb der Mannschaft vom Schäferdresch ging schon wieder los.

In der Halbzeit platze SVTB-Kapitän Georg Erdelbrock der Kragen, es wurde in der Kabine mal richtig laut und das hatte Wirkung: Ballbesitz nach Wiederanpfiff, Laufbereitschaft und in der 49. Minute auch endlich mal ein bisschen Glück. Kay Fürstenau, der bislang so ziemlich jede seiner Flanken versenst hatte, zog vollspann aus halblinker Position einmal ab und der Spielball sass im langen Eck zum 1:1 Ausgleich.

Danach gab es einen offenen Schlagabtausch, indem sich Björn Michelsen als neues beinhartes Abwehrgenie auf der rechten Seite hervor tat und Christian Weber im SVTB-Kasten den Rest besorgte. Der noch aus dem Training der Vorwoche lädierte, für Özgüngüz eingewechselte Maximilian Matschunas hätte dann den Spielverlauf für Timmerhorn perfekt machen können: Jonathan "Jonny" Lopez, der wieder auf der linken Außenverteidigerposition ein super Spiel machte, drang bis in den FSG-16er ein und legte perfekt quer auf "Max", der den Ball allerdings nicht schnell genug vor seinem Gegenspieler traf, um ihn über die Linie zu wuchten.

So blieb es Lütjensee überlassen, die Timmerhorner kalt zu erwischen. Und das tat wieder Cadoso. Aus einer Freistoßsituation heraus, wo die Timmerhorner Abwehr in einer vermeintlichen Abseitsfalle verharrte, wurde Cadoso perfekt vorgelegt, dass dieser per Kopf zum 2:1 Endstand verwandeln konnte.

Somit fährt der SV T.-Bünningstedt mit vier Punkten aus drei Spielen und reichlich Blessuren (Jorge Silva Mella, Max Matschunas, Waldo Lucero) am Dienstag zum Kreispokalspiel nach Tangstedt, wo die Devise sein muss, alle Spieler für die Punktserie heil nach Hause zu kriegen.

14.8.2014: Sieg verschenkt - nur 1:1 gegen FSG Südstormarn II

Am Donnerstagabend reichte es am zweiten Spieltag der Kreisklasse-A nur zu einem 1:1 Unentschieden für die Timmerhorner I. Herren. Trotz 90. Minuten Feldüberlegenheit und mehrerer hochkarätiger Torchancen schenkte man den 2. Tabellenplatz ab. Schon in der achten Spielminute klingelte es im Gehäuse der FSG II: Neuzugang Kay Fürstenau brachte von links eine Flanke aus vollem Lauf in den Südstormarner 16-er, die Jorge Silva Mella volley zur Timmerhorner Führung verwandelte.

Ärgerlich und überflüssig der Ausgleich der FSG II nur drei Minuten später; Kingsley Danquah spielte einen no-go-Querpass im Mittelfeld auf Waldo Lucero, der den Ball nicht rechtzeitig behaupten konnte. Die Szene endete in einem Freistoß für die FSG II vor dem SVTB-Strafraum und den nun scharf aufs Tor gebrachte Schuss konnte Christian Weber nur abwehren - Kebbah Jammeh staubte zum 1:1 ab.

In der ersten Halbzeit war es Tamer Özgündüz, in der zweiten Waldo Lucero, die jeweils eine erneute Timmerhorner Führung vergaben. Bleibt zu hoffen, dass am Sonntag im Spiel gegen die FSG Südstormarn I. der SVTB nicht so leichtfertig seine Chancen vergibt.

10.8.2014: Silva Mella schießt beim 2:4-Sieg Meddewade ab

Jorge im Vorwärtsgang, hier noch ohne Torerfolg...
Jorge im Vorwärtsgang, hier noch ohne Torerfolg...

Es war ein Auftakt nach Maß, wenn auch etwas anders als vorhersehbar und durchaus mit kuriosen Situationen: Bedingt durch anhaltende Sommerferien und die personelle Kurzlebigkeit im heutigen Amateurfußball reiste die I. Herren nur mit 12 Mann nach Meddewade. Mit dabei aber die Neuzugänge Kay Fürstenau, Jonas Dietz und im Tor Henri Hagelmann. Und mit den drei Neuen legten die Roten, die mal wieder ganz in weiß aufliefen, bergab in Meddewade den Turbo ein. Meddewade kam gar nicht aus der eigenen Hälfte und musste einen SVTB-Angriff nach dem anderen hinnehmen.

Die um Mo neu formierte Abwehr mit Björn Michelsen rechts, Tamer Özgündüz links und Georg Erdelbrock davor, hatte wenig zu tun. Als die Blauen dann doch einmal durchbrachen, war Henri Hagelmann zur Stelle.

Um das Tor der Heimmannschaft flogen allerdings nur so die Bälle. Ein Freistoß von Mo klatschte auf die Latte, Jorge Silva Mella lupfte, schoss und drosch denn Ball - allein immer am Tor vorbei oder SVM-Keeper Kai Sarnowski pflückte die Dinger weg oder guckte sie um den Kasten herum. Seelische Schmerzen verursachte dann schon Kay Fürstenau, der es nicht verstand, allein auf Sarnowski zulaufend, denn Ball zur SVTB-Führung einzuschießen.

Somit gingen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause. Danach dann der  Klassiker: wer so viele Chancen vergibt...: In der 47. Minute bekam Kingsley "Kain" Danquah die Pille nicht weg und Philpp Lange brachte eine Bogenlampe im Timmerhorner Kasten hinter dem chancenlosen Hagelmann unter. Die Jungs vom Schäferdresch blieben aber entspannt engagiert und spielten ihren Stiefel weiter. Folgerichtig fiel der Ausgleich nur fünf Minuten später, wenn auch in dieser Form für Meddewade überflüssig, hatte doch der für Sarnowski (Oberschenkelprobleme) eingewechselte Ersatzkeeper einen Rückpass aufgenommen und einen indirekten Freistoß im SVM-16er verursacht. Mo legte auf und Kain donnerte das Ding zum Ausgleich in die Maschen.

Dann konnte die Gala von Jorge Silva Mella beginnen, der Timmerhorn mit drei weiteren Toren zum Sieg schoss. Kurz unterbrochen durch den keine fünf Minuten währenden 2:2 Ausgleich von Meddewade, der von Andy Baasch nach guter Hereingabe von der rechten Seite erzielt wurde.

Timmerhorn überzeugte in allen Mannschaftsteilen, spielte diszipliniert, hielt die Fresse und schoss eigentlich nur ein paar Tore zu wenig. Man darf gespannt sein, ob sich die gute Form in die englische Woche retten lässt, denn schon am Donnerstag geht es gegen die FSG Südstormarn II (Achtung: wegen des schwindenen Lichts wird nicht wie ursprünglich angesetzt am Schäferdresch, sondern in Grönwohld gespielt).

Saisonvorbereitung 2014/2015: Kader erweitert, aber bei Quali für Norddt.-Futsal-Pokal und Turnier in Tensfeld mit Personalnot

Eine richtige Sommerpause gab es im SV T.-Bünningstedt nicht. Einmal wöchentlich traf sich die Mannschaft zum Kicken, ehe letzte Woche die richtige Vorbereitungszeit begann. Mit Chris Schlehe, der künftig in Braunschweig studieren wird, steht dem den SVTB ein Leistungsträger künftig nur unregelmäßig zur Verfügung, mit Jonas Dietz (TSV Bargteheide) und Kay Fürstenau (Kickers Ahrensburg) kam aber gleich zweifache Verstärkung für den sonst unveränderten Kader.

War die Mannschaft trotz Sommerferien unter der Woche immer in Mannschaftsstärke auf dem Feld, gab es Personalengpässe beim Qualifikationsturnier um die Startplätze für SH-Vereine im Norddeutschen-Futsal-Pokal und beim Vorbereitungsturnier in Tensfeld. Mit einem enormen Kraft- und Spielakt gelang es den nur fünf Jungs, die nach Kiel fuhren, den Startplatz im Norddeutschen-Futsal-Pokal zu holen. Dank ihres Engagements erwartet den SVTB nun ein Futsal-Pokal-Auswärtsspiel in Bremen!

Für das Großfeld-Vorbereitungsturnier in Tensfeld hätten fünf Mann nicht gereicht, mit den acht Mann, die letztlich dabei waren, reichte es zum Antreten, der Sinn der Anmeldung war aber dahin. Da Wankendorf ebenfalls nur unvollständig kam, bildete sich schnell eine Stormarn/Neumünsteraner-Spielgemeinschaft, die mit 120 Spielminuten bei strahlendem Sonnenschein etwas für ihre Kondition tat.

31.5./1.6.2014 Beachsoccer in Damp: Am Grill ungeschlagen

Gegen die Mannschaften der German-Beach-Soccer-League blieb der SVTB ohne Chance
Gegen die Mannschaften der German-Beach-Soccer-League blieb der SVTB ohne Chance

Sommerpause heißt beim SVTB Team-Building am Ostseestrand mit Beach-Soccer und Camping. Im letzten Sommer waren die Timmerhorner dabei auch sportlich sehr erfolgreich, gelang doch in Dahme ein Turniersieg und letztlich waren genug Punkte für das Finalturnier in Laboe gesammelt worden.

In diesem Jahr ließ das Teilnehmerfeld dem SVTB sportlich keine Chance: mit Primus Inter Pares und GWS Beach Pirates waren schon am Samstag gleich zwei Mannschaften der German-Beach-Soccer-League in der Gruppe des SVTB, die den SVTB ziemlich wegrammten. Bitterer Weise war dann auch beim zweiten Turnier am Sonntag die Gruppenzusammensetzung in Bezug auf PIP und GWSBP dieselbe, so dass den Jungs vom Schäferdresch keine andere Wahl blieb, als den Erfolg am Grill zu suchen. Da ein Teil der Mannschaft schon am Freitagabend in Damp angereist war und die Zelte aufgeschlagen hatte, lag sie in Punkto Verzehr auch schon in Führung, der Samstagabend, Gonzalo Luceros üblicher Frühstücksgrill am Sonntagmorgen und das Abschiedsgrillen nach Turnierende am Damper Hafen besiegelten dann den Timmerhorner Erfolg in Bezug auf das Weghauen von Jungbulle, Schwein und Hähnchen...

Saison 2013/2014

Torschützenliste Saison 2013/2014

Jorge Silva Mella       16 Tore

Mo Elham                   8 Tore

Max Matschunas        6 Tore

Tamer Özgündüz        6 Tore

Wladimir Reyes          5 Tore

Luis Contreras           5 Tore

Raul Sanchez            2 Tore

Georg Erdelbrock      2 Tore

Rodrigo "Taka" Bustos 2 Tor

Kingsley Danquah        2Tor

Fabian Gonzalez          1 Tor

Waldo Lucero               1 Tor

Maurice Madaus          1 Tor

Robin Oehnbüttel         1 Tor

Chris Schlehe               1 Tor

 

Sa., 24.5.2014: Mit 4:2-Sieg auf 6. Platz der Abschlusstabelle

 

Es war kein Selbstgänger, aber letztlich eine Punktlandung, die der SVTB beim letzten Heimspiel in Todendorf hinlegte. Mit 4:2 besiegten die Mannen von Trainer Herbert Schweim die Todendorfer und sicherten sich damit bei zeitgleichen Niederlagen von Hammoor und Tremsbüttel II noch den sechsten Platz in der Abschlusstabelle.

Aufgrund der Samstagsterminierung war es personell knapp: Georg Erdelbrock, Max Matschunas und Björn Michelsen waren beruflich verhindert, Jorge Silva Mella nahm sich eigens einen Urlaubstag. Dennoch führten die Timmerhorner durch Tore von Mo Elham und Rodrigo "Taka" Bustos mit 2:0 ehe Schiri und Maurice Madaus jeweils patzten: Das Tor des fünf Meter im Abseits stehenden Ringo Frahm gab der Schiri zum 2:1 Anschlusstreffer; in 68. Minute ließ sich Madaus von Jan Riemer vernaschen. 

Mit viel Willen gelang es den Timmerhornern aber dennoch, einen Dreier einzufahren: in der 72. Minute hatte sich Silva Mella zum 3:2 durchgesetzt - eine Minute vorher war aus heiterem Himmel Tamer Özgündüz wegen angeblichen Reklamierens mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden -, und Kingsley "Kain" Danquah legte sich mit dem ersten Sprint seines Spiels den Ball zwischen den Todendorfer Verteidigern durch und machte in der 88. Minute das 4:2.

Nach Spielende kehrte die Mannschaft an den Schäferdresch zurück, wo mit den mittlerweile von der Arbeit zurückgekehrten Spielern ein Abschlussgrill mit anschließendem Champions-League-Finale-Gucken organisiert wurde.

In den kommenden Wochen wird sich die Mannschaft dann beim Beach-Soccer fit halten, um dann personell verstärkt Anfang Juli in die Vorbereitung zur nächsten A-Klassensaison einzusteigen.

So., 17.5.2014: Letzter Heimsieg mit 4:1 gegen TSV Badendorf

Mit einem Tor und einem Assist bestätigte Tamer Özgündüz seine gute Form der Vorwoche
Mit einem Tor und einem Assist bestätigte Tamer Özgündüz seine gute Form der Vorwoche

Im letzten Heimsieg der Saison besiegte die I. Herren des SV T.-Bünningstedt souverän den Tabellenletzten aus Badendorf. Tamer Özgündüz brachte schon in der ersten Spielminute die Platzherren in Führung, indem er einen vors lange Eck geschossenen Freistoß von Kingsley Danquah einnickte. Timmerhorn machte Tempo und erspielte sich zahlreiche Chancen, Badendorf konnte nur ab und an mit schnellem Spiel durchs Mittelfeld dagegen halten.

In der 21. Minute ließ sich Luis Contreras in die Spitze schicken und verwandelte im eins-zu-eins gegen TSV-Keeper Michael Plath mit einem Flachschuss zum 2:0 Pausenstand. Die Halbzeit klaute den Jungs vom Schäferdresch dann etwas die Konzentration, so dass Lars Kunde in der 47. Min. eine der schnellen Ballstaffetten des Badendorfer Mittelfeld-Trios zum 2:1 Anschlusstreffer einschieben konnte. Feldüberlegen, aber nur in knapper Führung dauerte es 20 Minuten, bis Jorge Silva Mella wieder zuschlagen konnte und mit der 3:1 Führung die Badendorfer Resthoffnungen auf ein Auswärtspünktchen begrub.

In der 85. Minute erzielte Kingsley Danquah sein erstes Tor für den SVTB: Die Timmerhorner-Freistoß-Hähne hatten ihm gnädiger Weise einmal den Vortritt gelassen und "Kain" schoss mit der Flug"kurve" eines Strichs den Ball ins Torwarteck. Da Tabellennachbar Hammoor sich keine Blöße gab, wird am letzten Spieltag über die Endplatzierung, über Mitabstieg oder Klassenerhalt entschieden.

So., 11.5.2014: 0:2 Halbzeitstand in 3:2-Sieg in Trittau gedreht

Nicht nur in dieser Situation setzte sich Chris Schlehe durch, sondern auch bei seinem Assist zum 3:2 Siegtreffer in der 83. Min.
Nicht nur in dieser Situation setzte sich Chris Schlehe durch, sondern auch bei seinem Assist zum 3:2 Siegtreffer in der 83. Min.

 

Zur Halbzeit sah es am letzten Sonntag so aus, als würde der SV T.-Bünningstedt nach dem letztjährigen Abstieg aus der Kreisliga in die B-Klasse durchgereicht: Mit zwei Toren lagen die Timmerhorn trotz ständigen Ballbesitzes und zahlreicher Chancen hinten. Trittau hatte einen Freistoß im langen Eck versenkt und einen Konter der Roten mit einem Gegenkonter abgeschlossen. Die Spieler schienen nicht zu wissen, worum es ging, so weit stand man weg von den Gegenspielern, ließ sich zu überflüssigen Fouls hinreißen und machte eben keine eigenen Tore.

Coach Herbert Schweim war aufgrund seiner Arbeit für die DFB-Talentförderung verhindert und Kapitän Georg Erdelbrock musste die Truppe zusammenhalten. Erste Maßnahme war noch während der ersten Halbzeit die Auswechslung von Jonathan Lopez, der kurz vor einer Verwarnung stand und mit dem Kopf überhaupt nicht im Spiel war. In der Halbzeitpause fand der Kapitän dann wohl auch die richtigen Worte und im Kollektiv beschloss man eine Umstellung: Luis Contreras Rojas wechselte von der rechten Außenbahn in den Sturm, um dort sein sehr gutes Spiel aus der ersten Halbzeit noch effektiver fortzusetzen.

Tatsächlich kam Timmerhorn wie verwandelt aus der Pause. Immer noch zu weit von den Leuten weg, aber mit enormen Pressing und Contreras Rojas in der Spitze, der Trittau schwindelig spielte. Der verdiente Lohn war in der 48. Minute der Anschlusstreffer durch Contreras Rojas. Es dauerte weitere neun Minuten und dann schoss sich Maximilian Matschunas die Ladehemmungen seiner vergangenen Spiele von der Seele: Nach einem abgewehrten Eckball donnerte er fast von der Ecke des Trittauer 16-ers das Spielgerät in den Winkel, wo der Ball noch zwischen Latte und Pfosten flipperte.

Der mittlerweile eingetroffene Coach konnte dann noch die Gala von Mo Elham erleben. War Mo bislang vor allem verbal aufgefallen, setze er in der 83. Minute zum Kraftakt an: Aus der eigenen Hälfte kommend, mit Chris Schlehe den Ball über die rechte Seite nach vorne treibend, tankte er sich bis in den Trittauer Strafraum vor. Herrlich von Schlehe in Szene gesetzt, versenkte Mo den Ball im langen Eck, zum umjubelten Siegtreffer.

 

So., 13.4.2014: 0:1-Pflichtsieg gegen TSV Bargteheide II

Waldo Lucero machte auf der Sechs eine gute Figur und belohnte sich mit dem Tor des Tages. Foto: Klaus Unger
Waldo Lucero machte auf der Sechs eine gute Figur und belohnte sich mit dem Tor des Tages. Foto: Klaus Unger

Nach Wochen mit ansehlichen Spielen gönnte sich die I. Herren des SV T.-Bünningstedt im Derby gegen Kreisliga-Mitabsteiger TSV Bargteheide II eine Kunstpause. Timmerhorn war zwar jeder Zeit spielbestimmend, hätte gerade in der II. Halbzeit auch mehr Tore erzielen können, es blieb aber bei einem leicht vom Winde verwehten 1:0 Auswärtssieg.

Das Tor des Tages erzielte in der ersten Halbzeit Waldo Lucero, der auch ansonsten in der zentralen Defensiven eine gute Partie machte. Komplett glücklos blieb Torjäger Jorge Silva Mella, der in der ersten Halbzeit einen Elfmeter verschoss, im zweiten Durchgang nur die Latte traf und den ein und anderen Foul-Freistoß nicht zugesprochen bekam.

Nach dem spielfreien Osterwochenende sind im Rückspiel gegen die FSG Südstormarn II am 27. April dann auch wieder die gegen Bargteheide verhinderten Maurice Madaus (private Verpflichtungen), Chris Schlehe (verletzt) und der in der Kreativabteilung vermisste Luis Contreras (Sperre) dabei.

Verbleit der Presseabteilung einen Dank auszusprechen: Florian "Schröder" Beckmann fürs Aushelfen und Klaus Unger für die Fotos. Frohe Ostern allen Fans und Ihren Familien.

So., 6.4.2014: SVTB schießt im Spielrausch SSV Jersbek 8:0 ab

Nachwuchstalent Robin Oehnbüttel kam zur Halbzeit und machte auch noch  seine erste Bude in der Herren
Nachwuchstalent Robin Oehnbüttel kam zur Halbzeit und machte auch noch seine erste Bude in der Herren

Ratlose Gesichter unter den Timmerhorner Fans, wann hatte es zuletzt einen solchen Kantersieg am Schäferdresch gegeben? Gleich acht Tore schenkten die Timmerhorner ihren Freunden aus Jersbek ein. Ganz vorne wieder mit dabei: Jorge Silva Mella, der mit Kopf und Fuß insgesamt vier Mal netzte. Mo Elham mit zwei Toren und Wladimir Reyes und Robin Oehnbüttel waren für den SV T.-Bünningstedt auch erfolgreich.

Eine Beschreibung des Spielverlaufes würde sehr einseitig ausfallen, denn die Roten zeigten sich in allen Belangen den Jersbekern überlegen, kombinierten gefällig und verwandelten ihre herausgespielten Torchancen. In der 43. Minute sah SSV-Verteidiger Pierre Gastinger wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte, zu diesem Zeitpunkt stand es schon 5:0, doch Silva Mella nutze die Minuten zur Halbzeitpause prompt für sein drittes Tor.

In der zweiten Halbzeit ließ es der SVTB gemächlich angehen, brachte auch Nachwuchsmann Robin Oehnbüttel und rotierte den wieder ganz stark aufspielenden Waldo Lucero zwecks Knieschonung raus. Trotz Wolkensbruchs noch genug Hitze hatte Wladimir Reyes, der sich in der 66. Minute auf ein Techtelmechtel mit Jersbeks Sandro Staack einließ, wofür er zum Duschen geschickt wurde. In der 75. Min. versenkte Oehnbüttel die Torfabrik zum 7:0, nachdem er vorher schon zwei Schüsse in Rückpassstärke auf Henri Hagelmanns Gehäuse gebracht hatte; in der 81. Minute beendete Silva Mella dann die Timmerhorner Torjagd und die I. Herren schob sich erstmals in dieser Saison auf den achten Tabellenplatz vor.

So., 30.3.2014: Nie gefährdeter 2:0-Sieg gegen SSC Hagen III

Eckstoß: Folgend köpft Georg Erdelbrock Manuel Brandt im SSC Tor in die Arme. Mit zwei Assists war die Nr. 2 des SVTB dennoch offensiv sehr erfolgreich
Eckstoß: Folgend köpft Georg Erdelbrock Manuel Brandt im SSC Tor in die Arme. Mit zwei Assists war die Nr. 2 des SVTB dennoch offensiv sehr erfolgreich

Einen nie gefährdeten 2:0 Auswärtssieg fuhr die I. Herren des SV T.-Bünningstedt am Sonntag am Braunen Hirsch gegen den SSC Hagen III ein. Da der Dritten des SSC spätestens über die Winterpause die Spieler verschütt gingen, übernahm der Stamm der IV. Mannschaft den A-Klassenplatz. Somit spielte der SVTB gegen seinen Testspielgegner aus der Vorbereitung und ähnlich dominant konnten Herbert Schweims Spieler das Spiel wieder für sich gestalten.

Trotz kleinen Platzes und herrlichem Sonnenschein - beides war in den Spielen gegen Grabau und Eichede III offenbar ein Problem - nahmen die Roten das Spiel gleich in die Hand, ließen die Hagener maximal zu Freistoßchancen kommen und machten ununterbrochen Druck. Die gegen Tremsbüttel erfolgreiche Kombi Erdelbrock auf Silva Mella schlug dieses Mal gleich zweimal zu: In der 11. Minute steckte Erdelbrock ein Anspiel von Tamer Özgündüz direkt durch die Schnittstelle der SSC-Kette auf Silva Mella durch, der aus spitzem Winkel den Ball zur Führung versenkte. Sieben Minuten später war es wieder die Timmerhorner Nr. 7, die einen Kopfball vom Timmerhorner Kapitän zum 0:2 per Abstauber einschoss, nachdem ein Hagener Verteidiger den Ball noch leicht verlängert hatte.

Entnervt von den ständigen körperlichen Attacken (5:1 gelbe Karten) verlor in der 44. Minute Luis Contreras die Nerven und verschaffte sich bei einem Timmerhorner Einwurf mit dem Ellbogen Platz. Schiedsrichter Göran Schulze bliebt keine andere Möglichkeit, als die rote Karte zu zeigen und so startete der SVTB zu zehnt in die zweite Halbzeit. Die Überlegenheit des SVTB nahm aber nicht ab, "die Null" stand, der SSC konnte eigentlich keine richtige Torchance herausspielen und Mo Elham hätte - frei vor Manuel Brandt zum Kopfball kommend - noch auf 0:3 erhöhen müssen.

Es wird sich am nächsten Sonntag gegen den Trainingspartner aus der Hinrunde, den SSV Jersbek zeigen, ob eine Mini-Siegesserie gestartet werden kann - im Hinspiel reichte es nur zu einem 2:2.

So., 23.3.2014: I. spielt und kämpft Tremsbüttel II mit 3:2 nieder

Schon mit seinem zweiten Hattrick diese Saison: Jorge Silva Mella
Schon mit seinem zweiten Hattrick diese Saison: Jorge Silva Mella

 

Mit einer starken Mannschaftsleistung in spielerischer und auch kämpferischer Hinsicht gewann die I. Herren des SV T.-Bünningstedt mit 3:2 das Heimspiel gegen den VfL Tremsbüttel II und sicherte sich damit den ersten Dreier in der Rückrunde. Zwei Spieler taten sich dabei noch etwas mehr hervor: Jorge Silva Mella im Sturm und Kapitän Georg Erdelbrock in der Verteidigung. Silva Mella schoss seinen zweiten Hattrick für den SVTB und belegte damit noch einmal, warum er in den letzten Wochen am Schäferdresch so vermisst wurde. Erdelbrock räumte in der Abwehr gnadenlos ab, war mit gefühlten 100% gewonnen Zweikämpfen eine Bank mit einem zusätzlichen Assist und einem Cut, der dieses Mal nur einen Zentimeter lang war.

Doch der Reihe nach: Nach einem mageren Punkt aus den vier Rückrundenspielen war Timmerhorn unter Zugzwang, droht doch aufgrund der Kreisligafusion allen Clubs ab Tabellenplatz acht der Abstieg in die B-Klasse. Zum rettenden siebten Platz gilt es noch reichlich Punkte aufzuholen, aber am Sonntag starteten die Jungs von Herbert Schweim endlich die Aufholjagd. Gleich nach Anpfiff nahmen die Roten das Heft in die Hand, bestimmten klar das Spiel und Tremsbüttel kam fast nur bei Abschlägen vom eigenen Keeper über die Mittellinie. Allein aufgrund der Feldüberlegenheit war es dann nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer für den SVTB fiel. Das dauerte gar nicht lange, denn schon in der siebten Spielminute netzte Jorge Silva Mella zum ersten Mal ein. Timmerhorn versäumte in den folgenden Minuten, das 2:0 zu schießen, stattdessen kam Tremsbüttel über die Mittellinie. Einer Freistoßgelegenheit folgte dann aus dem Spiel heraus in der 12. Minute aus wortwörtlich heiterem Himmel der 1:1-Ausgleich durch Joscha Kock. Das brachte den SVTB etwas aus dem Tritt, Tremsbüttels Spielanteile stiegen, letztlich waren die Grünen in der Abwehr aber immer anfällig und Timmerhorn hätte zur Pause führen müssen. Die beste Chance vergab dabei wieder einmal Tamer Özgündüz oder Mo Elham, denn am Fünfer-Eck stehend passte Özgündüz zu Mo, anstatt selbst zu schießen, Mo piekte anschließend den Ball Andreas Enger im VfL Tor aus kurzer Distanz mit Links in die Arme.

In der zweiten Halbzeit drehte dann Silva Mella noch mehr auf. In der 60. Minute schlenzte er wunderbar aus halblinker Position den Ball ins lange Eck zur erneuten Timmerhorner Führung. Nur fünf Minuten später machte sich Georg Erdelbrock zum Kopfballspiel bei einer Freistoßgelegenheit des SVTB nach vorne auf den Weg. Mo brachte den Ball hoch und gaaaaaanz weit in den Tremsbüttler 16er, allerdings am Tor vorbei Richtung Toraus. In Erinnerung an alte Kopfball-Ungeheuer-Zeiten stand der Timmerhorner Käpitän bereit, doch anstatt aufs Tor zu köpfen, legte er den Ball auf Silva Mella quer, der an der Torraumlinie sich noch überlegen konnte, mit welchem Körperteil er zum 3:1 einschiebt.

Hektik dann noch einmal in der Schlussphase: Jan Petersen versenkte einen Freistoß der Tremsbüttler in den Timmerhorner Maschen, so dass noch einmal gezittert werden musste, denn der ganz souverän agierende Schiedsrichter Frank Hofius ließ die durch zahlreiche Wechsel verlorene Zeit gnadenlos nachspielen. Schlussendlich reichte es dann aber zum verdienten Sieg und endlich konnte mal wieder ein dreifaches Timmer-Horn in der Kabine angestimmt werden.

Sonntag heißt es, gegen Hagen III nachzulegen!

 

 

Fehlstart in die Rückrunde

So., 16.3.2014: Unter Druck nach 2:4 gegen JuS Fischbek

Jonathan Lopez war auf der von ihm ungeliebten Außenverteidigerposition in der Offensive wieder ganz stark - Foto: Klaus Unger
Jonathan Lopez war auf der von ihm ungeliebten Außenverteidigerposition in der Offensive wieder ganz stark - Foto: Klaus Unger

Vier Spiele sind nach der Winterpause absolviert, dreimal richtig gut gespielt, Torchancen für fünf Siege gehabt, aber nur einen Punkt gewonnen. Das ist die ernüchternde Bilanz der I. Herren des SV T.-Bünningstedt nach dem vergangenen Wochenende. Und das bedeutet, dass es langsam knapp wird mit dem Klassenerhalt, denn wegen der Zusammelegung der Kreisligen Stormarn und Lauenburg, steigen alle Mannschaften hinter Platz sieben ab - und derzeit wäre das auch der SVTB. Es heißt also in den nächsten Spielen eine Serie von Siegen hinzulegen, um den gleich doppelten Abstieg zu vermeiden.

Dass die Timmerhorner mindestens in die A-Klasse gehören, zeigte die Mannschaft im Spiel gegen einen starken Tabellendritten aus Fischbek. Gleich nach Anfang der Partie begann ein offener Schlagabtausch, in dem Georg Erdelbrock für die Roten das erste Tor schoss: einen Freistoß von Wladimir Reyes konnte Magnus Smolinski im Fischbeker Tor nur abwehren, der eigentlich per Kopf einschussbereite Timmerhorner Kapitän reagierte am schnellsten und schoss mit dem Fuß zur 1:0 Führung ein. Nach einem Foul von Waldo Lucero nutzen dann die Fischbeker einen Freistoß zum Ausgleich, als Christian Weber im SVTB-Kasten den scharf an der Mauer vorbei geschossenen Ball zum 1:1 passieren ließ.

Fischbek war immer brandgefährlich, das Führungstor fiel aber eher mit Dusel: von fast der Ecke des SVTB-16ers gelang den Gästen ein Schuss zwischen etlichen Timmerhornern hindurch ins lange Eck. Doch der SVTB ließ sich nicht beirren. Trainer Schweim erhöhte den Druck, in dem er den aus einem einmonatigen Urlaub zurückgekehrten Jorge Silva Mella einwechselte, Jorge bedankte sich mit einem tötlichen Pass auf Wladimir Reyes, der zum 2:2 Pausenstand einschoss.

Nach der Pause war Timmerhorn dann aber zu passiv und geriet mit 2:4 in Rückstand. Trotz immer wieder guter Chancen, u.a. von Chris Schlehe, der freistehend von links kommend sich den Ball von Smolinski vom Fuß nehmen ließ, reichte es nicht für einen weiteren Treffen, so dass Fischbek die Revanche für seine Hinspielniederlage gelang.

So., 9.3.2014: 2:3 Niederlage gegen Eichede III

Regionalligaspieler Dominik Hintelmann mischte das Timmerhorn Mittelfeld reichlich auf
Regionalligaspieler Dominik Hintelmann mischte das Timmerhorn Mittelfeld reichlich auf

Mannschaftskapitän Georg Erdelbrock warnte noch im Kreis vor Spielbeginn seine Jungs vor dem schönen Wetter, es reichte allerdings nicht, um die Timmerhorner zu wecken, die sich innerhalb der ersten Halbzeit beim Sonnenbad drei Dinger vom Tabellenführer aus Eichede einschenken ließen. Dabei waren die Voraussetzungen für einen weiteren Punktgewinn gegeben, stellte sich doch mit Sebastian Schlünz endlich wieder ein gelernter Keeper in den Timmerhorner Kasten und Trainer Schweim konnte mit 15 Spielern aus dem Vollen schöpfen.

Der SVTB war aber wie erwähnt in der ersten Halbzeit nicht richtig bei der Sache, die Abwehr stand zu offensiv und Eichede III fuhr mit ihrer "Breitensport"-Mannschaft, die mit Zakaria Salhi und Dominik Hintelmann aus dem Regionalligakader etwas aufgepeppt war, einen schnellen Konter nach dem anderen, von denen zwei mit Torerfolg abgeschlossen wurden; den 0:3 Rückstand nahm dann Schlünz auf seine Kappe, der bei einem auf Torwart geschossenen Freistoß die Hände nicht hoch bekam.

Die Halbzeitpause brachte dann ein wenig Veränderung: das Sonnenbad war beendet und Feldspieler Christian Weber für den mit einer Zerrung ausscheidenden Schlünz ins Tor gebracht. Damit stand die Null und Timmerhorn drehte auf. Gelang es Eiche zwar immernoch, Konter zu fahren, stand die Abwehr nun jedoch tief genug, Weber hatte keinen großen Job zu erledigen und die SVTB-Offensive lief an. Erneut hätte Chancentod Tamer Özgündüz eine Partie entscheiden können, immerhin reichte es an diesem Sonntag für zweit Tore, die ihm zuzuschreiben sind: in der 53. Spielminute ließ er sich elfmeterreif foulen - und den fälligen Strafstoß versenkte Mo Elham, in der 69. Minute verwandelte er dann persönlich.

Mit Özgündüz´ und den auch aus der ersten Halbzeit stammenden Chancen von Luis Contreras, Georg Erdelbrock und anderen hätte es letztlich für einen Sieg locker gereicht, so mussten die Punkte aber in der Verlängerung am Grill von Gonzalo Lucero eingefahren werden, wo Eichede bis zuletzt mit SV-Trainer René Wasken und Andreas Gahleitner zwar noch dagegen hielt, letztlich beim Verzehr aber geschlagen wurde.

So., 2.3.2014 : Remis gegen Tabellenzweiten aus Großensee

Abwehrspieler Christian Weber blieb als Nr. 1 im SVTB-Kasten weitgehend beschäftigungslos
Abwehrspieler Christian Weber blieb als Nr. 1 im SVTB-Kasten weitgehend beschäftigungslos

Der Start in die Rückrunde war für die I. Herren des SVTB ein Desaster. Sonntags verlor die Mannschaft nicht nur die Disziplin, sondern auch das Nachholspiel in Grabau, dienstags stürzte Keeper Björn Michelsen mit dem Motorrad und brach sich das Schlüsselbein. Vor dem Spiel gegen den SSV Großensee stand Trainer Schweim also vor einem Berg von Problemen. Doch in alter Trainer-Fuchs-Manier brachte er die Mannschaft in die Spur: Abwehrspieler Christian Weber wurde ins Tor gestellt, es setze vor Spielbeginn eine saftige Kabinenansprach inkl. Rücktrittsdrohung und mit der Aufstellung wurde Beton angerührt. Das Ergebnis ließ sich in der Defensive sehen, denn ohne Gegentor und mit einem weitgehend beschäftigungslosen Feldspieler als Keeper endete das Heimspiel gegen den Titelaspiranten aus Großensee.

Aus disziplinarischen Gründen hatte SSV Trainer Carsten Holst auf seinen besten Torjäger verzichtet, doch die SVTB-Abwehr vor und um Enver Hoxer stand so stabil, dass es auch so für den SSV-Sturm kein Durchkommen gab. Einzig in der Mitte der ersten Halbzeit gelang es Großensee einmal, in die Spitze zu kommen, doch den Schuss des allein vor Weber aufgetauchten SSVers parierte der SVTB-Aushilfskeeper. Es war eigentlich die einzige richtige Torchance, die Großensee während der 90. Minuten hatte, ein Sieg für den Tabellenzweiten wäre deshalb alles andere als verdient gewesen.

Siegchancen für den SVTB gab es mehrere, wenn davon auch nur der Kopfball von Tamer Özgündüz richtig gefährlich war. Allerdings brachte Tamer das Kunststück fertig, SSV-Keeper Philipp Domnick aus drei Metern in die Arme zu köpfen. Wladimir Reyes hätte sicher zum 1:0 verwandelt, wäre er nicht scharf auf einen Volleyschuss gewesen, als er wunderbar im SSV-16er freigespielt wurde. So blieb es bei einer klaren Feldüberlegenheit der Timmerhorner, insbesondere in der zweiten Halbzeit, deren Torchancen eher aus Standardsituation resultieren.

Positive Schlussbemerkung: Mo Elham kam nach Denkpause in Grabau von Anfang an zum Einsatz und machte ein gutes Spiel und die endlich mal wieder zahlreichen Zuschauer am Schäferdresch sahen ein richtig gutes A-Klassen-Fußballspiel.

Man darf gespannt sein, ob sich die I.-Herren am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer Eichede III ähnlich gut präsentiert.

So., 23.2.2014: 3:1 Niederlage gegen die SG Union/Grabau

Die I. Herren des SV T.-Bünningstedt mit Trainer H. Schweim
Die I. Herren des SV T.-Bünningstedt mit Trainer H. Schweim

Die I. Herren des SV T.-Bünningstedt hatte sich viel vorgenommen und wollte mit einer Serie von elf Spielen ohne Niederlage im Rücken und konzentrierter Arbeit in der Vorbereitung in den Beinen im Nachholspiel gegen die SG Union/Graubau einen weiteren Dreier holen. Doch die Jungs vom Schäferdresch taten sich auf dem kleinen Platz in Graubau sehr schwer, das urlaubsbedingte Fehlen Jorge Silva Mella machte sich genauso bemerkbar, wie die erneute Umstellung in der Viererkette, da Maurice Madaus grippebedingt ausfiel. 

Dennoch gelang es dem SVTB - wenn auch erst zum Ende der ersten Halbzeit hin - in Führung zu gehen: Einen von Wladimir Reyes getretenen Freistoß verlängerte Enver Hoxer per Kopf in den 16er zu Tamer Özgündüz, SG-Keeper Marcel Vogelsang holte diesen von den Beinen und den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zur Timmerhorner Führung.

Kurz vor der Halbzeit dann der überflüssige Ausgleich für die SG: Chris Schlehe ließ seinem Gegenspieler nach einer Abwehraktion des SVTB zu viel Platz, so dass der den Ball in einer Bogenlampe aufs Timmerhorner Tor bringen konnte. Björn Michelsen versuchte zwar noch, den Ausgleichstreffer zu verhindern, war aber letztlich überlupft worden und es stand 1:1 zur Pause.

Wenn der SVTB schon in der ersten Halbzeit den Faden nicht richtig in der Hand hatte, dann verlor er ihn in der zweiten Halbzeit komplett. Kleiner Platz, dann auch noch klein-klein-spielen, die Mannschaft fiel in alte Muster zurück, nicht nur spielerisch, sondern auch verbal. Die SG nutze das aus, piekte nach wie vor die Bälle nach vorne und auch aufgrund von Stellungsfehlern der Roten kamen sie zweimal durch und gelangten 3:1 in Führung.

Nach Ballbesitz und Torschüssen lag Timmerhorn zwar bis Spielende vorne, aber es war alles nicht zwingend genug und die Niederlage blieb unabwendbar. Letztlich haben am Sonntag die Jungs der I. Herren leider spielerisch und von der Disziplin her einen großen Rückschritt gemacht. Eine Hiobsbotschaft in der Woche: Keeper Björn Michelsen maulte sich mit dem Moped ab und fällt mit Schlüsselbeinbruch bis Saisonende aus. An dieser Stelle: Gute Besserung Björn!

9.2.2014: 3:1 Sieg im Testspiel gegen SSC Hagen IV

Endlich wieder auf der 6: Waldo Lucero
Endlich wieder auf der 6: Waldo Lucero

Mit 3:1 besiegte die I. Herren des SVTB in ihrem einzigen Testspiel vor dem Rückrundenstart den klassentieferen SSC Hagen IV. SVTB-Trainer Schweim äußerte sich zufrieden über eine konzentrierte und spielerisch starke Leistung seiner Elf. Mit Rodrigo Bustos und Gonzalo Lucero gibt es im Kader der Timmerhorner noch immer zwei Langzeitverletzte, aber dank der Rückkehr der wochenlang fehlenden Defensivspieler Maurice Madaus und Fabian Gonzalez konnte Schweim endlich wieder mit einer Viererkette spielen, die mit Wladimir Reyes und Waldo Lucero davor auf der Doppel-Sechs abgesehen von zwei individuellen Fehlern sicher stand.

In der ersten Hälfte zeigte sich der SSC ballsicher, kam aber nicht so richtig in die Offensive. Der SVTB erspielte sich mehrere gute Chancen, besonders erwähnenswert ein Schuss von Jorge Silva Mella Richtung Hagener-Torwinkel, doch Ex-SVTB-Keeper Manuel Brandt lenkte in Höchstform den Ball übers Tor. In der 40. Minute steckte dann Silva Mella perfekt durch die Schnittstelle der Ahrensburger-Vierkette durch, mit dem erlaufenden Ball spielte Wladimir Reyes Brandt aus und schob zur verdienten 1:0-Führung ein. 

Kurz vor der Halbzeit kam der SSC dann dank Maurice Madaus` Patzer zum Ausgleich. Als letzter Mann stoppte Madaus perfekt den Ball für den Hagener Angreifer, so dass der sich auf und davon machen konnte und sich nur mit Gewalt vor dem SVTB 16er stoppen ließ. Altes Problem der Timmerhorner, statt konzentriert das Tor zuzustellen, konnte Christian Meyer mit einem schnell ausgeführten Freistoß den 1:1 Pausenstand markieren.

Nach dem Seitenwechsel war dann der SVTB absolut spielbestimmend, erspielte sich eine Torchance nach der anderen und ließ den SSC kaum mehr vor das eigene Tor. Allein Tamer Özgündüz hätte drei Tore schießen müssen, doch es war Chris Schlehe und Luis Contreras vorbehalten, in der 65. und 85. Minute den SVTB-Sieg herauszuschießen.

Sollten die Timmerhorner in den anstehenden Punktspielen ähnlich fahrlässig mit ihren Chancen umgehen, wird der Angriff auf das obere Tabellenviertel schwierig. Ansonsten lässt der Test auf gepflegten Fußball am Schäferdresch in 2014 hoffen.

SV T.-Bünningstedt kommt im 2. Halbjahr 2013 endlich zur Ruhe

Am Jahresende Bilanz zu ziehen, ist für eine Fußballsparte etwas ungünstig, resümiert man doch lieber im Sommer die abgelaufene Saison. Da der Ball momentan aber ruht, sei zu diesem Zeitpunkt dennoch einmal ein Zwischenbericht geschrieben:

Mit der Zusage von Herbert Schweim, den Chefcoach-Posten zu übernehmen, begann das Jahr 2013 mit einem kleinen Wunder, denn bis auf dass der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden konnte, gab es seit dem Zerfall der Schmechel/Runge-Kreisliga-Mannschaft keine erfreulichen Nachrichten mehr. Schon bei den Landesmeisterschaften im Futsal, dem Integrationscup und dem Armin-Jüdes-Gedächtnispokal konnte der neue Coach sehen, wie eng Licht und Schatten bei den abstiegsbedrohten Timmerhornern beieinander lagen. Mal wurde Zauberfußball zelibriert, dann kam einer der Jungs wieder mit sich selbst nicht klar und klaute durch Undiszipliniertheit der Mannschaft den Erfolg. Dennoch brachte Schweim die Mannschaft physisch und taktisch auf Kurs und die I. Herren hätte eigentlich die Klasse halten müssen. Aber eine Mischung von Pech, Unvermögen und dem alten Disziplinproblem hatte zur Folge, dass die notwendigen Punkte nicht eingefahren wurden. So verschenkte die Mannschaft gegen die FSG Südstormarn und gegen Hamberge klare Führungen, verschoss in den Endspielen gegen Zarpen und Tangstedt jeweils einen Elfmeter oder rettete gegen Hagen und Reinfeld eben keinen Punkt, obwohl der den Spielverläufen nach angemessen gewesen wäre. Da die II. Herren des TSV Bargteheide als Absteiger feststand, hätte in jener Saison so wenig zum Klassenerhalt gereicht, aber es sollte irgendwie nicht sein.

Der Auftakt zur Saison 2013/2014 war - anders als erhofft - von personellen Schwierigkeiten begleitet. Spieler, die Herbert Schweims Arbeit kennen und schätzen, entschieden sich leider gegen den SVTB und zum Start der Punktspielserie schien Timmerhorn wieder das Personalmangel-Problem des Vorjahres zu haben. Aufgrund des Umstandes, dass mit Ralf Krüger nur ein Schiedsrichter für den SVTB pfeift, wurde die I. Herren auch noch mit einer Strafwertung von -3 belegt, der sie in der Tabelle immer noch hinterher läuft. So dauerte es ein paar Spieltage, bis alles in der Spur war. 

Seit September läuft es nun aber ganz ordentlich am Schäferdresch, die Entwicklung, die sich abzeichnete, wurde wiederum unterstützt durch die Neuzugänge, die dann richtig Fuß fassten. So waren ein paar Wochen nach Saisonbeginn Björn Michelsen im Tor, Max Matschunas im Sturm und Jorge Silva Melle mit Enver Hoxa im Mittelfeld Neuzugänge, die die Mannschaft eindeutig prägten. Schweim konnte erstmals so richtig aus dem Vollen schöpfen, was es denjenigen, die gerne Unruhe in die Mannschaft brachten, möglich machte, einmal auf der Bank Platz zu nehmen. Mit Christian Weber konnte die I. Herren dann noch während der Hinrunde einen weiteren Neuzugang vermelden, wie Björn und Max - und Chris ja sowieso - endlich wieder einer aus Ammersbek selbst und ein ehemaliger Jugendspieler des SVTB. Mit Christian hat der Coach auch endlich einmal Verstärkung für die Abwehr bekommen, denn dort mangelt es leider eindeutig an großen Verteidigern, die gerne auch mal einen klaren Ball spielen. So hatte z.B.  beim berufsbedingten Fehlen von Innenverteidiger und Kapitän Georg Erdelbrock im Spiel gegen Hammoor es nur zu einem 3:3 nach einer 3:0 Führung gereicht.

Da Gonzalo Lucero mit Kreuzbandriss für den Rest der Saison ausfällt, ist nach wie vor die Abwehr eine Baustelle und Schweim musste sich in den letzten Partien der Hinrunde von der Viererkette verabschieden. Mit neun Spielen in Serie ohne Niederlage war es für die Mannschaft aber letztlich ärgerlich, dass die Rückrundenpartien gegen die SG Union und gegen Großensee dem Wetter zum Opfer fielen.

Die Vorraussetzungen für eine gute Rückrunde dürften also gegeben sein, falls es nun auch noch gelingt, im Januar Schiedsrichteranwärter für den SVTB ausbilden zu lassen, stünde einer weiteren sportlichen Konsolidierung bzw. einem Wiederaufstieg in den kommenden Spielzeiten nichts im Wege.

So., 24.11.2013 4:1 Heimsieg gegen SSV Pölitz II

Jorge Silva Mella verwandelt einen Freistoß zum 2:1
Jorge Silva Mella verwandelt einen Freistoß zum 2:1

Endlich mal spielte die Mannschaft von Trainer Herbert Schweim ein gutes Spiel souverän zu Ende! Lediglich zweimal gab es innerhalb der 90 Minuten gegen den SSV Pölitz II leichte Irritationen, die den SVTB aber nicht von der Siegerstraße abbringen konnten: In der 3. Minute erlief sich Pölitz´ Andre Reichardt eine missratene Kopfballabwehr und schoss flach zur Gästeführung ein und beim Stand von 2:1 verursachte Enver Hoxa den ersten Strafstoß seiner langen Fußballkarriere, doch Björn Michelsen hielt den Handelfmeter fest!

Vermutlich hätte auch ein 2:2 Ausgleich die Timmerhorner nicht erschüttert, denn abgesehen von den ersten Spielminuten beherrschten die Roten das Spiel nach Belieben, kombinierten gefällig und erspielten sich zahlreiche Torschancen und Standardsituation. Im Abstand von ca. 20 Minuten erledigte Jorge Silva Mella den SSV: in der 18. Minute flankte er scharf auf Timmerhorns Spielführer Georg Erdelbrock, der arbeitsbedingt gegen Hammoor schmerzlich vermisst worden war, bevor dieser den Ball jedoch über die Linie der Gäste befördern konnte, schoss ein Pölitzer in die eigenen Maschen zum 1:1 ein. In der 39. Minute besorgte Jorge dann selbst das Tor, einen Freistoß, den er direkt verwandelte.

Nur die Halbzeit und gegebenenfalls der Umstand, dass zwei der Tore mit ruhenden Bällen erzielt wurden, verdarben Jorge einen lupenreinen Hattrick, denn in der 55. Minute verwandelte er souverän einen fälligen Foulelfmeter, um dann in der 78. noch einmal einen Flipper-Ball zum 4:1 zu versenken.

Randnotiz: Dank fehlendem Fitnesstest nach Meniskus-OP war FSG-Schiedsrichter Volker Lewerenz nicht Kreisliga-tauglich, so dass die A-Klassen-Mannschaften in den Genuss einer perfekt unaufregenden, souveränen Spielleitung kamen! 

 

6.11.2013 Herbert Schweim feiert Geburtstag

In der Presseabteilung des SVTB ist es derzeit ziemlich ruhig: wenig berauschende Spiele und keine Spielfotos führten in den letzten Wochen dazu, dass die Motivation zur Berichterstattung abnahm. Dabei ist die I. Herren seit sieben Spielen ungeschlagen, lässt manchmal sehr ansehnlichen Fußball aufblitzen und präsentiert sich auf dem Platz vor und nach dem Spiel als Mannschaft, aber es gab einfach zu viele Unentschieden, um den Anschluss nach oben in der Tabelle herzustellen.

So werden auch diese Zeilen genutzt, um nicht über Sportliches zu berichten, sondern I.-Herren Coach Herbert Schweim zum Geburtstag zu gratulieren!:

Trainer!, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, fürs neue Lebensjahr wünscht Dir die Mannschaft genauso viel Körperspannung, Geduld und Einfühlungsvermögen wie bisher. Ab sofort soll es für Deine Mannschaft nur noch Dreier geben, so dass sich Dein persönlicher ungemein großer Einsatz auch sichtbar in der Tabelle niederschlägt.

Bleib uns gesund und weiterhin so engagiert. Danke sagt der SVTB!

Pressemitteilung 22/2013 des SHFV vom 31.7.2013:

Großes Finale der Flens-Beach-Trophy

Am Laboer Strand wird am Samstag gekickt und gefeiert

Der Sommer hat sich festgesetzt in Schleswig-Holstein und das ist eine optimale Voraussetzung für das am kommenden Wochenende (03./04.08.) stattfindende Finalturnier der SHFV Flens-Beach-Trophy in Kiel-Laboe.Am Samstag wird traditionell am Hauptstrand des Ostseebades das Finalturnier ausgetragen. Bei den vorherigen dreizehn Qualifikationsturnieren an Nord- und Ostsee konnten die Teams bereits Prämien gewinnen und wichtige Punkte sammeln. Denn die acht besten Mannschaften der Gesamtwertung sowie die beiden Landessieger der Fußballverbände aus Niedersachsen und Westfalen haben sich für das SHFV-Finale qualifiziert und nehmen somit dieses Jahr die Chance auf den Gewinn des offiziellen Landesmeistertitels im Strandfußball wahr. Einen zusätzlichen Anreiz bilden sicherlich die attraktiven Preisgelder in einer Gesamthöhe von 1000,- Euro sowie die erstmalige Chance, sich mit dem Finaleinzug gleichzeitig einen Startplatz für den DFB-Beachsoccer-Cup am 24./25. August in Warnemünde zu sichern.

Nach der Turniereröffnung um 12.30 Uhr, welche u.a. vom Vorsitzenden des für Beachsoccer zuständigen DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, Klaus Jahn, und vom stellvertretenden Landrat des Kreises Plön, Werner Kalinka, vorgenommen wird, rollt durchgängig der Ball in der professionellen Beach-Arena. Eine extra aufgebaute Tribüne wird den Strandgästen das Bestaunen der teilweise artistischen Einlagen ermöglichen. In zwei Gruppen spielen die Mannschaften, welche aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin anreisen, um den Einzug ins Halbfinale. Mit den “Rostocker Robben“ ist auch der kürzlich ermittelte Meister der German Beach Soccer League, der inoffiziellen Deutschen Beachsoccer Liga, dabei. Ab 20 Uhr beginnt unter Flutlicht die Finalrunde mit den Halbfinal-, Platzierungs- und Endspielen, welche von der bereits ab 19 Uhr beginnenden Beachparty begleitet wird. Außerdem ist Radio NORA tagsüber mit dem letzten Halt der Radio NORA-Strandtour vor Ort und abends werden die Cheerleaders der Kiel Baltic Hurricanes die Zuschauer in den Pausen mit ihren Auftritten unterhalten. Für 23 Uhr, nach Beendigung des Finalspiels, ist dann die abschließende Siegerehrung geplant.

Flens-Beach-Trophy 2013

So. 21.7.2013: SV T.-B. Beach-Soccer-Sieger in Dahme

Ob bei Futsal-Turnieren in der Winterpause, beim Beach-Soccer in Scharbeutz oder beim ersten Turniertag in Dahme, immer hatte sich die I. Herren des SV T.-Bünningstedt gut verkauft, in den entscheidenden Momenten aber geschlafen oder Pech gehabt. Beim zweiten Beach-Soccer-Turnier der Flens-Beach-Trophy in Dahme war das dann endlich einmal anders. Obwohl das gemeinschaftliche Abendprogramm auf dem Campingplatz Zedano von Spielern, dem mitgereisten Anhang und Trainer Herbert Schweim ausführlich genossen wurde, war der Turniersieg am Sonntag fast ein kleiner Durchmarsch.

Im ersten Gruppenspiel besiegten die Timmerhorner den Vortages-Turnier-Dritten Ultima Reserva do Brasil mit 6:2, erkämpften sich ein 2:2 Unentschieden gegen die in der aktuellen Trophy-Rangliste an dritter Stelle stehende Mannschaft "Campingplatz gebucht", die auch Turniersieger des Vortages war, und verspeisten die "Kieler Killer Gurken" mit 6:0. Damit kam es zu einem Finale gegen "Die Überspitzen", die aufgrund des besseren Torverhältnisses Grün-Weiß Siebenbäumen in ihrer Gruppe hinter sich gelassen hatten. Siebenbäumen gewann im Kleinen Finale und ist sicher für das Finalturnier in Laboe am 3. August qualifiziert, dass aber auch der SVTB dahin will, zeigten die Spieler in einem rasanten Finale, in dem sie letztlich mit 5:0 siegten.

Spieler des Tages und Garanten für diesen Turniersieg waren vor allen anderen Robin Oehnbüttel, der aus der eigenen A-Jugend in den Herrenbereich aufrückte und in der kommenden Saison am Schäferdresch zwischen den Pfosten stehen wird, und "Mo" Elham. Während Robin mit großartigen Reflexen gegnerische Großchancen entschärfte, einschließlich zweier gehaltener Neunmeter, schoss "Mo" die Mannschaft nicht nur zum Turniersieg, sondern eroberte auch noch die Torschützenkrone und zeigte mit zwei Fallrückziehertoren, wie traumhaft Beach-Soccer sein kann. Ärgerlich lediglich, dass sich Abwehrmann Georg Erdelbrock bei einem Luftkampf am Samstag eine Rippe brach. Beim Turniersieg hatte ihn das nicht gestört, am Montag war für ihn aber mit der Röntgendiagnose die Saisonvorbereitung beendet.

 

So., 9.6.2013 Beach-Soccer-Turnier in Scharbeutz

Jungtalent Chris Schlehe hatte sichtlich Spaß im Sand, schloss aus jeder Lage ab und war erfolg- reichster Timmerhorner Torschütze bei der Beach-Soccer-Premiere des SVTB beim  Turnier in Scharbeutz
Jungtalent Chris Schlehe hatte sichtlich Spaß im Sand, schloss aus jeder Lage ab und war erfolg- reichster Timmerhorner Torschütze bei der Beach-Soccer-Premiere des SVTB beim Turnier in Scharbeutz

 

 

Eine richtige Sommerpause gibt es beim SVTB dieses Jahr nicht! Jeden Donnerstag trifft sich die Mannschaft zum lockeren Trainingsspiel, mit dabei mittlerweile auch die ersten Neuzugänge. Doch ehe Anfang Juli die schweißtreibende Vorbereitung beginnt, stand mit dem Beach-Soccer-Turnier in Scharbeutz schon das erste Krafttraining an. Bei bestem Wetter spielte eine Kernmannschaft des SVTB am Ostseestrand gut auf - verfehlte aufgrund des kleinen Kaders und dementsprechend nachlassenden Kräften aber einen Finaleinzug.

Wie bei jedem Turnier kamen die Weiß-Roten erst einmal überhaupt nicht mit sich selbst und den neuen Verhältnissen klar. Zwei Leute ausfummeln und dann durchstarten funktioniert halt nur, wenn der Ball nicht in einer Sandkuhle liegen bleibt ;) Dementsprechend ging das erste Spiel gegen GW Siebenbäumen - wenn auch nur knapp - mit 3:2 verloren. Im nächsten Gruppenspiel machten die Timmerhorner es dann umgekehrt, FC Barfußlona wurde mit 3:2 besiegt und im letzten Spiel rammten die Jungs vom Schäferdresch die Mannschaft Seitenstecher mit 8:2 weg.

Aufgrund der Niederlage im ersten Gruppenspiel reichte es nur für den zweiten Platz in der Tabelle und so konnte der SVTB nur noch um Platz 3 spielen. In einem packenden, sandspritzenden kleinen Finale unterlag man letztlich knapp dem SSV Güster mit 5:6.

 

 

 

 

Torschützen der Kreisligasaison 2012/13

Vorname
Nachname Tore
     
Mohammed (Mo) Elham 7
Chris Schlehe 4
Danijel Kaljic 3
Georg Erdelbrock 2
Waldo Lucero 1
Lukas van Wahnem 1
Florian "Schröder" Beckmann 1
Alexander Stock 1
Björn  Bischkopf 1
Tamer Özgündüz 1
Claudio Gonzalez 1
Wladimir Reyes 1
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     
     

Die Retter der Kreisliga-Mannschaft des SV T.-Bünningstedt

Nachdem sich die Kreisliga-Mannschaft des SV T.-Bünningstedt am Ende der Saison 2011/12 komplett aufgelöst hatte, gestaltete sich das Unterfangen einen neuen Kader aufzubauen als sehr schwierig. Wegen fehlender Spieler mussten in der Hinrunde die Spiele gegen Hamberge und Pölitz kampflos abgegeben werden. Dass die Mannschaft nicht zwangsabgemeldet wurde, hat sie neben denjenigen, die als Spieler dem SVTB ihre Zusage für die Saison 2012/13 gaben, einer ganzen Reihe von Fußballern zu verdanken, die nur aus Verbundenheit zum Verein oder zu einzelnen Spielern noch einmal die Schuhe für Timmerhorn schnürten. Da den Rettern zum Saisonende leider selbst die Luft, Zeit oder Gesundheit ausging, stieg der SVTB aus der Kreisliga ab. Der Club darf sich dennoch bei folgenden Spielern bedanken, die in der I. Herren ausgeholfen haben:

 

Danijel Kaljic mit 5 Einsätzen und 3 Toren

Florian Beckmann mit 5 Einsätzen und 1 Tor

Alexander Stock mit 5 Einsätzen und 1 Tor

Ulrich Meincke mit 7 Einsätzen

Ralf Krüger mit 3 Einsätzen

Marco Jucknewitz mit 2 Einsätzen

Sebastian Schlünz mit 2 Einsätzen

Christian Wische mit 2 Einsätzen

Björn Bischkopf mit 1 Einsatz und 1 Tor

Philipp Koplin mit 1 Einsatz

Florian Leniger mit 1 Einsatz

Spielberichte Kreisliga-Rückrunde 2013

Di., 14.5.2013: 3:1 Niederlage in Zarpen - wie verlorenes Endspiel

Während Konkurrent Witzhaver SV 3:1 gegen die FSG Südstormarn gewann, schenkte sich der SV T.-Bünningstedt eine 3:1 Niederlage gegen ersatzgeschwächte Zarpener. Eigentlich hatte das Spiel für die Gäste gut begonnen, Timmerhorn ging früh durch einen Elfmeter in Führung und machte das Spiel. Allerdings fand die umgebaute Defensive der Jungs vom Schäferdresch nicht zueinander und immer wieder konnten Zarpener durchbrechen. Ein überflüssiger Elfmeter brachte dann noch in der ersten Hälfte den Ausgleich. Auf der anderen Seite vergaben die Roten hochkarätige Torchancen, einschließlich eines verschossenen Elfmeters. Ganz groß zog dabei der Zarpener Keeper auf, der Mo Elham und den Rest der Timmerhorner mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung brachte.

Nach der Pause 90% Ballbesitz für Timmerhorn. Bei den Zarpenern machten sich die ersten Krämpfe breit, doch die Gäste verkrampfen bei den Zarpener Kontern - Missverständnis zwischen Innenverteidigung und Torwart - 2:1 für Zarpen. Dennoch weiterhin Sturmlauf der Timmerhorner, allerdings ohne Torerfolg. Ein Konter in der Schlussminute besiegelte dann den Sieg der Heimmannschaft und legt die Vermutung nahe, dass der SV T.-Bünningstedt aus der Kreisliga absteigen wird.

So., 12.5.2013: 1:4 gegen SV Preußen 09 - Nerven liegen blank

Hannes Pätzmann hielt in der 1. Halbzeit großartig die SVTB-Führung fest, beim Elfmeter blieb er ohne Chance
Hannes Pätzmann hielt in der 1. Halbzeit großartig die SVTB-Führung fest, beim Elfmeter blieb er ohne Chance

Hatte es am Mittwoch gegen den VfL Tremsbüttel mit einer guten Defensivleistung für ein 0:0 über die ersten 20 Spielminuten gereicht, stand die Null gegen den Tabellenzweiten aus Reinfeld beim SVTB bis zur 65. Minute. Und nicht nur das, Timmerhorn führte sogar mit 1:0 nachdem Rodrigo "Taka" Bustos einen Freistoß in den Preußen-16er geballert hatte, den Bastian Sprave im Reinfelder Tor durch die Hände in den eigenen Kasten gleiten ließ.

Preußen erspielte sich zwar ein Eckenverhältnis von gefühlten 1:1000, doch aus dem Spiel heraus ging wenig - so oder so scheiterte Weiß-Schwarz am gut aufgelegten Hannes Pätzmann im SVTB-Gehäuse. Nach der Pause erhöhte Reinfeld merklich den Druck, allerdings nicht nur fußballerisch, sondern auch verbal von der Bank, mit dem der SVTB zunehmend Schwierigkeiten hatte, klarzukommen. Als Christoph Böckelmann dann in der 65. Minute der Ausgleich für Reinfeld gelang, bei dem die Timmerhorner ein Handspiel gesehen hatten, war es um die Contenance der Heimmannschaft nicht mehr gut bestellt. Völlig unnötig ließ sich Timmerhorn mal wieder auf Debatten mit dem Schiedsrichter, der Preußen-Bank oder den eigenen Mitspielern ein. Hatte der Referee in der ersten Halbzeit die Partie ganz souverän geleitet, entglitt ihm nach dem Ausgleich der Reinfelder langsam das Spiel. Timmerhorn selbst verlor die Cleverness in der Abwehr und ermöglichte Preußen durch einen Elfmeter mit 2:1 in Führung zu gehen.

In der 72. Minute sah dann Claudio Gonzalez nach einem Foul die Ampelkarte, doch anstatt die Ohren auf Durchzug zu stellen, ließ er sich von dem ausgewechselten Jan Radde auf der Preußen-Bank provozieren und ging ihn tätlich an. Als hätte Timmerhorn nicht genug Sorgen, mischte Taka in der anschließenden Rudelbildung auch noch mit und verabschiedete sich ebenfalls mit Rot in die Kabine wie auch Florian Köpke auf Seiten der Reinfelder. Das Spiel war durch, Jonathan Lopez verursachte noch einen weiteren Strafstoß zum 1:3 und in der 89. Minute erzielte Yannick Lütjohann nach einem Konter den 1:4 Entstand.

Fazit von SVTB-Coach Herbert Schweim nach dem Spiel: "Wir brauchen keinen Trainer, wir brauchen einen Psychologen". Den hätte vielleicht auch ein Reinfeld-Fan gebraucht, der sich nach dem Spiel bedroht fühlte und 110 anrief. So wähnte man sich am Muttertag in Timmerhorn auf einmal auf dem Vatertag am Lütjensee, als ein Polizei-Bulli und ein Streifenwagen auf den Schäferdresch kamen, um etwas zu regeln, was es nicht zu regeln gab.

Welche Folgen für die Timmerhorner Defensive das Fehlen von Taka und Claudio haben wird, zeigt sich schon heute Abend, wenn der SVTB zum Nachholspiel in Zarpen antritt. Im Hinspiel hatte es ohne die Beiden immerhin zum ersten Saisonsieg gereicht.

 

Mi., 8.5.2013: Heimniederlage gegen Tremsbüttel mit 0:6

Terence Abankwah beim Kopfball zur VfL-Führung
Terence Abankwah beim Kopfball zur VfL-Führung

Nur zwanzig Minuten konnte der SV T.-Bünningstedt die gute Form der Vorwochen gegen Tremsbüttel zeigen, dann gelangte dem Tabellenführer auch am Schäferdresch die Führung. Nach einem Stockfehler in der SVTB-Abwehr schoss Jonas Fahrenkrog kurz vor der Halbzeit das Tor zum 2:0, doch nach der Halbzeit fing sich Timmerhorn noch vier Dinger - noch dreimal durch Jonas Fahrenkrog und einmal durch den Ex-Timmerhorner Daniel Abankwah.

Man kann gegen Tremsbüttel verlieren, aber erschreckend: fünf der sechs Gegentore entstanden aus Standardsituationen. Zwar ist der Längendurchschnitt von Herbert Schweims Mannschaft nicht besonders groß, aber es scheint eher eine Kombination aus Tiefschlaf und fehlender Körperspannung zu sein, dass Tremsbüttel bei den Treffern immer zweite Bälle verwerten konnte.

Im kommende Duell mit dem Tabellenzweiten aus Reinfeld muss auf jeden Fall eine Menge anders laufen, wenn es nicht gleich die nächste Klatsche setzen soll.

5.5.2013: 4:2 Auswärtssieg in Oldesloe gegen SV Türkspor

Wladimir Reyes am Ball - belohnte sich selbst für sein gutes Spiel mit dem Tor zum 1:0
Wladimir Reyes am Ball - belohnte sich selbst für sein gutes Spiel mit dem Tor zum 1:0

Bei herrlichem Fußballwetter arbeitete der SV T.-Bünningstedt vergangenen Sonntag weiter am Projekt "Klassenerhalt". Mangelte es der Mannschaft in den vergangenen Spielen immer an der notwendigen Souveränität, fuhren die Roten - diesmal ganz in weiß - einen ungefährdeten 4:2 Auswärtssieg beim SV Türkspor Oldesloe ein.

Souverän gespielt, obwohl diesmal die erste halbe Stunde nicht nur dem SVTB gehörte: Türkspor spielte sicher im Mittelfeld und hatte viel Ballbesitz. Allerdings kamen die Oldesloer eigentlich zu keiner richtigen Chance, das sah bei Timmerhorn anders aus. Schon in den ersten zehn Spielminuten hätte Mo Elham das 1:0 köpfen können, doch sein starker Kopfball aus spitzem Winkel strich am langen Pfosten vorbei. In der 17. Minute hatte dann endlich Wladimir Reyes das Glück im Abschluss, das ihm gegen die FSG versagt blieb. Reyes hatte sich knapp hinter der Mittellinie gut durchgesetzt, lief vor seinem Gegenspieler Richtung Oldesloer Kasten und sah, dass Türkspor-Keeper Tolga Abanoz ein paar Meter zu weit vor seinem Kasten war. So ließ Reyes den Ball einmal aufditschen und donnerte ihn dann zum 1:0 ins Netz.

Timmerhorn ließ folgend nicht nach und erzwang fast das 2:0 - einen scharf getretenen Freistoß des SVTB versenkte fünf Minuten später Ruchan Serbest ins eigene Netz, bevor Mo erneut zum Kopfball kommen konnte. Mo schlug dann aber technisch versiert in der 31. Minute zu, als er fast von der Grundlinie mit dem Außenrist den Ball zum 3:0 Halbzeitstand an Abanoz vorbei ins Tor schoß.

Nach dem Wiederanpfiff dann der psychologische Alptraum: in der 47. köpfte Mo einen Türkspor-Freistoß ins eigene Netz und ließ damit Oldesloe Lunte riechen. Mit Ruslan Patiani hat Türkspor auch einen Spieler in den eigenen Reihen, der gerne mal ein Spiel entscheidet. Schon seit SVTB-Zeiten unter Trainer Sven Schmechel wie auch zuletzt im Hinspiel war Patiani eigentlich immer Timmerhorns Alptraum. Diesmal fehlte Patiani allerdings die Cleverness: nachdem er in der 37. Min. schon Gelb wegen Meckerns gesehen hatte, beschimpfte er lautstark Jonathan Lopez, der ihn vor vor dem SVTB-16er gefoult hatte. Mit Gelb-Rot ging Patiani duschen und Timmerhorn konnte ab da das Spiel nach Belieben bestimmen.

Allerdings vergab der SVTB zahlreiche Chancen und es bedurfte wieder eines Routiniers, bis es in Abanoz Kasten erneut klingelte: Georg Erdelbrock hatte sich bei einem SVTB-Freistoß im Oldesloer 16er postiert, da er den Ball aber nicht auf den Kopf bekam, schoss er ihn ins Tor, nachdem Abanoz Claudio Gonzalez` Freistoß nicht festhalten konnte.

In der 78. Minute dann noch einmal Zähneknirschen bei Henri Hagelmann im SVTB-Kasten: einen platzierten Freistoß von Kushtrim Vitija ließ Hagelmann unter der Latte durch, doch letztlich konnte auch das den Timmerhorner Sieg nicht mehr gefährden. Da parallel der Witzhaver SV gegen Elmenhorst verlor, gaben die Roten endlich die gleichfarbige Laterne ab.

 

Di., 30.4.2013: Trotz 2:0 Führung 2:3 Pleite gegen SV Hamberge

Ob durch Standards oder aus dem Spiel heraus: die ersten 30 Minuten gehörten nur dem SVTB
Ob durch Standards oder aus dem Spiel heraus: die ersten 30 Minuten gehörten nur dem SVTB

Im Nachholspiel am Dienstagabend gegen den SV Hamberge gab es ein Déjà-vu zum Spiel in Lütjensee: Timmerhorn begann stark, machte das Spiel, kam zu Chancen und ging 2:0 in Führung. Und dann noch vor der Pause durch zwei dumme Tore der Ausgleich zum 2:2. Nur war dem SVTB noch nicht einmal ein Punkt vergönnt, denn Hamberge machte aus einer seiner seltenen Torgelegenheiten noch in der 86. Minuten den Siegtreffer.

Die Tore für Timmerhorn erzielten Claudio Gonzalez per Freistoß knapp hinter der Mittellinie - Hamberges Keeper Eike Sturm ließ sich wohl durch die Sonne blenden - und Chris Schlehe nach flacher Hereingabe, die Sturm nicht festhalten konnte.

So., 28.4.2013: 1:0 Heimsieg gegen FC Ahrensburg

In der ersten Halbzeit hatte der SVTB die klaren Torchancen, ging aber mit 0:0 in die Pause
In der ersten Halbzeit hatte der SVTB die klaren Torchancen, ging aber mit 0:0 in die Pause

Die Liga hat den SVTB schon abgeschrieben, Trainer und Mannschaft sich selbst aber noch nicht! Jedes Spiel ist demnach in den kommenden Wochen ein Endspiel!! Und nach dem verschenkten Sieg in Lütjensee begannen letzten Sonntag im Heimspiel gegen den FC Ahrensburg die Play-offs um den Klassenerhalt.

Der FC konnte locker aufspielen, hatte aber mit dem Ex-Timmerhorn-Erfolgscoach Frank Levenhagen und Takas Bruder "Kiko" zwei Ehemalige von den Fischteichen dabei, die nicht bereit waren, dem SVTB irgendetwas zu schenken. Doch in der ersten Halbzeit knüpfte Timmerhorn an die Feldüberlegenheit in Südstormarn an und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Waren beim 1:1 im Hinspiel die Chancen seltener gestreut, waren die Roten diesmal nur nicht in der Lage eine Chance zur Halbzeitführung zu nutzen. Für die Nerven der Timmerhorner Fans sollte das Folgen haben.

In der zweiten Halbzeit lief das Spiel des SVTB unrund. Musste Maurice Madaus verletzt kurz vor der Pause raus, hatte nun auch Waldo Lucero, der erst zur Halbzeit für Ulrich Meincke kam, mit einer Verletzung zu kämpfen. Raúl Sanchez kam, um für Waldo mehr nach vorne zu machen, doch klare Torchancen blieben Zufallsprodukte. Allerdings verweigerte der Schieri dem SVTB einen klaren Elfmeter, als Sanchez gen FCA-Tor marschierte und im 16er von hinten zu Fall gebracht wurde. 

So dauerte es elende 74 Minuten, bis Tamer Özgündüz per Flugkopfball das 1:0 erzielte und das Timmerhorner Kreisliga-Herz wieder pochen ließ. Die letzte Viertelstunde, bzw. man müsste eigentlich sagen, die letztem 25 Minuten, denn der Schieri ließ - warum auch immer - eine Ewigkeit nachspielen, war dann nichts für schwache Nerven, kam der FCA doch immer wieder zu 100%-Chancen. Doch Henri Hagelmann hielt den Sieg für Timmerhorn fest. Getrübt wurde der SVTB-Erfolg dann im Nachhinein durch die Nachricht des Bargteheider Dreiers gegen Tangstedt, denn nun beträgt der Abstand auf den rettetenden Tabellenplatz weiterhin sieben Punkte, klar ist aber auch, dass ohne den Sieg der SVTB schon weg vom Fenster wäre.

So., 21.4.2013: 2:2 in Lütjensee - SVTB verschenkt den Sieg

"Mo" versenkte unhaltbar zur erneuten Timmerhorner Führung im FSG-Netz
"Mo" versenkte unhaltbar zur erneuten Timmerhorner Führung im FSG-Netz

Für Timmerhorner Verhältnisse sehr gut gespielt und doch nur ein Unentschieden erreicht, so lautet die Bilanz nach dem Spiel gegen die FSG Südstormarn am letzten Sonntag in Lütjensee. Ohne Coach Herbert Schweim, der Alt-Herren-Verpflichtungen im Rheinland nachgehen musste, und die verletzten Retter "Schröder" und "Bischi" kam der SVTB nach Lütjensee. Doch an spielerischer Klasse und Disziplin mangelte es den Jungs vom Schäferdresch dennoch nicht. Die Mannschaft riss das Spiel gleich an sich und machte mächtig Druck nach vorne. "Entdeckung" des Spieltages war Wladimir Reyes. War Wladi bei seinem ersten Kreisliga-Einsatz für den SVTB in Pölitz noch völlig untergegangen, zog er im SVTB-Spiel in Lütjensee als weit zurückhängende Spitze groß auf. Mit mehrere Distanzschüssen brachte er das FSG-Tor in Gefahr und zwang FSG-Keeper Kersbaum zu Glanzparaden. Auch war er von SVTB-Käptn Erdelbrock dazu eingeteilt, die SVTB zu schießen - und zwar so, dass "die mal richtig reingedonnert kommen". Und schon die erste Reyes-Ecke hätte fast zur Führung geführt, doch Erdelbrock köpfte, auf den kurzen Pfosten gelaufen, knapp drüber.

In der achten Spielminute dann die zu diesem Zeitpunkt schon berechtigte Führung für den SVTB. Nachdem die FSG-Abwehr den Ball aus dem 16er nicht richtig heraus bekam, schoss Chris Schlehe flach zur Timmerhorner Führung ein. Fasslungslosigkeit zwei Minuten später angesichts der fehlenden Cleverness des SVTB: Die FSG kam über die linke Seite durch, konnte dann den Ball nach rechts herauslegen, wo Jannik Vollert sich die Torfabrik erlief und locker am herauseilenden Henri Hagelmann zum Ausgleich einschob.

Timmerhorn zeigte sich aber unbekümmert - Reyes aus dem Zentrum oder gute Pässe auf Raúl Sanchez und Schlehe brachten die FSG-Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. 

In der 23. Minute machte es dann "Mo" Elham genauer als Erdelbrock und rammte eine Reyes-Ecke zur erneuten Timmerhorner Führung in die FSG-Maschen. Allerdings stellten die Roten ihre blöden Fehler nicht ab und handelten sich kurz vor der Halbzeit noch den 2:2 Ausgleich ein. Nach einem abgewehrten FSG-Angriff rückten alle raus - bis auf Fabian Gonzalez...

In der zweiten Halbzeit zeigte die FSG wesentlich mehr Engagement und ließ Timmerhorn nicht mehr so stark ins Spiel kommen wie in der ersten Halbzeit, auch das Chancenverhältnis gestaltete sich im zweiten Durchgang ausgeglichener. Auf SVTB-Seite brachten Reyes, der eingewechselte Carlos Alfaro und "Mo" Kersbaum im FSG-Tor in Bedrängnis. Bitter für "Mo" und den SVTB, sein super geschossener Freistoß wurde in der im Strafraum befindlichen FSG-Mauer auf Kopfhöhe mit der Hand abgewehrt, doch Schiedsrichter Kahn vom Witzhaver SV gab keinen Elfmeter.

Kurz vor Schluss dann Glück für Timmerhorn, als "Taka" ein Stockfehler unterlief und die FSG mit zwei Mann allein vor Hagelmann den Ball nicht zum Siegtreffer im SVTB-Gehäuse unterbrachte.

 

So., 14.4.2012: 0:2 gegen Hagen - gutes SVTB-Spiel nicht belohnt

Vielleicht die Schlüsselszene des Spiels: Björn Bischkopf allein auf dem Weg zum Tor
Vielleicht die Schlüsselszene des Spiels: Björn Bischkopf allein auf dem Weg zum Tor

Ließ der SV T.-Bünningstedt beim Auftritt in der Vorwoche in Pölitz noch einige Fehler in der Abwehr zu und blieb im Sturm eher chancenlos, präsentierte sich die Mannschaft im Heimspiel gegen den SSC Hagen-Ahrensburg II am vergangenen Sonntag in glänzender Form. Die erste Viertelstunde gehörte den Roten, da stand Timmerhorn souverän in der Abwehr und ließ den Ball kontrolliert durchs Mittelfeld laufen. Einziges Manko war nach wie vor das Herausspielen von guten Torchancen, immerhin gab es sie - und fast hätte Björn Bischkopf bei seinem zweiten SVTB-Retter-Einsatz schon in der ersten Hälfte wieder zugeschlagen.

Hagen glänzte vorallem durch seine Offensive, mit zunehmender Spieldauer gelang es den Blauen immer besser, ihre Spitzen mit mehr Bällen zu versorgen. Insgesamt blieb es aber in der ersten Hälfte beim Eindruck, der SSC sei auf Konter angewiesen, um zum Erfolg zu kommen. Hatte die SVTB-Verteidigung mit dem für Waldo Lucero ins Team gerutschten Ulrich Meincke auf der Sechs immer einen Fuß oder Kopf dazwischen, wenn Hagen in die Spitze spielte, bekam man in der 20. Minute den Ball nicht aus dem eigenen 16er geklärt und nach zu kurzer Abwehr schoss Christoph Heinemann von der 16er-Linie, aus verdeckter Position heraus, zur eigentlich unverdienten Hagener Führung ein.

In der zweiten Spielhälfte gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, allerdings konnten die Hagener Henri Hagelmann im SVTB-Tor, der als Ersatz für Walter Paredes vom SSV Jersbek bis Saisonende ausgeliehen ist, nie ernsthaft prüfen, schossen sie doch aus mehreren guten Positionen am Tor vorbei, drüber oder ließen Henri die Torfabrik pflücken.

Auf der Gegenseite dann die große Chance zum Ausgleich: Aus abseitsverdächtiger Position heraus marschierte Björn Bischkopf auf SSC-Keeper Matthias Kirchner zu, doch statt einfach flach links oder rechts einzuschieben oder auf den mitgelaufenen Claudio Gonzalez quer zu legen, schoß "Bischi" den Keeper an und es blieb beim 0:1. Bis zur 84. Minute blieb das Spiel offen; der für Gonzalez eingewechselte Raúl Sanchez setzte sich einmal noch geschickt an der SSC-Grundlinie durch und zog aus spitzem Winkel ab - Kirchner konnte klären, es gab zahlreiche SVTB-Eckstöße und SSC-Schüsse Richtung Timmerhorner Kiste.

In der 84. Minute nutze dann Andre Stein-Schomburg Unordnung in der SVTB-Defensive: Hagen hatte sich auf rechts gut durchgesetzt, von der Grundlinie wurde flach zurückgelegt und Stein-Schomburg erzielte mit einem Flachschuss das 2:0 und der Drops war gelutscht.

 

So., 7.4.2013: 0:1 gegen Pölitz in Paredes Abschiedsspiel

Nicht nur ein Futsal-Torwartgott, ohne Walter Paredes wäre Timmerhorn gänzlich punktlos
Nicht nur ein Futsal-Torwartgott, ohne Walter Paredes wäre Timmerhorn gänzlich punktlos

Der Container ist gepackt, die Koffer stehen bereit, am Donnerstag steigt SVTB-Keeper Walter Paredes mit seiner Familie in den Flieger und kehrt nach vier Jahren in  Deutschland nach Chile zurück, um seinen kranken Schwiegervater zu unterstützen. Rückhalt gab er auch im Tor des SV T.-Bünningstedt, nachdem Christoph Martens zum Saisonende seinen Wechsel zum SSC Hagen angekündigt hatte und am Schäferdresch eine gänzlich neue Kreisligamannschaft formiert wurde.

Aufgrund seines Alters und seiner Maße (Höhe=Breite) wurde er gerne vom Gegner belächelt, doch schon in der Saisonvorbereitung fischte er beim 1:1 im Testspiel gegen Bargteheide II einen Elfmeter von der Linie und kaum einer der wenigen Punkte, die Timmerhorn bislang erkämpfte, wäre ohne seine Glanzparaden möglich gewesen.

Bei seinem Abschiedsspiel am letzten Sonntag in Pölitz stellte er noch einmal alle seine Torwartfähigkeiten unter Beweis. Während in der ersten Halbzeit die Abwehr gerne noch den ein und anderen Schnitzer machte, verhinderte Paredes glänzend jedes Gegentor und die Roten gingen mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel stand die Abwehr relativ sicher und Paredes war weniger gefordert, allerdings konnte seine Mannschaft ihn nach vorne auch nicht entlasten. In der 68. Minute unterlief dann Spanien-Rückkehrer Gonzalo Lucero ein Handspiel kurz vor dem eigenen 16er. War Paredes bislang aus dem Spiel heraus nicht zu bezwingen, so ließ sich mit dem ruhenden Ball Nils Rodewald die Chance nicht entgehen und schoß für Pölitz zur 1:0 Führung ein, die gleichzeitig den Entstand bildete.

Obwohl der SVTB den greifbarnahen Punkt nicht mitnehmen konnte und die Spieler sich ärgerten, fuhr die Mannschaft nach dem Spiel geschlossen zum Schäferdresch, wo mit einer Grillparty Walter Paredes Abschied gefeiert wurde.

Der SVTB mit Spielern und Fans wünscht Dir Walter und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft!, nicht nur beim Futsal und auf dem Rasen werden wir Dich sehr vermissen.

So., 3.3.2013: Nur 2:2 beim TuS Hoisdorf

Raul Sanchez machte über die linke Seite Druck; vergab leider eine Großchance zum 3:1
Raul Sanchez machte über die linke Seite Druck; vergab leider eine Großchance zum 3:1

Am letzten Sonntag startete der SVTB das Unternehmen Klassenerhalt in Hoisdorf. Aufgrund der schwierigen Witterungslage war die Vorbereitung in den Vorwochen eher bescheiden ausgefallen und ohne ein Testspiel absolviert zu haben, musste SVTB-Trainer Herbert Schweim ein Sieger-Team aufstellen.

Da von den Neuzugängen im Sturm Wladimir Reyes mit einer Fußprellung ausfiel, ließ sich Björn Bischkopf aus Stockholm einfliegen und rutschte in die Startelf. Um den vom FC Ahrensburg gekommenen Rodrigo "Taka" Bustos baute Schweim eine Dreierkette und verstärkte das Mittelfeld mit Tamer Özgündüz, der bislang auf der Außenverteidigerposition gespielt hatte.

Timmerhorn war von Beginn an spielbestimmend und konnte sich mehrere Torchancen erspielen; Hoisdorfs Spielmacher Magomed Midalov wurde von Florian "Schröder" Beckmann und Tamer Özgündüz relativ gut beherrscht und Hoisdorf kam nur gelegentlich vor Futsal-Gott Walter Paredes Kasten. Insofern war die 1:0 Führung der Roten in der 26. Minute dem Spielverlauf angemessen, wenn auch das Tor selbst von Bischkopf aus unmöglicher Position per Fallrückzieher reingezaubert wurde. Im Verlauf der zweiten Halbzeit gelangte der TuS dann zu mehr Spielanteilen, der Ausgleich gelang ihm aber nicht.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Hoisdorf dann den Druck, während sich Timmerhorn aufs Kontern verlegte. Allerdings musste Bischkopf verletzt raus, so dass in der Spitze der Killer fehlte. Der Ausgleich fiel allerdings nicht aus dem Spiel heraus, sondern durch einen kuriosen Freistoß, den der ansonsten sehr gut pfeifende Schiedsrichter Alfred Kahn vom SV Witzhave pfiff: Handspiel von Paredes beim Abschlag. Das ließen sich die Hoisdorfer nicht entgehen, führten den Freistoß schnell an der Mauer vorbei aus, passten in den Fünfmeterraum, wo ein Hoisdorf eines der zahlreichen Timmerhorner Beine zum Abflug nutzte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Midalov in der 73. Minute souverän.

Wenige Minuten später gelang es dann dem SVTB endlich mal wieder, aus dem eigenen Mittelfeld den Ball nach vorne zu tragen. Über Erdelbrock und Schröder kam der Ball zu Chris Schlehe, der von der Ecke des 16-Meterraumes einfach mal flach abzog - und zum Jubel der Gastmannschaft klatschte der Ball im langen Eck an den Innenpfosten und ging zur erneuten SVTB-Führung ins Tor.

Wie im Hinspiel, wo der SVTB ebenfalls geführt hatte und in den letzten Minuten den Dreier abgab, schwanden bei Timmerhorn zusehends die Kräfte bzw. das Personal. Raúl Sanchez spielte mit einer fetten Bänderdehnung durch, vergab aber leider eine super Konterchance zum 3:1. Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit musste Mo Elham verletzt vom Platz, und während er am Spielfeldrand behandelt wurde, gelang es Midalov, einmal perfekt durchzustecken und der eingewechselte Christian Tütge schoss den Ausgleich für den TuS Hoisdorf.

Bleibt zu hoffen, dass die verlorenen zwei Punkte am letzten Spieltag keinen Grund zur Trauer geben...

 

Turnierberichte Hallensaison 2012/2013

2./3.2.2013: Zwei fünfte Plätze in Kiel und Flensburg beim Futsal

Platz 5 in Flensburg belohnte die Sparda- Bank mit einem Scheck, der die kompletten Reisekosten deckte
Platz 5 in Flensburg belohnte die Sparda- Bank mit einem Scheck, der die kompletten Reisekosten deckte

Das erste Februarwochenende bedeutete für Timmerhorn Abschluss der Hallensaison mit einem Fußballwochenende von Freitag bis Sonntagabend!

Auftakt machte das DFB-Mobil, dessen Trainerteam in der Sporthalle in Bünningstedt die Jugendtrainer des SVTB zu einem Lehrgang traf. Nach einem praktischen Übungsteil folgte eine Nachbereitung im Vereinsheim am Schäferdresch, wo bei Kaffee und kühlen Getränken die Möglichkeiten weiterer Qualifizierungsmaßnahmen besprochen wurden. Danach bepackte der Betreuerstab die Autos, denn die 1. Herren startete am Samstagvormittag zur Futsal-Landesmeisterschaft in Kiel.

Im Uni-Sportforum ging es ab Samstagmittag um die Landesmeisterschaft im Futsal; wobei die Finalisten gleichzeitig ein Qualifikationsticket für die Norddeutsche Meisterschaft erspielten. Mit Flensburg 08, Holstein Kiel II, dem Husumer SV und dem BSC Brunsbüttel war das Turnier - wie es sich für eine Landesmeisterschaft gehört - stark besetzt, doch der SVTB startete erst einmal im Tiefschlaf. Irgendwie noch nicht im Film ließen sich die Timmerhorner vom CAU-Futsal-Team, das in Heide das Qualifikationsturnier gewonnen hatte, 2:0 abfrühstücken. Im nächsten Gruppenspiel gegen den BSC Brunsbüttel lief es dann besser, 1:0 lag der SVTB in Führung, doch 30 Sekunden vor Schlusspfiff kassierten die Jungs von Trainer Herbert Schweim den Ausgleich zum 1:1. Die letzten beiden Gruppenspiele gewann man dann, doch da CAU und BSC sich in ihrem letzten Spiel mit einem 0:0 gegenseitig nicht weh taten, erreichte der SVTB nicht das Halbfinale und blieb auf Platz 5 sitzen. Während ein Teil der Mannschaft noch das Finale verfolgte, in dem Flensburg 08 Holstein Kiel mit 4:1 besiegte, starteten die ersten Autos Richtung Flensburg, um dort das Abendprogramm vorzubereiten...

Nachdem alle in Flensburg im Hotel eingetroffen waren, ging es samt mitgereistem Anhang zum gemeinsamen Mannschaftsessen. Teile des Teams starteten danach noch einen kleinen Ausflug, der einen netten Fußball(Futsal)tag beendete.

Am Sonntag ging es dann in der Platzierungsrunde des Sparda-Integrationscups in der Förde Halle um einen Platz unter den ersten drei Mannschaften, um beim noch besser dotierten Finale im Sommer dabei sein zu dürfen. Auch hier war das Teilnehmerfeld mit dem SV Henstedt-Ulzburg, dem  Breitenfelder SV, dem VfR Horst und dem FC Sylt nicht das schlechteste. Doch wieder einmal machte sich der SVTB durch eine unnötige Niederlage im ersten Spiel das Leben schwer: Tiefschlag gepaart mit individuellen Fehlern führten zu einer glatten Niederlage gegen den SV Breitenfelde. Im zweiten Spiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg zeigten dann die Timmerhorner, dass sie Futsal spielen können. Fast hätte man aus der Partie einen Punkt entführt, doch dank Perfektion im Abschluss gewann Henstedt 1:0. Mit einem 4:2 Sieg gegen NTSV Strand 08 II gelang dann der erste Sieg und die Spiele gegen VfL Vorwerk und FC Sylt hätten aufgrund der Timmerhorner Chancen locker Platz 3 sichern können. Doch zweimal hatten die Roten einfach viel Pech im Abschluss oder waren zu verspielt vor der gegnerischen Kiste und torlos blieben die Punkte geteilt. So war die Konstellation vor der letzten Partie gegen den VfR Horst klar: mit einem Sieg zieht man an Sylt und Horst vorbei und kommt auf Platz! - und steigert die Höhe des zu gewinnenden Preisgeldes mal locker um 1.000 Euro - mit Perspektive auf mehr!

Dementsprechend engagiert wurde das Entscheidungsspiel gegen den Verbandsligisten VfR Horst geführt. Dank eines Treffers von Claudio Gonzalez ging der SVTB in Führung. Horst spielte ebenfalls engagiert, hatte Chancen, doch Timmerhorn war im Vorteil und die Führung verdient. Gegen Ende der Partie dann die bittere Pille für die Stormarner Futsaler: während eines VfR-Konters kommt ein Horster am eigenen Strafraum über dem noch am Boden liegenden Tamer Özgündüz zu Fall und der Schiedsrichter pfeift ab und Foul. Obwohl der Horster Spieler bestreitet gefoult worden zu sein, gibt es Freistoß - und diesen aufgrund der Kumulationsregel zu allem Überfluß von der 10m-Marke. Es hätte zur starken Form von SVTB-Keeper Walter Paredes gepasst, hätte er auch diesen Ball entschärft, doch leider verwandelte der VfR Horst zum 1:1 Ausgleich. Noch eimal Aufregung in der letzten Minute. Claudio Gonzalez marschierte aufs Horster-Gehäuse zu, wurde jedoch am Trikot festgehalten und der SVTB bekam für diese Notbremse einen Freistoß aus unvorteilhafter Position. Mit der Schlusssirene entschärfte der Horster-Torhüter Mo Elhams Freistoß auf der Linie und der SVTB verpasste Platz 3.

Als die Mannschaft gegen 20 Uhr wieder den Kreis Stormarn erreichte, ging damit eine insgesamt eigentlich erfolgreiche und vor allem viel Spaß bereitende Futsal-Saison zu ende. Ab Dienstag gilt: volle Konzentration auf die Kreisliga-Rückrunde mit dem klaren Ziel, den Klassenerhalt zu sichern. Mit den Neuzugängen Lukas Kaiser, Wladimir Reyes und Rodrigo "Taka" Bustos, vor allem aber mit der Verpflichtung von Herbert Schweim als Trainer, gibt es dafür denkbar gute Voraussetzungen.

12./13. Januar 2013: Platz 4 beim 29. Armin-Jüdes-Turnier

Stehend: Coach Herbert Schweim, Georg Erdelbrock, Chris Schlehe, Waldo Lucero, "Mo" Elham, Rodrigo "Taka" Bustos, vorne: Claudio Gonzales, Walter Paredes, Jonathan Lopez, Wladimir Reyes
Stehend: Coach Herbert Schweim, Georg Erdelbrock, Chris Schlehe, Waldo Lucero, "Mo" Elham, Rodrigo "Taka" Bustos, vorne: Claudio Gonzales, Walter Paredes, Jonathan Lopez, Wladimir Reyes

Am zweiten Januarwochenende machten sich die Futsal-Spezies des SVTB nach Sülfeld auf, um nach 2010 wieder einmal den Armin-Jüdes-Gedächtnis(Wander)pokal nach Timmerhorn zu holen. Das Teammanagement machte sich wegen des Reglements mit Filzball und Bandenspiel ein wenig Sorgen, doch die Mannschaft marschierte fast souverän durch die Vorgruppe. Mit Siegen gegen den MTV Oering, den SC Wakendorf I und den JuS Fischbek qualifizierte man sich früh für die Zwischenrunde am Sonntag. Vielleicht war es zu früh, denn im letzten Gruppenspiel gegen Sülfeld (rot), die noch ums Weiterkommen kämpfen mussten, war die Konzentration weg und man verlor 2:0.

Am Sonntag traf der SVTB in der Zwischenrunde auf den Hoisbüttler SV, Sülfeld (blau) und den Bramfelder SV. Letzteren hatten sich die Timmerhorner eigentlich für ein Finalspiel gewünscht, so spekulierte man fürs Weiterkommen auf die Punkte  aus den Spielen gegen Hoisbüttel und Sülfeld. Anders als geplant, gelang gegen Hoisbüttel jedoch kein Treffer und die Roten mussten mit einem Punkt ins Spiel gegen Bramfeld gehen. Dies war dann fußballerisch gesehen ein vorweggenommenes Finalspiel, in dem Timmerhorn sogar 1:0 in Führung ging, nachdem Bramfelds Keeper den Flachschuss von SVTB-Neuzugang Wladimir Reyes erst hinter der Linie hielt. Durch eine Zeitstrafe schwächte sich der SVTB selbst und erhielt in Unterzahl den Ausgleich; das 1:1 war gleichzeitig der Endstand. Mit einem 1:0-Sieg gegen Sülfeld (blau) wurde dann aber der Einzug ins Halbfinale klar gemacht.

Im Halbfinale wartete die SG Kisdorf/Kattendorf auf den SVTB. Die SG war kein Übergegner, Timmerhorn allerdings ungestüm und geriet erneut durch eine Zeitstrafe für Waldo Lucero in Unterzahl. Diese nutzte der Gegener clever zum 1:0, das für Timmerhorn Spiel um Platz 3 bedeutete. Dort traf man wieder auf Sülfeld (rot) und entsprechend laut war es in der Halle. Völlig unnötig ließen sich die Timmerhorner Spieler von der hitzigen Atmosphäre anstecken und von fußballerischen Kombinationen war eigentlich nichts mehr zu sehen. Zum Kopfschütteln der Timmerhorner Bank, wo Herbert Schweim als neuer Coach sein Debüt gab, ließ auch den Schiedsrichter die Anfeuerung der Sülfelder nicht kalt und es setzte noch eine zweifelhafte Zeitstrafe für Timmerhorn. Fassungslosigkeit dann allerdings in der Schlusssekunde. Beim Stand von 0:0 pfiff der Schieri zur Freude der 200 Zuschauer Strafstoß für Sülfeld, SVTB-Keeper Walter Paredes hatte angeblich Foul gespielt. So mussten sich die Timmerhorner reichlich abgenervt mit dem Undankbaren vierten Platz begnügen.

Spitze war die Mannschaft dann allerdings noch einmal beim geselligen Zusammensein nach dem Turnier, wo man wohl die verpasste Players-Night vom Samstag nachholen wollte. Folge: Sülfelds Björn Kuhlenkamp musste mit dem Besen den letzten Timmerhorner aus dem "Gesellschaftsraum" rauskehren.

 

Herbert Schweim wird Trainer am Schäferdresch

Als Herbert Schweim am 30. Dezember "Teammanager" Georg Erdelbrock die Zusage gab, die I. Herren des SV T.-Bünningstedt bis Saisonende zu übernehmen, war dies für die Fußballer vom Schäferdresch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk und die erste gute Nachricht fürs neue Jahr zusammen!

Dem SVTB gelang mit der Verpflichtung Schweims nicht nur, überhaupt wieder einen Chefcoach für die Kreisliga-Mannschaft zu bekommen, sondern einen Fußballfachmann vom Feinsten nach Timmerhorn zu holen. 

Mittelfeldregisseur Mo Elham schwärmt von Schweim als Trainer noch aus Hammoorer Bezirksliga-Zeiten; davon, dass der DFB-Stützpunkttrainer alle Mannschaftsteile auf Vordermann bringt und den Klassenerhalt schafft, sind alle überzeugt.

Schweim lässt sich vorerst nur auf ein Engagement bis zum Saisonende ein, doch vielleicht gelingt es den Fußballern durch ein ansprechendes Auftreten und sportlichen Erfolg und dem Verein durch eine Ordnung des Umfeldes, Schweim über das Saisonende hinaus zu halten und mit ihm den SVTB 2020 aufzustellen.

Ohne Punktverlust marschieren die Timmerhorner nach Kiel

Statt Kreismeisterschaft heißt es nun am 2.2.1013 Futsal-Landesfinale in Kiel
Statt Kreismeisterschaft heißt es nun am 2.2.1013 Futsal-Landesfinale in Kiel

Spielberichte Hinrunde Saison 2012/2013

So., 11.11.2012: Remis nach 0:3 Rückstand gegen Witzhaver SV

Mit einem Assist und dem Ausgleichstor Mann des Tages: SVTB-Retter Florian "Schrödie" Beckmann
Mit einem Assist und dem Ausgleichstor Mann des Tages: SVTB-Retter Florian "Schrödie" Beckmann

Zwei Spielern hatte der SV T.-Bünningstedt am letzten Spieltag zu verdanken, dass die Mannschaft momentan nicht völlig abgeschlagen im Tabellenkeller hockt: Torhüter Walter Paredes, der wieder mehrere 100%-ige zunichte machte, und Fußballpensionär Florian "Schröder" Beckmann. Beckmann avancierte mit einem Assist und einem Tor zum Mann des Tages auf Seiten des SVTB.

55. Minuten hatte Timmerhorn wie ein Absteiger gespielt. Die Jungs vom Witzhaver SV zeigte am Schäferdresch, dass sie Willens sind, die Liga zu halten, beim SVTB fehlte über Ordnung, Einsatz und Ideen eigentlich alles. So stand es zur Halbzeit 0:2 und auch nach Wiederanpfiff war nicht unbedingt Besserung zu erkennen. Etwas muss dann aber wohl doch in irgendwelchen Köpfen nach der 55. Minute passiert sein: Lukas van Wahnem brachte seinen Gegenspieler beim Lauf aufs SVTB-Gehäuse zu Fall und musste mit roter Karte wegen Notbremse vom Platz und dann?, plötzlich Spiel des SVTB, unterbrochen von Witzhaver Chancen, aber in der 69. Minute gelang durch einen unstrittigen Foulelfmeter, den Mo Elham verwandelte, der 1:3 Anschlusstreffer und auf einmal war die Laufbereitschaft da. Der in der Halbzeit ins Mittelfeld beorderte Schröder zog mitunter groß auf, schickte in der 84. Minute herrlich Alexander Stock auf die Reise - die Witzhaver reklamierten noch Abseits -, der Rene Jokisch im WSV-Gehäuse zum 2:3 überspielte. In der 88. Minute ließ es sich Schröder dann nicht nehmen, einen SVTB Angriff selbst zum Abschluss zu bringen.

Mit einem 3:3 wurde wieder gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf nur Remis gespielt, aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit muss man sich am Schäferdresch über einen Punkt aber sehr freuen. 

So., 4.11.2012 4:0 Niederlage in Reinfeld gegen SV Preußen

Timmerhorn kam durchaus in den Strafraum der Preußen, allein es kam nichts dabei raus
Timmerhorn kam durchaus in den Strafraum der Preußen, allein es kam nichts dabei raus

Die Preußen fuhren gegen die Timmerhorner einen nie gefährdeten Heimsieg ein, allerdings schlug sich der SVTB in der ersten Halbzeit vor allem selbst. Defensiv eigentlich gut aufgestellt stand es nach der 6. Minute schon 1:0 für Reinfeld. Motiviert wie immer hatten sich die beiden Roten Innenverteidiger (Namen werden nicht genannt) vorgenommen, die Timmerhorner Führung herauszuschießen. Also führte der einen einen Freistoß von der rechten Seite aus, während der andere kopfballbereit nach vorne stratzte, doch leider landete die Bananenflanke auf einem Preußen, der zügig einen letztlich erfolgreichen Konter einleitete.

Beim 2:0 in der 10. Minute war es der wieder glänzend aufgelegte SVTB-Keeper Walter Paredes, der zu viel wollte: Bei einem Preußen-Freistoß spekulierte Paredes auf die Mauerecke, um noch einen weiteren Unhalbaren zu halten, der Ball schlug aber in der Torwartecke ein.

So konnte Timmerhorn nur im Rückstand liegend die Reinfelder nerven, durch penibles Rausrücken stellte man gefühlte 50 Mal die Heimmannschaft ins Abseits.

In der zweiten Halbzeit legte Reinfeld zügig zum 3:0 und es war endlich mal ein Tor, dass Timmerhorn sich nicht quasi selbst eingeschenkt hatte. Mit der Einwechslung von Ralf Krüger kam auch etwas mehr Schwung in die Offensivbemühungen, allein Mo konnte freistehend vor dem Preußen-Kasten einen Abpraller von Krügers Torschuss nicht verwandeln.

Ansonsten das gleiche Bild: Preußen lief ins Abseits, war nicht in der Lage das Spiel über die Flügel zu machen und "Trümmerhorn" (Preußen-Zitat nach dem Spiel) so auseinander zu nehmen, wie das der Tabellenstand erwarten ließ. Zumal Reinfeld zwanzig Minuten in Überzahl spielte, hatte Carlos Alfaro doch die SVTB-Abseitsfalle vermasselt und dann auch noch für das Foul eine rote Karte wegen Notbremse kassiert. Das 4:0 in der 88. Minute war dann der Abschluss von einer unaufregenden Partie.

So., 28.10.2012: Mit 1:4 gegen Türkspor verliert SVTB Anschluss

Die Kontertaktik des SVTB ging in der ersten Halbzeit auf
Die Kontertaktik des SVTB ging in der ersten Halbzeit auf

Mit einer 1:4 Niederlage gegen den SV Türkspor gab es mal wieder ein punktloses Wochenende für den SV T.-Bünningstedt. Nachdem es am Sonntag zuvor nur zu einem Unentschieden gegen den FC Ahrensburg gereicht hatte, verliert der SVTB langsam den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Dabei wäre eine Niederlage vielleicht vermeidbar gewesen. In der ersten Halbzeit stand die Defensive verhältnismäßig sicher und die Roten, die diesmal auf Wunsch des Schiedsrichters in weiß mit Leibchen spielten, zogen ihr gegen Hoisdorf und Zarpen erfolgreiches Konterspiel auf. Allerdings gelang es Türkspor, das ein oder andere Mal zum SVTB-16er durchzubrechen. In der 24. Minute erzwangen sie letztlich ihren Führungstreffer, denn eine scharfe Hereingabe von links drückte Abwehrspieler Carlos Alfaro über die eigene Torlinie. Doch Timmerhorn ließ sich nicht  beirren und glich kurz vor der Halbzeit nach schöner Kombination über Erdelbrock, Özgündüz und Elham durch Danijel Kaljic zum 1:1 Pausenstand aus.

Nach der Pause brachen dann "sechs schnelle Minuten" dem SVTB das Genick. Während auf SVTB-Seite Raúl Sanchez für Lukas von Wahnem kam, brachte Türkspor Ruslan Patiani, der über die linke Seite mächtig Druck erzeugte. In der 55. und 61. Minute fielen dann die zwei Gegentreffer, von denen sich Timmerhorn nicht mehr erholte. Zwar steckten die Jungs vom Schäferdresch nie auf, erarbeiteten sich mehrere Chancen, doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Hätte Mo erneut per Freistoß ins Tor getroffen und nicht nur die Latte, wäre das Spiel vielleicht noch gekippt, denn Türkspor war schon am Flachsen und versemmelte eine hochkarätige Torchance nach der anderen.

In der 87. Minute fiel dann noch das 4:1 für Türkspor, so dass sich am Ergebnis nicht gerade ablesen lässt, dass an jenem Sonntag für den SVTB eigentlich mehr möglich gewesen wäre.

So., 21.10.2012: 1:1 gegen FC Ahrensburg hilft nicht richtig weiter

Neuzugang Lukas von Wahnem, in seinem dritten Spiel für den SVTB etwas glücklos
Neuzugang Lukas von Wahnem, in seinem dritten Spiel für den SVTB etwas glücklos

Der Anhang des SV T.-Bünningstedt war mit dem Punkt aus dem Spiel gegen den FC Ahrensburg zufrieden, doch Spielertrainer Georg Erdelbrock haderte mit dem Ergebnis. Sicher, wäre nur einer der zwei Bälle, die an die Ahrensburg Latte klatschten, ins FC-Gehäuse gegangen oder hätte der SVTB nicht selbst Gent Zeka zum Ahrensburger Führungtreffer aufgelegt, wäre mehr drin gewesen. Doch gerade aufgrund eines FC-Sturmlaufes in der letzten Viertelstunde war der Punkt auch für den FCA verdient.

Das Spiel war insgesamt nicht besonders aufregend und Schiedsrichter Michael Stolartzik hatte kein Problem bei diesem Abstiegs-Derby, denn beide Mannschaften spielten äußert fair. Beide Teams begannen verhalten, ließen den Ball lieber hinten rum laufen und warteten ab. Dem FCA gelang es ab und an gefährlich vor Walter Paredes Kasten zu kommen, bedingt vor allem durch Abstimmungsschwierigkeiten im Defensivverband der Roten. Timmerhorn wiederum nahm sich gerne aus der Entfernung ein Herz und gab zahlreiche Schüsse aufs FC-Tor ab, doch insgesamt waren diese zu unplatziert, um Xhemail Sadiku in Verlegenheit zu bringen.

In der zweiten Halbzeit dann der überraschende Führungstreffer für den FC, nachdem im Laufduell mit Gent Zeka Maurice Madaus den Ball so unglücklich abgefälscht hatte, dass Paredes mit seiner Abwehraktion ins Leere rauschte und Gent nur noch aus spitzem Winkel einzuschieben brauchte.

Doch Timmerhorn ließ sich davon nicht beeindrucken, drückte den FC in die eigene Hälfte und glich schon wenig später duch Danijel Kaljic aus. Mit zwei Lattentreffern und einer schönen Flanke von Lukas van Wahnem auf den Fuß von Ralf Krüger, der verstolperte, hätte der SVTB durchaus in Führung gehen können. Doch dies gelang nicht und der FC setzte in der Schlussphase zum Endspurt aufs SVTB-Tor an. Da aber immer wieder ein Fuß, Bein, Kopf oder eine Torwarthand vom Schäferdresch dazwischen kam, blieb es letztlich beim gerechten Unentschieden, mit dem momentan weder den Ahrensburgern noch den Bünningstedtern so richtig geholfen ist.

So., 14.10.2012: 1:1 gegen FSG Südstorm bringt verdienten Punkt

Im Spiel nach vorne blieb der SVTB verhalten
Im Spiel nach vorne blieb der SVTB verhalten

Spielertrainer Georg Erdelbrock hatte schon vorher das Gefühl, dass das Spiel gegen die FSG Südstormarn endlich mal wieder einen Punkt bringen könnte. Diesmal verfügte Erdelbrock nämlich nicht nur über elf [sic] Spieler, sondern auch über eine Wunschformation im Defensivverband. So gestaltete Timmerhorn das Spiel aus der Abwehr heraus sicher, nach vorne hin aber nicht besonders zwingend. Chancen für den SVTB waren in der ersten Halbzeit selten, die FSG kam bei Unkonzentriertheiten der Roten allerdings öfter vor den Timmerhorner Kasten, wo jedoch jedes Mal Walter Paredes glänzend parierte. So gingen die Teams letztlich mit einem gerechten Unentschieden in die Pause, an dem sich nach Wiederanpfiff vorerst auch nichts ändern sollte. Mit dem von der Außenverteidigung ins Mittelfeld beorderten Ulrich Meincke entfaltete Timmerhorn mehr Druck, geriet aber über links auch stärker in Bredouille. In der 81. Minute dann der Alptraum der Roten, trotz guter Leistung geriet die Mannschaft durch Philipp Rönforth 0:1 in Rückstand. Timmerhorn warf daraufhin alles nach vorne, erreichte noch ein paar Standardsituationen, doch es dauerte bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit, ehe Mohammed "Mo" Elham wieder zuschlagen konnte: Aus 35 Metern Entfernung donnerte er den Ball unhaltbar für FSG-Keeper Daniel Kersbaum in den Winkel.

Da der Schiedsrichter erst gar nicht wieder anpfiff, rettet damit Mo dem SVTB einen absolut verdienten Punkt in wortwörtlich letzter Sekunde.

Bleibt abzuwarten, ob dieses Lebenszeichen durch einen weiteren Punktgewinn am nächsten Sonntag gegen den Tabellennachbarn FC Ahrensburg zu einem merklichen Kreisliga-Pulsschlag wird.

So., 7.10.2012: 9:1 Pleite mit 10 Mann gegen TSV Bargteheide II

Trotz aller Mühen gelang es dem "Teammanagement" nicht, gegen die Zweite des TSV Bargteheide elf Mann auf den Platz zu bringen. Dies war besonders bitter, weil es weiterhin Ziel des SVTB ist, auch sportlich einen Abstieg in die A-Klasse zu vermeiden. Gegen einen direkten Kellernachbarn konnte aber so nicht gepunktet werden. Leider konnte die in Tangstedt erfolgreiche Defensivstrategie von Jens Bischkopf, der netter Weise noch einmal auf der Bank als Interimscoach aushalf, von der Mannschaft nicht umgesetzt werden. Laut Bischkopf haben sich die Timmerhorner allein sechs Gegentore durch den Versuch gefangen, selbst das Spiel machen zu wollen. So bleibt als einziger Lichtblick vom letzten Sonntag zu vermelden, dass mit Lukas van Wahnem ein Neuzugang für den SVTB auflief, der auch prompt den Timmerhorner Ehrentreffer erzielte.

Hiermit Lukas ein herzliches "Willkommen" verbunden mit dem Wunsch, dass er immer zehn Freunde oder mehr mit auf dem Platz hat!

 

So., 23.9.2012: 7:0 Niederlage gegen Hagen macht alles kaputt

Konnten das defensive Mittelfeld nicht wie zuletzt behaupten und sahen nach der Pause auch noch Rot nach Unsportlichkeiten: Waldo Lucero und Jonathan Lopez
Konnten das defensive Mittelfeld nicht wie zuletzt behaupten und sahen nach der Pause auch noch Rot nach Unsportlichkeiten: Waldo Lucero und Jonathan Lopez

Die II. Herren des SSC Hagen war der erwartet schwere Gegner, doch niemand rechnete mit einer so desolaten Vorstellung des SVTB beim Derby am Braunen Hirschen. Offensiv ging weniger als in den vergangenen Wochen, was zu verschmerzen war, doch die in den letzten Spielen so selbstbewusste Defensive fand nicht ins Spiel und ließ durch mangelnde Wachsamkeit eine 3:0 Führung zur Halbzeit zu.

Auch die Halbzeit brachte keine Selbstbesinnung bzw. die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der man in Tangstedt mit zwei Mann weniger zwei Tore weniger zur Halbzeit kassiert hatte. Stattdessen kassierte man das 4:0 und haderte fortan noch mehr mit sich selbst, dem Gegenspieler und dem Schiedsrichter. In der 65. Minute sah dann Claudio Gonzalez nach einem Zweikampf die rote Karte und bei der anschließenden Rudelbildung mischte Jonathan Lopez mit, so dass der SVTB fortan nur noch zu neunt war. In der 75. Minute kommentiere Waldo Lucero lautstark die Verwarnung durch den Schiedsrichter, so dass er ebenfalls zum Duschen gehen konnte und seine Mannschaft einer Hagener Angriffswelle nach der anderen überließ.

Fazit: mit einer 4:0 Niederlage und elf Mann vom Platz zu gehen, damit hätten alle leben können, so werden die kommenden Wochen aber noch schwerer als gedacht. 

So., 16.9.2012: 1. Saisonsieg durch 4:2 Sieg gegen TSV Zarpen

Mit gefühlten 180 km/h donnerte Mo die "Torfabrik" zur 1:0 Führung unter die Zarpener Latte
Mit gefühlten 180 km/h donnerte Mo die "Torfabrik" zur 1:0 Führung unter die Zarpener Latte

Nach guten Leistungen in den Spielen gegen Hoisdorf und Tangstedt II, die allerdings nur mit einem Punkt belohnt wurden, war im Heimspiel gegen den TSV Zarpen der erste Sieg fällig. Die Mannschaft machte sich selbst aber keinen Druck, sondern wollte aus einer gesicherten Defensive heraus agieren und auf Freistoß- und Kontergelegenheiten lauern, die schon gegen Hoisdorf zum Erfolg geführt hatte. Da die Zarpener aber extrem verhalten spielten, war der SVTB meistens im Ballbesitz und konnte selbst das Spiel machen. Insbesondere über Claudio Gonzalez und Chris Schlehe, der erstmals aus der Viererkette ins Mittelfeld gerückt war, ergaben sich einige Torgelegenheiten, allein sie wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, um zum Erfolg zu kommen.

Nach einer knappen halben Stunde wurde dann bei einem neuerlichen Lauf aufs Zarpener Tor Gonzalez kurz vor dem 16er gelegt und es gab Freistoß für den SVTB, ein Fall für Mo Elham! Schon gegen Hoisdorf mit dem ruhenden Ball erfolgreich, gelang es Mo erneut, die 1:0 Führung heraus zu schießen. Dieses Mal aber mit einem Gewaltschuss an die Unterlatte, der das ganze Zarpener Gehäuse zum Zittern brachte. Nachdem Mittelanstoß ging es gleich fröhlich weiter, erneut über Mo, der auf Georg Erdelbrock passte, der mit einem gut durchgesteckten Pass auf Schlehe sich einen Assist verdiente, denn Schlehe verwertete nun endlich eine Torgelegenheit!

Kurz vor der Halbzeit fielen noch zwei Tore, eines davon allerdings für Zarpen. Die rechte Abwehrseite hatte gepennt, so dass der TSV von der Grundlinie flach vors SVTB-Gehäuse passen konnte, wo Hassan Sayegh nur noch zum Anschlusstreffer einzuschieben brauchte. Doch Zarpen machte sich das Leben selber schwer, wurde doch wieder vor dem eigenen 16er Foul gespielt und Mo durfte erneut zum Freistoß antreten. Dieses Mal verwandelte Mo allerdings nicht mit Gewalt, sondern mit Schönheit mit einem über die Mauer in den TSV-Winkel geschossenen Ball. Ganz entspannt konnte der SVTB also in die Halbzeit gehen.

Nachdem alles gesagt war, ging die Mannschaft auf den Platz, wo sie mit einer Zuschauerbitte um ein Mannschaftsfoto konfrontiert wurde. Da die Gelegenheiten selten sind, wo die I. Herren mit zwölf Mann abgelichtet werden kann, ließ man sich kurz knipsen, was nicht als Zeichen von Überheblichkeit zu werten sein sollte! Die Konzentration aufs Spiel war auch nach Wiederanpfiff da und schon nach zwei Minuten war der nächste Freistoß fällig, allerdings im Halbfeld an der linken Außenseite. Maurice Madaus führte aus, damit Mo per Kopf erfolgreich sein konnte, doch der Ball wurde von TSV-Keeper Stefan Meyer gefangen - aber nicht festgehalten und Waldo Lucero konnte zur komfortablen 4:1 Führung einschieben.

Über die Ergebnisverwaltung durch den SVTB in der zweiten Halbzeit gibt es nichts weiter zu berichten, außer dass in der 90. Minute die Abwehr komplett bis zur Mittellinie vorgerückt war, Gonzalez aber den Ball im Sturm vertändelte und anschließend der von der Mittellinie aus gestartete Jan Brückner auf 4:2 verkürzen konnte.

So., 9.9.2012: 3:1 Niederlage in Tangstedt mit neun Mann

Räumte auf der zentralen Defensiven so einiges weg: Waldo Lucero
Räumte auf der zentralen Defensiven so einiges weg: Waldo Lucero

Nachdem vor einer Woche nach Toren von Mo Elham und Georg Erdelbrock im Heimspiel gegen den TuS Hoisdorf mit einem 2:2 Unentschieden der erste Punktgewinn gelang, ging es im Spiel gegen Tangstedt nur darum, anzutreten und Moral zu zeigen. Denn schon vor einer Woche war klar, dass aus beruflichen und privaten Gründen zu viele Spieler abwesend sein würden, um eine Elf auf den Platz zu bringen. Eine Bitte um Spielverlegung hatte  WSV-Coach Stephan Gorny abgelehnt, so sprangen Christian Wischke, Alexander Stock und Danijel Kaljic ein, um wenigstens antreten zu können. Pech im Unglück, Wischke musste zum Einsatz, der aus Wiesbaden anreisende Erdelbrock stand im Stau und verpasste die  ersten fünf Minuten, so dass es tatsächlich mit nur acht Timmerhornern los ging. 

Über 90. Minuten zeigte der SVTB dann aber eine Beispielleistung an mannschaftlicher Geschlossenheit und Moral. Fußballobmann Jens Bischkopf, der für Erdelbrock die Mannschaft aufgestellt hatte, ließ zwei Viererreihen antreten, die den WSV mit ihrer Defensivarbeit einige Nerven kostete. Fast hätte es sogar mit einem SVTB-Führungstor ein Hoisdorf-déjà-vu gegeben, als Alexander Stock einen Konter mit einem herrlichen Fernschuss abschloss, doch WSV-Keeper Marco Muhl lenkte den Ball gerade noch über die Latte.

Die Chancenüberlegenheit führte während der ersten Halbzeit dann doch zur WSV Führung, aber mit einem 0:1 Rückstand zur Halbzeit konnte der SVTB gut leben. In der zweiten Halbzeit eigentlich das gleiche Bild, Gorny hatte seinen Jungs in der Pause wohl noch einmal nahe gelegt, wie neun Mann auszuspielen sind, doch gegen die mauernden Timmerhorner brachte dies wenig Erfolg und sicher auch keinen Spaß. So bedurfte es eines Eckballs, damit der WSV 2:0 in Führung ging. Doch auch davon ließ sich der SVTB nicht demoralisieren und Kaljic verkürzte nach einem Konter sogar auf 2:1. Einen weitern Konter konnte der SVTB aber nicht setzen und das 3:1 während der letzten zehn Minuten bedeuteten den Endstand für eine Niederlage, mit der man am Schäferdresch gut leben kann. 

 

So., 26.8.2012: 0:12 Untergang gegen Bargfelder SV

Nach zwei hohen Niederlagen gegen Tremsbüttel und Elmenhorst zum Saisonauftakt und einer Spielabsage setzte sich die Negativserie der 1. Herren des SVTB am vergangenen Wochenende fort. Dies allerdings auf Rekordniveau, denn gleich mit einem Dutzend Gegentore ging der SVTB gegen den Bargfelder SV unter. SVTB-Fotograf Peter Schümann war nicht bereit, für die Homepage Fotos des Spielgeschehens zur Verfügung zu stellen, "weil sie eine sportliche Normalität vortäuschen würden, die es nicht gegeben hat". Denn sportlich normal waren nur die ersten zwanzig Minuten, in denen der SVTB Ball und Gegner auch mal laufen ließ. Doch dann folgte bei eigenem Einwurf ein Bock, der zum 0:1 führte, und das Zusammenbrechen der Moral. Kurz vor der Halbzeit holte Trainer Ersen nach einem Disput Jonathan "Jonny" Lopez vom Platz, da die Ersatzbank allerdings leer war, waren die Roten fortan nur noch zu zehnt und fingen sich durch Fischer und Kuhlmeier noch die Tore zum 0:4 Halbzeitstand ein.

In der Halbzeitpause ließen sich wohl keine Gemüter beruhigen, denn die Mannschaft spielte weiterhin in Unterzahl. Nachdem Sascha Neubert mit Leistenproblemen vom Platz musste, war die SVTB-"Elf" nur noch mit acht Feldspielern auf dem Platz, die der höchsten SVTB-Niederlage nichts mehr entgegensetzten und in den letzten zehn Spielminuten das Ergebnis sogar zweistellig werden ließen.

Noch am Sonntagabend begannen "Teammanager" Georg Erdelbrock, der während des Spiels beruflich verhindert war, und der Vorstand mit dem Versuch, das Geschehene aufzuarbeiten. Letztlich kamen die Verantworlichen dabei zu dem Schluss, dass die Philosophie von Trainer Ersen von zu vielen Spielern in der Mannschaft nickt akzeptiert wird, so dass es erfolgversprechnder erscheint, die Mannschaft ohne Ersen in die Pflicht zu nehmen.

In einem Telefonat am Dienstagmorgen zwischen "Teammanager" und dem Coach erfolgte die Entscheidung, künftig getrennte Wege zu gehen, obwohl Ersen weiterhin an den Erfolg seines Konzeptes glaubte.

Dem SVTB bleibt es, an dieser Stelle Can Ersen noch einmal ausdrücklich für seinen Einsatz zu danken. Hätte er sich im Sommer nicht zur Verfügung gestellt, wäre keine Liga-Mannschaft gemeldet worden. Aus der Situation, in die sich die Spieler auch selbst hineinmanövriert haben, müssen sie sich unter der Leitung von Georg Erdelbrock nun selbst herausholen.

Am kommenden Wochenende darf die Mannschaft zeigen, dass sie noch Spaß am Fußballspielen hat, wenn es am Schäferdresch gegen den TuS Hoisdorf geht. 

 

 

So., 12.8.2012 und Di., 14.8.2012 - Saisonstart wird nach 6:0 Niederlagen gegen Tremsbüttel und Elmenhorst zum Fiasko

Auch die alten Hasen Erdelbrock und Yilmaz konnten keine Ordnung ins Spiel des SVTB bringen
Auch die alten Hasen Erdelbrock und Yilmaz konnten keine Ordnung ins Spiel des SVTB bringen

Dass man nach den ersten zwei Spieltagen mit null Punkten dastehen würde, war den Verantwortlichen am Schäferdresch schon klar, doch die Höhe der Niederlagen (6:0 und 0:6) und die Art und und Weise wie sie zustande kamen, waren dann doch bitterer als erwartet.

Während sich die neu formierte Mannschaft in der ersten Halbzeit in Tremsbüttel im Defensivverhalten gut verkaufte und lediglich 0:1 in Rückstand geriet, herrschte im Heimspiel gegen den SC Elmenhorst am Dienstagabend schon nach gut 20. Minuten aufgrund der Unzulänglichkeiten in der SVTB-Abwehr bloßes Entsetzen unter den Zuschauern. Eine Mischung aus individuellen Fehlern und mangelnder Fitness führte dazu, dass der SCE nach Belieben stürmte konnte: Per Dampfwalze durch die Mitte, wenn die SVTB-Abwehr tief stand, clever durchgesteckt oder gleich überlaufen, wenn die Rot-Weißen herausgerückt waren. Allein dem Ersatzkeeper der II. Herren, Sebastian Schlünz, der unter der Woche der einzige verfügbare Torwart im SVTB war, ist es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht zweitstellig wurde.

Bleibt zu hoffen, dass am nächsten Spieltag beim Match in Hamberge Waldo Lucero wieder vor der Abwehr alles wegmacht und eine geschlossene Mannschaftsleistung für einen Punktgewinn ausreichend ist.

 

Spielberichte Saison 2011/2012

Abschlusstabelle 2012.pdf
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Platz 6 in der Abschlusstabelle nach 2:1 Niederlage in Elmenhorst - nur in der Fairnesstabelle reichte es für Platz 2

Traf gerne gegen den Ex-Club: Christopher Moses vom SC Elmenhorst
Traf gerne gegen den Ex-Club: Christopher Moses vom SC Elmenhorst

Am letzten Spieltag traf der Tabellensechste auf den Siebten, wobei es um nicht weniger als den sechsten Platz in der Abschlusstabelle ging ;) - für das potential der Timmerhorner Mannschaft und deren eigenen Anspruch war das viel zu wenig.

Die Begegnung begann verhalten im gut besuchten Elmenhorster Stadion. Die erste Halbzeit war geprägt von taktischem Geplänkel, in dem Timmerhorn defensiv geordnet stand und keine Torchancen zuließ. Elmenhorst besaß mehr Spielanteile, konnte jedoch aus ihnen keinen Vorteil schlagen. Die gefälligere Spielanlage besaßen die Rot-Weißen und für sie ergaben sich auch die großen Chancen, aber nicht zuletzt Fisnik Bajrami scheiterte mit seinem Versuch am Elmenhorster Keeper. Weitere Spielsituation wurden leider nicht konsequent zu Ende gespielt, was auch am robusten bis sehr harte Einsteigen der Gastgeber lag. Leider vermochte hier der Referee nicht, durch entschlossenes Durchgreifen der Partie die Härte zu nehmen.

Vor der Pause gelang dann dem SCE die überraschende Führung, als Fisnik Bajrami behandelt wurde und Timmerhorn in Unterzahl agierte. Ein Pass in den Strafraum ließ die SVTB-Defensive wackeln und der Ex-Timmerhorner Christopher Moses schob zur 1:0-Führung ein (42.Min.). Die zweite Halbzeit wussten die Gäste zu dominieren und es gelang ihnen Elmenhorst zunehmend in deren Hälfte zu drängen. Durch gute Ballverlagerungen erspielte sich der SVTB weitere Chancen, die Jan Lehmann aber leider vergab. Damit Lehmann überhaupt sein einziges Stürmertor für den SVTB gelang, bedurfte es der Unterstützung von Salvatore Morello. Kurz nach seiner Einwechslung flankte Morello scharf in den SCE-Sechzehner, wo ein Elmenhorster die Hereingabe durch ein Handspiel stoppte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lehmann dann sicher. Glückwunsch an dieser Stelle zu seinem ersten Herrentor!, die Neuzugänge freuen sich schon mit den Alten beim offen Training auf die Kiste!!

In den letzten zehn Minuten der Partie überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst nutzte der eingewechselte Thorsten Voß seine vom Schiedsrichter nicht geahndete Abseitsstellung zur erneuten SCE-Führung, danach pfiff der Referee aufgrund eines vermeintlichen Stürmerfouls ein Tor für Timmerhorn zurück . In der Schlussminute setzte dann noch Christopher Löwenberg einen Kopfball knapp neben den Pfosten. Löwenberg unterstrich damit noch einmal sein Image als Kopfballchancentod ;), an dessen Defensivleistung der SCE in der nächsten Saison viel Freude haben dürfte.

Alles in allem wäre ein Sieg verdient gewesen. Nur die wiederholte Abschlussschwäche stand dem wieder einmal im Weg. An dieser Stelle verbleibt es den Spielberichterstattern, den wechselnden Spielern für die neue Saison alles Gute zu wünschen! Ihr seid am Schäferdresch immer gerne gesehen!!

Dank an dieser Stelle auch an unsere Fans, die momentan mächtig mitleiden, und die "Fotografen" Christian Penke und Peter Schümann, deren Bilder die Spielberichte zieren und in der Galerie zu finden sind.

Die Pressabteilung ;) wird an dieser Stelle an dieser Stelle in den nächsten Wochen weiterhin tätig sein und über aktuelle Personalentwicklungen berichten.

 

So., 20.5.2012: 2:2 im letzten Heimspiel gegen Hamberge

Simon Marwege wieder eher am Ball. Zu- sammen mit Martin Floredo lief der 6er die meisten Kilometer
Simon Marwege wieder eher am Ball. Zu- sammen mit Martin Floredo lief der 6er die meisten Kilometer

Mit einem Sieg gegen Hamberge hätten die Timmerhorner den SC Elmenhorst auf Tabellenplatz 6 eingeholt, doch es war ein Rückfall in alte Rückrundenzeiten, wo eigene Chancen nicht verwertet und unnötige Gegentore gefangen wurden.

So liefen die Rot-Weißen bis kurz vor Schluss einem Rückstand hinterher, in den sie nach Danny Clasens Toren in der 15. und 60. Minute geraten waren. Bei schönstem Sonnenwetter dauerte es bis zur 75. Min., bis Christopher Löwenberg den Anschlusstreffer mit einem Kopfball nach Eckstoß markierte. In der 84. Minute foulte dann Thimo Beeck ähnlich plump wie Kevin Krüger auf SVTB-Seite in der 15. Min. und Schieri Janssen musste wieder auf den Punkt zeigen. Fisnik Bajrami ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte per Elfmeter seinen elften Saisontreffer.

Mit dem Schlusspfiff war aber das Spielgeschehen schon vergessen, denn die Fans treibt die Sorge um die Zukunft des Vereins um, denn die Anzahl der Spieler, die verbindlich für die Saison 2012/2013 zugesagt haben, reicht derzeit nicht für den Kader einer Ligamannschaft [siehe Artikel unten].

Mi., 16.5.2012: 6:1 im Nachholspiel gegen Türkspor

Fisnik Bajrami verlädt vom Elfmeterpunkt und schießt zum 1:0 ein
Fisnik Bajrami verlädt vom Elfmeterpunkt und schießt zum 1:0 ein

Bei eiskalter Maiwitterung am Mittwochabend am Schäferdresch wollte der SV Türkspor mit dem Spiel des SVTB nicht warm werden. Kalt erwischt gleich am Anfang, als Serkan Dede einen Elfmeter herausholte, mussten die Oldesloer hinnehmen, wie Fisnik Bajrami mit einem weiteren Tor und Simon Marwege mit einem Doppelpack den Spielstand auf 4:0 bis zur Halbzeit hochschraubten.

Während Türkspor wenig Lauffreude zeigte und nicht in die Zweikämpfe kam, bewegten sich die Mannen von Thomas Runge gut und erspielten zahlreiche weitere Chancen. Doch lediglich Bajrami traf noch einmal... doppelt und wurde mit vier Toren zum Mann des Tages. Fast mit dem Schlusspfiff gab es den einzigen erfolgreiche Türkspor-Angriff: an der Schnittstelle der Vierkette durchgesteckt, kam Türkspor in den SVTB-16er, wo diesmal Christoph Martens nichts verhindern konnte.

Immerhin bleibt damit die Möglichkeit offen, im Prestigeduell mit dem SC Elmenhorst am letzten Spieltag noch an diesem vorbei zu ziehen.

 

So., 13.5.2012 2:1 Sieg in Hoisdorf im Spiel "um die Ananas"

Wenn auch nicht in dieser Aktion, gegen den Ex-Club schoss Serkan Dede seinen achten Saisontreffer für den SVTB
Wenn auch nicht in dieser Aktion, gegen den Ex-Club schoss Serkan Dede seinen achten Saisontreffer für den SVTB

Peter Schümann, treuster Fan des SVTB, bezeichnete das Punktspiel in Hoisdorf als Spiel "um die goldene Ananas". Mannschaftsintern wurde das etwas anders gesehen, denn schließlich kann der SC Elmenhorst noch eingeholt werden und da mit Jan Lehmann und Christopher Löwenberg gleich zwei Timmerhorner in den Ort der ElKaNA wechseln, ging es durchaus um die Ehre. Zumal nicht nur die Hinspielniederlage gegen die Blues aus Oldesloe das Ausscheiden aus der Spitzengruppe der Kreisliga bedeuteten, sondern auch ein Heimdebakel gegen Hoisdorf. Wie zuvor gegen den VfL, machte der SVTB auch jetzt wieder etwas wett und gewann nach Toren von Stefan Zimmer und Serkan Dede mit 2:1 in Hoisdorf.

Es war ein munteres, aber spannungsarmes Derby, in dem der SVTB die bessere und überlegene Mannschaft war. Es gab zahlreiche Torchancen für Rot-Weiß, deren Verwertung wie in der gesamten Rückrunde mangelhaft war. Hoisdorf hatte während des ganzen Spiels eigentlich nur eine Torchance, die David Schirm in der 38. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzte.

So., 6.5.2012: 1:0 gegen Oldesloe - Revanche für Hinspieldebakel

Serkan Dede legt vor dem Siegtor quer
Serkan Dede legt vor dem Siegtor quer

Mit einer taktischen Meisterleistung im Mauern und Auskontern besiegten die Jungs vom Schäferdresch auf eigenem Platz den VfL Oldesloe, der als Tabellenführer und Titelaspirant angereist waren. Damit glückte die Revanche für die desaströse 6:1 Hinspielniederlage, die den SVTB der Aufstiegsträume beraubt hatte und ein Mosaikstein in der Timmerhorner Krise war.

Mit dem WSV Tangstedt einen Punkt im Nacken erlebten die "Blues" am Schäferdresch den Druck, den die Roten aus der letzten Saison zu genüge kannten: jedes Spiel gewinnen zu müssen! Der SVTB konnte also kompakt stehend abwarten und der VfL musste das Spiel machen. Oldesloe wollte dies aber auch und tat es engagiert, allein man kam nicht gefährlich in den Timmerhorner 16er.  Mit Kemal Akin verfügte der VfL zwar über einen guten Spielmacher, das Rezept sollte aber wohl sein, über quer geschlagene Bälle von Außenverteidiger Christian Biermann hinter den Rücken der Timmerhorner Abwehr zu kommen. Aber in der Kreisliga kennt man sich ja und den Außenverteidigern Krüger und Erdelbrock war es bei Strafandrohung untersagt, sich aus der tief stehenden Viererkette herauslocken zu lassen, dementsprechend selten wurde es für Timmerhorn gefährlich. Einzig eine "Stocherszene" während der ersten Halbzeit zeugte von starker Bedrängnis, auf der Gegenseite gab es dafür aber auch für Finisk Bajrami die super Chance zum Kontertor.

In der Halbzeit optimierte der nun doch zum Saisonende ausscheidende Coach Thomas Runge die Abstimmung für das Verschieben des Abwehrverbandes, so dass nach Wiederanpfiff das Unentschieden ungefährdet erschien. Gefährlicher wurden sogar die Timmerhorner Konter, insbesondere als in der 62. Minute "Speedy" Serkan Dede für Jan Lehmann in den SVTB-Sturm kam. Dede brauchte nur fünf Minuten, um sich einmal entscheidend in einem Laufduell durchzusetzen, mustergültig legte er auf Bajrami quer, der zur umjubelten 1:0-Führung abschloss!

Es folgten weitere gute Konterchancen - Marco Westphal ließ sich den Ball frei vor dem VfL-Tor stehend noch vom Fuß grätschen -, allein ohne zählbaren Erfolg. Der VfL hingegen hatte eindeutig mehr Ballbesitz, fand aber weiterhin nicht die Mittel, den SVTB auszuspielen und so zu Chancen zu kommen. So resultierten drei aufeinander folgende Superchancen für den VfL-Ausgleich kurz vor Schluss aus Standardsituationen, die SVTB-Keeper Christoph Martens mit Glanzparaden entschärfte. Als Schiedsrichters Raschka, der ein exzellenter Leiter der Partie war, um 17.05 Uhr abpfiff, stand der Verlust der Oldesloer Tabellenführung fest.

 

So., 29.4.2012: Déjà-vu mit 2:1 Niederlage gegen FC Ahrensburg

Beim Elfmeter entschied sich Christoph Martens leider für die falsche Ecke und Gent Zeka schoss zum 1:1 ein
Beim Elfmeter entschied sich Christoph Martens leider für die falsche Ecke und Gent Zeka schoss zum 1:1 ein

Obwohl sie nach Spielanteilen und Chancen überlegen waren, hatten die Jungs vom Schäferdresch im Januar das Finale des ATSV-Hallencups gegen den FC Ahrensburg verloren. Ein Déjà-vu gab es am Sonntag auf dem Stormarnplatz. Zwar hatte der FCA in der ersten Halbzeit ebenfalls gute Chancen - die beste davon verhinderte Christoph Martens mit einer glänzenden Fußabwehr - doch hätte es dreimal die Führung für den SVTB geben müssen: Jan Lehmann scheiterte in eins-zu-eins-Situation am FCA-Keeper, Fisnik Bajrami donnerte den Ball an die Latte des Ahrensburger Gehäuses und Georg Erdelbrocks Kopfball nach Eckstoß kratzte ein FC-Verteidiger von der Linie.

So mussten die zahlreichen Zuschauer auf ein Tor bis zur zweiten Halbzeit warten, in der sich die Timmerhorner Chancen zwar nicht mehr so zwingend gestalteten, dafür dann aber der Ball endlich einmal zwischen Keeper und Pfosten hindurch ins Netz passte: Stefan Zimmer hatte aus der Distanz flach abgezogen (63. Min.).

Bis zur 74. Min. hatte Timmerhorn die Partie eigentlich gut im Griff, doch dann machte Ex-Timmerhorner Christian "Kiko" Bustos dem SVTB die Laune kaputt. Kiko war zwar längst im SVTB-16er am Gegenspieler vorbei, zog es dann aber vor, Verteidiger Erdelbrock zu kreuzen und über dessen Oberschenkel abzuheben. Der Schiedsrichter bestätigte seine insgesamt schwache Leistung mit dem Elfmeterpfiff, den der SVTB-Anhang kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm, während Kiko grinsend dem Kollegen Zeka den Ball zum Strafstoß herüber schieben konnte (insgesamt verteilte der Schieri elf gelbe Karten, dass sie hier nicht gezogen wurde, passte ins Bild einer insgesamt seltsamen Spielleitung).

Aber Timmerhorn verlor das Spiel nicht wegen des Schiedsrichters, sondern weil auf Sieg gespielt wurde. Ein Fehlpass von Waldo Lucero begünstigte leider in der 81. Min. einen Konter, den der FCA mustergültig zum 2:1 abschloss.

Trotz engagiertem Einsatz gelang es den Timmerhornern nicht mehr, die Ahrensburger Abwehr zu überwinden,  und so knöpfte der FC Ahrensburg Timmerhorn nicht nur den ATSV-Hallen-Pott ab, sondern auch noch drei schöne Punkte.

Erfreuliches am Rande: mit 17 Spielern vor Ort hatte die Coach Thomas Runge vertretende Susanne Götze die Qual der Wahl bei der Aufstellung. Doch leider haben sechs dieser Spieler ihren Wechsel in der Sommerpause angekündigt, so dass der SVTB sich unbedingt auf allen Positionen verstärken will. Insbesondere der Torwartposten ist nach dem Abgang von Christoph Martens zum SSC Hagen neu zu besetzen.

 

So., 15.4.2012: 2:1 Sieg über Hagen II am Braunen Hirsch

Fisnik Bajrami erzwingt mit seinem scharfen Schuss die 1:0 Führung für den SVTB
Fisnik Bajrami erzwingt mit seinem scharfen Schuss die 1:0 Führung für den SVTB

Dreimal in Folge hatten es die Timmerhorner nicht geschafft, eine 1:0 Führung über die Zeit zu bringen und einen Dreier zu landen. Auch im Hagen gelangt dies nicht, doch immerhin hatten die Mannen von Thomas Runge dank Fisnik Bajrami diesmal zwei Tore erzielt, so dass am Schluss ein 2:1 Sieg eingefahren wurde.

Das Spiel bot in der ersten Halbzeit viel Abwechslung, wobei Timmerhorn die bessere Spielanlage aufwies. So entstand auch die 1:0 Führung in der 31. Minute durch einen sehenwerten Spielzug, in dem Erdelbrock und Westphal den Ball im Doppelpass aus der eigenen Abwehr heraus brachten, ehe dann Finik Bajrami steil geschickt wurde. Bajrami tat das, was sein Coach immer von ihm fordert: Tempo aufnehmen und schießen, sobald das Tor im Blick ist. Der Winkel war wohl so spitz, dass der Ball rechts am Tor vorbei geflogen wäre, doch der zur Rettung herbei geeilte SSC-Verteidiger Niklas Krack beförderte den Ball über die eigene Torlinie.

Das 2:0 nur vier Minuten später besorgte Bajrami dann allein, es war der Abschluss eines blitzsauberen schnellen Konters. Auch hier schloss Bajrami ein gutes Stück vor dem Tor ab, doch SSC-Keeper Buhrmann konnte den Ball nicht abwehren.

Nach der Pause spielte Hagen mit Wind und verlagerte das Spiel in die SVTB-Hälfte. Timmerhorn tat sich schwer, Druck aufzubauen und kam nur noch selten gefährlich vors SSC-Tor. Die Jungs von SSC-Coach Jakobsen schlugen aber meistens die Bälle nur hoch herein. Dies gelang ihnen mit Wind zwar gut, doch die Timmerhorner Nr. 1 Christoph Martens pflückte ziemlich alles weg, was über die Verteidiger herüber kam. Lediglich in der 70. Minute gelang es dem in der Halbzeit eingewechselten Paul Kappner, sich von seinem Gegenspieler zu lösen und eine Kopfballbogenlampe im langen Ecke von Martens zu versenken.

 

So., 1.4.2012 Am Schäferdresch nur 1:1 gegen Bargteheide II

Stefan Zimmer - immer eher am Ball als der Gegner, aber leider ohne Assist
Stefan Zimmer - immer eher am Ball als der Gegner, aber leider ohne Assist

Hätte man aufgrund der miserablen zweiten Halbzeit in der Vorwoche im Spiel gegen Witzhave noch davon sprechen können, dass die Mannschaft um den Ausgleich gebettelt hat, war das Tor vom TSV Bargteheide II zum 1:1 Endstand gerade mal einer halben Chance entsprungen (die andere Hälfte war vielleicht dem Wind gedankt).

Doch von vorne: Nach zwei Unentschieden sollten am Sonntag endlich drei Punkte her, zumal es sich um ein Derby handelte, in dem sich nicht nur die Sandkastenfußballfreunde Christopher Spaete und Simon Marwege als Bekannte gegenüberstanden. Wer sich an das Hinspiel erinnerte, sah den gleichen Start: der SVTB nur in der TSV-Hälfte, auch wenn es erst einmal nach Rumpelfußball aussah und schöne Spielzüge rar gesät waren. Dennoch hatte Timmerhorn beste Einschussmöglichkeiten: Pfosten, Torwart, Feldspieler retteten einmal, ein anderes Mal zielte Marco Westphal zu genau und zirkelte den Ball nicht in den Winkel, sondern am Lattenkreuz vorbei. 0:0 war der Halbzeitstand und nach der Pause musste Timmerhorn gegen den Wind spielen...

Wer dachte, rot-weiße Feldüberlegenheit hätte sich nur aus der Windrichtung ergeben, sah sich nach der Pause getäuscht. Es war ein Spiel auf ein Tor, in dem dann aber erst in der 63. Minute die 1:0 Führung durch den aufgerückten Außenverteidiger Kevin Krüger erzielt wurde, der den Ball über die TSV-Torlinie brachte, nachdem die Kollegen vorher an zahlreichen verteidigenden Bargteheidern gescheitert waren.

Aber in der 77. Minute zeigte sich dann wieder, dass der SVTB ein Abonnent alter Fußballweisheiten ist: Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde immer länger und länger, um sich dann senkrecht auf den Kopf von Kai Schneegaß´ eingewechseltem TSV-A-Jugendtalent  Frederik Kuehn zu senken. Also Endstand 1:1 und Timmerhorn stand wieder mit gefühlten null Punkten da. 

Nachgespielt wurde noch vom Schieri, der SVTB-Coach Runge des Platzes verwies, nachdem dieser lautstark die mangelhafte Ahndung eines rotwürdigen Fouls von Simon Schaft an Marco Westphal bemängelte. Vermutlich ging es Runge gar nicht um die genommene super Torchance, als Wesphal von Schaft kurz vor der TSV-16er-Linie von hinten weggemacht wurde, sondern um die Gesundheit seines Spielers, denn auch wenn sich momentan am Schäferdresch keine super Fußballkultur zeigt, dass man den Gegner nicht wegholzt, haben Runges Mannen verinnerlicht

 

 

 

So., 25.3.2012 1:1 - Timmerhorn verschenkt Sieg in Witzhave

Fisnik Bajrami gewinnt den Luftkampf, blieb aber weitgehend glücklos in seinen Aktionen
Fisnik Bajrami gewinnt den Luftkampf, blieb aber weitgehend glücklos in seinen Aktionen

In der ersten Halbzeit hatte der Witzhaver SV keine einzige Torchance und lag zurecht mit 0:1 hinten. Timmerhorn spielte souverän, wenn auch mit vielen Abspiel- und Stockfehlern, die zum Teil den Platzverhältnissen geschuldet waren. So oder so mochten die Fans darüber hinweg sehen, gelangen doch ab und zu sehenswerte Spielzüge. Einen von diesen schloss Serkan Dede in der 17. Minute per Kopf zur Timmerhorner Führung ab: Marwege hatte sich auf links durchgesetzt und aus vollem Lauf den Ball fast von der Grundlinie vor den Witzhaver Kasten geflankt. Der Mannschaft von Coach Runge war einzig der Vorwurf zu machen, fahrlässig mit der Chancenverwertung umgegangen bzw. vor dem gegnerischen Tor nicht zielstrebig genug gewesen zu sein. Dies sollte sich in der 2. Halbzeit rächen.

Nach der Pause war der SVTB unkonzentriert, weniger torgefährlich und die Partie war zerfahren und wurde ruppiger. In der 62. Minute nutzte WSV-Stürmer Sebastian Vester das Timmerhorner Pech oder Unvermögen: Erdelbrock konnte auf der rechten Seite den Ball gegen Vester nicht richtig klären, Schiedsrichter Janssen pfiff nicht ab, obwohl der Ball hinter der Seitenauslinie war, Löwenberg bekam bei Sven Walters Schuss nach Vesters Hereingabe die Beine nicht zusammen und Martens konnte das 1:1 nicht mehr verhindern...

Nach dem Ausgleich bewegte sich Timmerhorn zwar mehr, aber nicht unbedingt effektiver und die wütenden Angriffe eröffneten dem WSV mehrere sehr gute Konterchancen. Mit Glück hätte Withave sogar die Führung erzielen können, dafür waren sie dann aber gut bedient, zweimal für den geschlagenen Torwart auf der eigenen Linie klären zu können: selbst dem mit fußballerischen Fähigkeiten gesegneten Mohammed "Mo" Elham gelang nicht die Verwertung seiner 100% Torchance. Da das Spiel aus Sicht der Fans in der letzten halben Stunde "richtig schlimm" war, sollten Spielbericht, Ergebnis und vielleicht auch die Rückserie möglichst schnell im Archiv verschwinden ;)

 

 

 

So., 18.3.2012: 1:1 im Heimspiel gegen SV Preußen Reinfeld

Jan Lehmann setzte sich gleich gegen zwei Preußen durch, scheiterte aber am guten SVP-Keeper Sprave
Jan Lehmann setzte sich gleich gegen zwei Preußen durch, scheiterte aber am guten SVP-Keeper Sprave
Gegen das als lauf- und spielstark be-
kannte Team aus Reinfeld richtete sich
der SVTB defensiv aus, was sich letzt-
lich bezahlt machen sollte. Bereits in
Hälfte 1 wurde deutlich, dass den Preus-
sen nichts einfiel, um gegen die kom-
pakte Mannschaft aus Timmerhorn sieg-
reich zu sein. Im Zuge der taktischen
Marschroute der Hausherren gelang aller-
dings in der Offensive auch nichts Zähl-
bares. Einzig ein in der 11. Minute von
Thomas Koch getretener Freistoß aus dem
Halbfeld trudelte durch den Reinfelder
Strafraum. Das reichte allerdings zur
1:0 Führung, denn Kai-Sören Himborn
brauchte „Kochers“ Vorlage nur noch ein-
zuschieben. Nach dem 1:0 erhöhten die
Gäste aber den Druck und drängten auf
das Tor von Christoph Martens, der in
bestechender Form war, bis kurz vor der
Pause allerdings nicht so richtig ins
Schwitzen kam. In der 42. Minute war
wieder ein Freistoß Schlüsselszene: vom SV Preußen flach ausge-
führt, verlängerte Preuße Dankert unhaltbar, so dass zur Pause
ein 1:1 auf der Tafel stand.
Die 2. Halbzeit wurde deutlich hektischer und körperbetonter
geführt. Es gab einige Freistöße hüben wie drüben, doch
Torchancen blieben Mangelware. Die Timmerhorner schafften es
dabei nicht mehr, wie zu Beginn der Partie kompakt zu stehen und
ließen Ball und Gegner häufiger passieren. Zum Glück wussten
die Reinfelder mit dem Platz nicht viel anzufangen. Erst im
weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit investierten die Roten
wieder mehr in die Offensive und wurden mit Entlastungen für die
Defensive belohnt, einzig in Tornähe wollte nichts gelingen. Zum
Schluss der Partie gab es einen offenen Schlagabtausch, bei denen
sich SVTB-Keeper Martens einige Male auszeichnen und den Punkt
festhalten konnte. Auf der anderen Seite kamen Florian Beckmann
und Jan Lehmann zu Torchancen, die sie aus Mangel an Abgezocktheit
und der guten Leistung von Preußen Keeper Bastian Sprave nicht
nutzen konnten. Größter Aufreger der 2. Halbzeit war wohl das
eindeutige Foul an Mo Elham („Monsterfoul“ Fan-Zitat) bei dem der
Gegenspieler mit beiden Beinen gestreckt in ihn hineinsprang, dem
Schiedsrichter aber nur das Zeichen für Weiterspielen einfiel. In
der Schlussminute hätte das Spiel noch ein glückliches Ende für die
Timmerhorner haben können: Nach einer Ecke brachte Kevin Krüger den
Ball auf das Gehäuse der Reinfelder und scheiterte einzig an einem
Feldspieler, der auf der Linie klären konnte. Auf der anderen Sei-
te stand zum Glück Christoph Martens, der mit einer sensationellen
Fußabwehr in der Nachspielzeit den Punkt festhielt.
Insgesamt ist das 1:1 Unentschieden für beide Seiten ein gerechtes
Ergebnis. Reinfeld wusste nicht aus der Feldüberlegenheit Kapital
zu schlagen und dem SVTB fehlte die letzte Genauigkeit im Ab-
schluss.
sm/ge
 

 

Di., 13.3.20120 3:1 Sieg im Testspiel gegen SV Eimsbüttel-West

Nach neuen Ausfällen von Spielern (Martens Rippenprellung, Westphal Gehirnerschütterung, Floredo Schulterprellung) und anhaltendem Fehlen von Zimmer (Urlaub) und Löwenberg (Grippe) stand die Ansetzung des Testspiels gegen den SV West-Eimsbüttel, die in der Hamburger Bezirksliga-West spielen, in der Kritik. Wespe Coach Christoph Prüfer bat jedoch um Spieldurchführung, da er vor allem seinen Reservespielern Spielpraxis ermöglichen wollte. Und da auch den Mannen von Thomas Runge nach den letzten zwei Punktspielniederlagen Übung gut tut, traf man sich am Dienstagabend am Sportplatzring in Stellingen.

Die Anfangsphase wurde durch hektische und ungenaue Aktionen beider Mannschaften bestimmt und gab daher nicht viel an Torchancen her. Dann erspielte sich Timmerhorn aber zunehmend Chancen, die mitunter hochkarätig waren. Aber einzig Florian „Schröder“ Beckmann, zu Recht als 10er unterwegs, konnte daraus Kapital schlagen und schob souverän zum 1:0 für den SVTB ein. Die Chancenauswertung im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war teilweise kläglich. Positiv hervorzuheben ist, dass die Defensive wenig zuließ und die 0 in Halbzeit 1 stand. Ebenso erfreulich waren zahlreiche gute Spielzüge, die Spielfreude offenbarten.

Nach der Pause waren es die Hausherren, die Druck auf den Gegner ausübten und die mangelnde Absprache auszunutzen suchten. Die Nadelstiche der Timmerhorner waren zu ungenau und wie in der ersten Halbzeit von schlechten Torabschlüssen geprägt. Wäre das Ergebnis seitens der Gäste schneller hochgeschraubt worden, so wären die Verhältnisse früher geklärt worden. So aber kamen die Gastgeber zu einigen Torchancen die ebenfalls nicht verwertet werden konnten. Zu Ende der Partie besannen sich die Timmerhorner aber noch einmal und machten den verdienten Sieg klar. Der als Kapitän aufgelaufene Georg Erdelbrock drückte das Leder nach Freistoß von Mo zum 2:0 über die Linie, ehe Serkan das 3:0 im Anschluss an die Kopfballverlängerung eines Abschlages mit einem fulminanten Spannschuss erzielte. Leider musste mit dem Schlusspfiff noch das 3:1 hingenommen werden, das die lockere Stimmung nach Spielende aber nicht trüben konnte.

An dieser Stelle noch einmal schönen Dank an die „Wespen“ für das faire Spiel und „Locke“ und Stolle für die Unterstützung.

sw

So., 11.3.2012: 3:1 Niederlage in Pölitz: 3x Flanke, Kopfball, Tor

Wie gewohnt dynamisch: Simon Marwege, hier mit Pass auf Serkan Dede
Wie gewohnt dynamisch: Simon Marwege, hier mit Pass auf Serkan Dede

Die mitgereisten Fans konnten am Sportzentrum in Pölitz nur die Köpfe schütteln, wie leicht sich der SVTB von Pölitz drei Tore einschenken ließ. Zumal die Art und Weise immer die gleiche war: Flanke, Kopfball, Tor. Zufällig geschickt auf die Spielminuten 5, 43, und 47 verteilt, fuhr Pölitzer einen ungefährdeten Sieg ein. Während die Pölitzer Chancenausbeutung bei nahezu 100% lag, bekam Timmerhorn vor allem während einer halbstündigen Druckphase in der ersten Halbzeit den Ball nicht über die gegnerische Torlinie - Serkan Dede scheiterte gleich zweimal.

Aufgrund der zahlreichen Chancen herrschte in der SVTB-Kabine zur Halbzeit noch Zuversicht, doch Pareike konnte mit seinem zweiten Kopfballtor den Jungs vom Schäferdresch den Zahn schon ziehen, bevor Coach Runge überhaupt die Trainerbank erreicht hatte!

Bleibt für die Statistik und Mannschaftskasse festzuhalen, dass Joker Ralf Krüger nach seiner Einwechselung in der 61. Minute mit seinem ersten Ballkontakt in der 62. das 3:1 schoss und dass Kevin Krüger in der 88. von dem gewohnt souverän agierenden Christoph Zamek mit gelb-roter Karte vom Platz geschickt wurde.

Für das kommende Wochenende hoffen wir, dass die gegen Pölitz fehlenden kopfballstarken Löwenberg (Grippe) und Floredo (Urlaub) der Defensive wieder Stabilität in der Luft geben, denn Reinfeld wird sicher auch gegen den SVTB treffen wollen.

 

So., 4.3.2012: 0:2 gegen Tremsbüttel am Schäferdresch

Erst ist man dumm und dann kommt auch noch Pech dazu. Mit so einem Spruch könnte die Schlüsselminute kurz vor der Halbzeit bedacht werden, in der sich der SVTB von einer takisch clever agierenden elf Mann starken Mannschaft und einem 0:0 auf zehn Spieler reduzierte und den Gegentreffer zum 0:1 Rückstand bekam. Salvatore Morello hat innerhalb kurzer Zeit zweimal eine gelbe Karte kassiert und musste vom Platz; einen scharf aufs Tor gezogenen Freistoß von Dennis Franke konnte Christoph Martens, in der Sicht durch eigene Verteidiger und gegnerische Stürmer behindert, erst hinter der Linie festhalten.

Die zweite Halbzeit bestand aus gefühlten 10%:90% Ballbesitz, doch Tremsbüttel gelang es nicht, gezielt in die Spitze zu kommen und Chancen herauszuspielen. Dennis Franke traf dann zum 2:0 erneut für den VfL, ermöglicht durch eine mangelhafte Doppelung am Timmerhorner 16er.

Müssig zu spekulieren, wie das Spiel ohne Platzverweis verlaufen wäre, mehr wäre vielleicht drin gewesen, denn auch zu zehnt wurden noch gute Torchancen herausgearbeitet, doch Martin Floredo und Sven Bischkopf scheiterten auch aus bester Position, sei es am Tremsbüttler Keeper, am gegnerischen Abwehrspieler auf der Linie oder an der eigenen Zieloptik.

Hervorzuheben bleibt der gute Liga-Einstand von Nicolas Schmitt in der Viererkette und die mannschaftliche Geschlossenheit und Moral der Mannschaft, die in der Liga schon für tot erklärt worden war.

Sa., 25.2.2012: Unnötige Finalniederlage beim ATSV-Turnier

Mit viel Spaß spielte der SVTB beim Hallenturnier des ATSV in Ahrensburg auf. Die Vorrunde wurde bis auf ein 1:1 gegen den FC Ahrensburg souverän gemeistert, berufsbedingt hatte dabei die Stammformation auch noch auf Auswechselspieler verzichten müssen. Mit größerem Kader gelang ein 8:0 gegen die FG Großhansdorf, ein 5:0 gegen Zeitlos, wo Ur-Timmerhorner Pino fremdspielte, und im Halbfinale wiederum ein 6:0 gegen MTV Rottorf aus Niedersachen. Im Finale gegen den FC Ahrensburg reichte dann eine Unachtsamkeit, um den Wanderpokal in diesem Jahr aus der Hand geben zu müssen, denn weder Erdelbrock noch Marwege oder Dede konnten trotz bester Chancen einnetzen, um das 0:1 von Gent zu egalisieren.

An dieser Stelle bedankt sich der der SVTB noch einmal für die nette Atmosphäre. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein dürfen, um den "hässlichsten Wanderpokal" (Zitat Graveurin) wieder nach Timmerhorn zu holen und statt Sekt das Bier zu bekommen!!!

Allen beteiligten Mannschaften für die Rückrunde alles Gute auf dem Platz, Zucki und dem Zeitlos am Tresen ;)

 

Di., 21.2.2012: Spielabbruch nach Verletzung von Turgut Cetin

Am Dienstagabend trafen sich zum neu angesetzten Vorbereitungsspiel im Kurparkstadion die Jungs vom Schäferdresch mit Türkspor Oldesloe. Beide Mannschaften freuten sich darauf, endlich wieder die Kugel unter offenem Himmel auf einem gut bespielbaren Platz bewegen zu können. Doch leider war das Spiel ein kurzes Kräftemessen, bei dem es in den ersten Minuten mehrere Großchancen auf beiden Seiten gab. Gefühlt nach der zehnten Minute verletzte sich der ehemalige Timmerhorner Turgut Cetin bei einem Zweikampf am Fuß so schwer, dass die Mannschaften sich während des langanhaltenden Rettungseinsatzes entschlossen, das Spiel beim Stand von 0:0 nicht fortzusetzen.

Auf diesem Wege noch einmal gute Besserung für Turgut, der noch am Abend operiert werden musste, da er sich mehrere Knochen gebrochen und Bänder gerissen hatte .

 

Sa., 18.2.2012: 4:0-Sieg im Vorbereitungsspiel in Lübeck

Am Samstag war es endlich so weit: Die Mannschaft lief in Lübeck zu ihrem ersten Vorbereitungsspiel auf! Auf bestem Geläuf, einem fast noch nagelneuen Kunstrasen in der Vorwerker Straße, gelang ein 4:0 Sieg nach Toren von Marwege (15 Min.), Bischkopf (30 Min), Eigentor nach Flanke Westphal (50 Min.) und Löwenberg (65. Min.). Viel mehr gibt es von diesem Spiel nicht zu berichten. Der Sieg hätte höher ausfallen können, da einiges an Chancen liegen gelassen wurde. Die größte Chance hatte Westphal, der den Torwart mustergültig ausspielte, aber anschließend das leere Tor deutlich verpasste. Vorwerk lauerte das ganze Spiel über auf Konter und hat die Jungs vom Schäferdresch zum eigenen Nachteil machen lassen. Bis auf zwei/drei Situationen stand die Defensive sicher.